Monthly Archives: November 2015

Ein Auftritt zu zweit

Eins der vielen Events im Herbst war der jährliche Tag der offenen Tür in unserem Sportverein ATS Buntentor (http://www.atsbuntentor.de/).

Den ganzen Nachmittag über stellten sich die verschiedenen aktiven Gruppen vor, und so auch unsere Jonglagegruppe:

Eine Gelegenheit für Cynthia und mich, eine kleine Choreographie zu zweit einzuüben.

Gar nicht einfach!

Selbst wenn die Musik sehr eingängig ist, ist es mit unterschiedlich großen Reifen und Körpergrößen enorm schwierig, Bewegungen synchron zu machen.

Mal ganz abgesehen von der Aufregung und den herunterfallenden Reifen, die zumindest mich schnell aus dem Konzept bringen können ;-) .

Aber: Wir hatten Spaß, sehr viel sogar, und ich glaube, das ist auch gut rübergekommen.

Happy Hooping!

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Endlich wieder die Hände in der Erde!

2015-10-24 16.30.16

Was für ein tolles Gefühl! Ich hab es wirklich vermisst, dieses Körpergefühl, das sich einstellt, wenn du eine Weile draußen gearbeitet hast.

Diese angenehme Schwere und Müdigkeit, die viele Frischluft, das Anfassen der Erde und der Pflanzen… es klingt schon fast kitschig, aber ich fühle mich tatsächlich anschließend wahnsinnig geerdet, entspannt und ruhig.

Die Art der Tätigkeit spielt dabei meistens keine Rolle. Ich habe eher tagesformabhängige Vorlieben: Mal lieber gröbere Arbeiten wie Gehölze roden oder schneiden, Rasen mähen (ja ich kann jetzt Rasen mähen ;-) ), sensen, buddeln,… und mal eher feinere Arbeiten wie zum Beispiel jäten.

2015-10-18 12.37.05aufgesammeltes Fallobst

 

Ich weiß noch, wie gut es mir damals getan hat, mein Kunsttherapie- Studium zu unterbrechen und mich statt dessen ein Jahr lang gärtnerisch zu engagieren: Das Studium war sehr intensiv, hat viele emotionale Türen geöffnet, und der Garten war ein richtiger Ruhepol, der mich gerade wegen der körperlichen Anstrengung und dem Kontakt zu den Pflanzen wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat.

In diesem Frühsommer hat unser Verein “Funkenschmiede e.V.- Zusammen! Sachen! Selbermachen!”, über den ich an anderer Stelle noch einmal ausführlicher berichten werde, ein Parzellengrundstück gepachtet.

Schön groß, aber überschaubar, und nur 2 Jahre nicht bearbeitet: Kein Vergleich zu meiner letzten Parzelle, auf der sich über 20 Jahre lang die Tier- und Pflanzenwelt ausgetobt hat ;-) .

Ich freue mich, wieder einen Ort zu haben, an dem ich mit anderen zusammen werkeln und gärtnern kann!

2015-11-08 16.46.16Erdbeerpflanzen im Rasenschnittmulch

Rezept des Monats November: Storchschnabel- Blätterteig- Taschen mit Kürbis und Sanddorn

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Weicher Storchschnabel- Geranium molle

 

Zutaten für 12 Stück:

- 3 Hände voll Storchschnabel- Blätter

- 1 Packung Blätterteig

- ca. 200 Gramm Kürbis

- 2 Zwiebeln

- 1 Knoblauchzehe

- 1 kleine Handvoll Sanddornfrüchte

- Bratöl

- Salz und Pfeffer

- 1/2 Päckchen Sojasahne (also ca.60 ml)

- gesalzene Kürbiskerne

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Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in Öl anbraten.

Kürbis in kleine Stückchen schneiden und dazu geben. Wenn der Kürbis weich ist, gewaschene Storchschnabelblätter dazu geben und kurz andünsten.

Am Ende Sojasahne dazu geben, bis das Ganze eine geschmeidige Konsistenz hat.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Auf die Blätterteigstücke geben und mit Sanddorn und den Kürbiskernen garnieren.

Bei 180 Grad 10-15 Minuten backen.

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Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das November- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender November