Monthly Archives: December 2014

Kühlschrankmagnete selbermachen

Aus alten Kronkorken kannst du mit ein paar Hilfsmitteln echte Schmuckstücke basteln.

Nach vielen Versuchen, die ich gestartet habe, liest du hier die aktuellste überarbeitete Version. Viel Spaß! :-)

Du brauchst:

-Kronkorken, möglichst unverbogen

-Fotos mit schönen kleinen Bildausschnitten oder Bilder deiner Wahl

-Bastelkleber ohne Lösungsmittel, der transparent trocknet

- Magnete (ich benutze Neodym-Magnete, 8mm Durchmesser und 1mm Dicke. Sicherheitshinweise dazu findest du ganz am Ende des Postings. Wenn du die Kühlschrankmagnete mit Kindern basteln möchtest, sind weniger starke Magnete empfehlenswert)

- Sekundenkleber (am besten eignet sich in diesem Fall Industrie- Sekundenkleber, da er besser hält und den Erschütterungen, denen die Magnete bei Benutzung ausgesetzt sind, besser standhalten kann)

- Cabochon- Steine 25mm Durchmesser (das sind die Glassteine, die den schönen 3D- Effekt zaubern, gibt’s online zu kaufen)

- Lackspray für die Kronkorkenrückseite (falls du die verdecken möchtest)

- Kugelschreiber, Cutter und Schere

 

Lege einen der Cabochon- Steine auf dein Bildmotiv, markiere den Umriss mit dem Kugelschreiber und schneide den Kreis aus.

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Bestreiche den Glasstein mit dem Bastelkleber und lege ihn dann auf das Bild. Achte darauf, dass zwischen Foto und Stein möglichst keine Luftblasen entstehen, da diese später einen Schatten auf das Bild werfen.

Kühlschrankmagnete4Auf die Rückseite deines Kronkorkens klebst du mit Sekundenkleber den Magneten. Ich gebe dazu ein bis zwei kleine Tropfen Kleber auf die Rückseite des Kronkorkens und lasse den Magneten dann darauf kippen. Das erfordert ein bisschen Übung, da der Magnet so stark ist und schnell mal woanders hinflutscht.

Ich rate dir davon ab, den Kleber auf den Magneten zu geben, da der Magnet so klein ist und du dir auf diese Weise ganz schnell die Finger verklebst.

Falls du die Schrift auf der Rückseite verstecken möchtest, kannst du Magnet und Kronkorken mit Sprühlack überlackieren.

Früher habe ich dazu einfach ein Stück Klebefolie auf den Kronkorken geklebt (das siehst du unten auf dem Foto), aber darauf hält der Magnet nicht so gut wie direkt auf dem Kronkorken.

 

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Dann kratzt du mit einen Cutter die Gummifolie aus dem Kronkorkeninneren heraus. Ich nehme meinst die Fingernägel zu Hilfe, da diese Gummidichtung sehr hartnäckig ist und nur schwer abgeht. Je besser du sie herauskratzt, desto besser hält später der eingesetzte Stein.

Wenn der Kleber zwischen Cabochon und Foto getrocknet ist,gibst du Sekundenkleber ins Innere des Kronkorkens und setzt den Glasstein hinein (auch hier empfehle ich diese Vorgehensweise, um die Finger vor Verklebungen zu schützen). Ich nehme ca. 10 Tropfen Kleber… du musst ein bisschen herumprobieren, um die richtige Dosis zu finden, die den Stein festhält, ohne an den Seiten herauszuquillen.

Trocknen lassen, und fertig ist dein ganz eigener Kühlschrankmagnet!

Noch ein Hinweis:

Der starke Magnet verleitet dazu, den Kronkorken mit Schwung aufprallen zu lassen: Aber durch die starken Erschütterungen kann es passieren, dass der Stein dann herausfällt oder der Magnet abfällt- besonders, wenn du handelsüblichen Sekundenkleber verwendet hast, der nicht ganz so stark ist wie der Industriekleber.

Damit der Kronkorkenmagnet lange hält, setze ihn immer nur vorsichtig auf der metallischen Oberfläche auf und drücke ihn nicht an den Seiten zusammen.

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Sicherheitshinweise aus der Packungsbeilage der Neodymmagnete:

Warnung! Magnete, die im menschlichen Körper einander oder einen metallischen Gegenstand anziehen, können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Sofort einen Arzt zu Rate ziehen, wenn Magnete verschluckt oder eingeatmet wurden.

Warnung! Neodym Magnete sind kein Spielzeug und deshalb für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Außerdem besteht Erstickungsgefahr wegen verschluckbarer Kleinteile.

Warnung! Die Magnete nur durch Schieben voneinander trennen. Niemals zusammenprallen lassen, da solch dünne Neodym- Magnete leicht brechen.

 

 

Mein allererster Auftritt mit dem Hula Hoop in Bildern

Ich mag Herausforderungen.

Als es in meiner Jonglagegruppe im ATS Buntentor Bremen darum ging, wer Lust hat, beim diesjährigen Tag der offenen Tür auf der Bühne mitzuwirken, hörte ich mich “ICH” sagen und dachte gleich darauf: “Oh weia was hast du getan??” ;-)

Zwar hatte ich gerade ein paar neue Tricks gelernt und meine HOOPin®- fitness- Ausbildung absolviert, aber immerhin lag ein Sommer mit gebrochenem Bein und jeder Menge stillhalten hinter mir und ich fühlte mich im Grunde als blutige Anfängerin.

Die nächsten Wochen war ich damit beschäftigt, die Tricks die ich schon konnte aufzuschreiben, einige davon auszuwählen, in eine schöne Reihenfolge zu bringen und mir eine Musik für meinen Auftritt auszusuchen.

Jeden Donnerstag gab es eine kleine Präsentation von allen, die auf die Bühne wollten, mit Feedback und Anregungen von der Gruppe.

Und so entwickelte sich langsam tatsächlich eine kleine Choreographie und ich hatte Riesenspaß beim Üben.

Den Tag der offenen Tür habe ich in ziemlich großer Aufregung und mit höllischem Lampenfieber verbracht, aber viele daumendrückende Freund*innen im Publikum waren eine große Unterstützung :-) .

Und am Ende dann hat alles gut geklappt.

3 Minuten können endlos lang sein! Aber im Gegensatz zur Generalprobe ist der Reifen nicht ein einziges Mal quer durch den Raum geflogen, und den Adrenalinkick, der sich breit machte als alles vorbei war, hab ich noch tagelang genossen.

Hier eine kleine Fotoreihe in Bildern, vom nervösen Warten am Anfang bis zum stolz- verlegenen “Yeah geschafft” am Ende!

Yeah geschafft!! :-)

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Frischen Wind in die Gedanken tanzen

Jetzt im Beinahe-Winter bin ich wegen der Kälte oft nur ein paar Minuten draussen, genieße die klare Luft, die Bewegung, die Tricks, den Spass, und ich kann richtig spüren, wie sich mit jedem Schritt und jeder Umdrehung die Lebensfreude in mir breit macht.

Happy Hooping <3