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Rezept des Monats November: Storchschnabel- Blätterteig- Taschen mit Kürbis und Sanddorn

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Weicher Storchschnabel- Geranium molle

 

Zutaten für 12 Stück:

- 3 Hände voll Storchschnabel- Blätter

- 1 Packung Blätterteig

- ca. 200 Gramm Kürbis

- 2 Zwiebeln

- 1 Knoblauchzehe

- 1 kleine Handvoll Sanddornfrüchte

- Bratöl

- Salz und Pfeffer

- 1/2 Päckchen Sojasahne (also ca.60 ml)

- gesalzene Kürbiskerne

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Zwiebeln und Knoblauch fein hacken und in Öl anbraten.

Kürbis in kleine Stückchen schneiden und dazu geben. Wenn der Kürbis weich ist, gewaschene Storchschnabelblätter dazu geben und kurz andünsten.

Am Ende Sojasahne dazu geben, bis das Ganze eine geschmeidige Konsistenz hat.

Mit Salz und Pfeffer würzen.

Auf die Blätterteigstücke geben und mit Sanddorn und den Kürbiskernen garnieren.

Bei 180 Grad 10-15 Minuten backen.

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Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das November- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender November

1 Jahr Froschkonzert.org!

Wow!!

Ich hatte wie jedes Jahr aufs Neue vergessen, wie ich immer am besten meine gesammelten Esskastanien zubereite, und war deshalb auf der Suche nach der hier beschriebenen Methode.

Und dann staunte ich nicht schlecht: Morgen vor einem Jahr hab ich meinen ersten Post hier veröffentlicht! :-)

Es ist Wahnsinn, was sich seitdem alles getan hat.

Neues Zuhause, neuer Job, neue Parzelle, unser Verein “Funkenschmiede e.V.- Zusammen! Sachen! Selbermachen!”, mein kleines, langsam anlaufendes Gewerbe, die Hula- Hoop- Kurse, unzählige neue Kontakte …WOW!

Ich hätte vor einem Jahr nicht im Traum daran gedacht, wie sich das alles entwickeln würde.

Im Moment bin ich einfach wahnsinnig glücklich und dankbar.

Glücklich, weil ich diesen Weg gegangen bin und mich getraut habe, lange Geträumtes in die Tat umzusetzen.

Und dankbar, weil ich die Möglichkeit dazu habe und so viel Unterstützung und liebes Feedback zu mir zurück kommt.

Danke an alle, die sich mit mir freuen und mich auf meinem Weg begleiten!!!

:-)

Happy Birthday froschkonzert.org!!!

 

Edit 14.1.16:

Durch längeres Über- das- Leben- Nachdenken rund um Froschkonzert- Geburtstag und Jahreswechsel und angeregt durch den persönlichen Jahresrückblick von Lisa vom Experiment Selbstversorgung (s. http://experimentselbstversorgung.net/115728-2/) habe ich nochmal einige Gedanken über meinen eigenen Weg zu Papier gebracht.

Ursprünglich hatte ich auf diesem Blog eine Seite mit dem Titel „Vom Umgang mit schwierigen Tagen“ vorgesehen, denn mein Weg hin zu dem, was ich heute bin und mache, war immer wieder alles andere als leicht und von vielen Auseinandersetzungen mit mir, meiner Geschichte und dem Leben geprägt.

Und eine Zeit lang haben mich verschiedene Hilfsmittel begleitet, wenn mal wieder ein schwieriger Tag oder eine schwierige Phase vor der Tür stand.

Was mir geholfen hat, möchte ich gerne eines Tages genauer beschreiben und teilen, aber wegen der Menge an vor allem innerlichen Prozessen ist es gar nicht so leicht in Worte zu fassen, und bisher habe ich noch keine wirklich passende Form dafür gefunden.

Meine ständigen Begleiter*innen waren auf jeden Fall mein starker Wunsch nach Authentizität und der Wille zur Auseinandersetzung, außerdem meine Rückzugsräume und unterstützende liebe Menschen.

Professionell therapeutisch, selbstorganisiert in meiner tollen RT- Gruppe (http://www.fort-frauen.de/) und im Freund*innenkreis.

Auch immer dabei: Meine Projekte.

Ich hänge gerne mein Herz an Dinge die ich mache. Und ich mache gerne Dinge, die mir sinnvoll erscheinen.

Und dann kommt sehr schnell ein selbstgemachter Leistungsdruck:

Eine nie enden wollende Liste von Dingen, die noch getan werden könnten/ müßten/ sollten.

So viele spannenden Ideen und Notwendigkeiten, oft verteilt auf zu wenige Schultern.

So viele Möglichkeiten, sich einzubringen.

Viel zu hohe eigene Ansprüche.

Zu viel Wollen, auch zu viel Müssen, wenn ich verbindlich sein will in dem, was ich einmal zugesagt habe.

Viel zu wenig hinkriegen, während draußen die Welt brennt.

Viel Frust, weil gesellschaftliche Veränderung so ein langwieriger Prozess mit vielen Rückschlägen ist.

Und viel Kraft, die verloren gehen kann, einfach nur weil du an manchen Punkten gegen den Strom schwimmst.

Zu wenig Wissen über die eigenen Grenzen und Ressourcen.

Das „Wer wenn nicht wir“ kann ganz schön viel Druck erzeugen.

Erstaunlich vielen Menschen fällt es schwer, Nein zu sagen, auch mir. Sofort kommt ein schlechtes Gewissen mit dazu, obwohl ich eigentlich etwas Gutes tue: Meine eigenen Grenzen ernst nehmen. Frühes „Auf- Leistung- getrimmt- werden“, falsche Höfllichkeitserziehung und der Fokus darauf, was andere von uns denken könnten, lassen uns in die falsche Spur geraten und dann handeln wir gegen uns selbst und unsere Bedürfnisse.

Genau so wie mit dem Nein sagen ist es auch mit allen möglichen anderen eintrainierten Mustern.

Durch die vielen Wiederholungen unserer Handlungen ist die falsche Spur irgendwann so breit wie eine Autobahn,auf der wir schnell und geübt vorankommen, und es ist unglaublich schwierig, anstengend und mühselig, statt dessen einen neuen Weg zu beschreiten.

Ein neuer Weg ist erstmal so wie ein verwilderter Trampelpfad, auf dem ich kaum vorwärts komme, den ich erst einmal freilegen und auf dem ich mich zurechtfinden muß.

Erst nach einiger Zeit und vielen Wiederholungen wird der neue Weg dann immer „ausgetretener“ und dadurch immer leichter zu beschreiten sein.

(Danke Ina für dieses tolle Bild mit Autobahn& Trampelpfad! Ich muß da wirklich oft dran denken, wenn ich frustriert bin, weil Veränderung mir zu langsam geht).

Veränderung braucht Zeit, denn auch die Muster, die ich ablegen will, haben sich über lange, teilweise lebenslange Zeiträume entwickelt und sind deshalb nicht von heute auf morgen über Bord zu werfen.

Schade eigentlich ;-) und manchmal eine echt Geduldsprobe.

Oft sind erstmal lange, scheinbar endlose Wiederholungsschleifen nötig.

Ich muß so lange noch einmal die gleichen „Fehler“ machen, noch einmal das Gleiche erleben, bis es irgendwann im Inneren “Klick” macht. Dann ist die Veränderung, die der Verstand schon lange begriffen hat, auch im Handeln angekommen.

Deshalb finde ich es unglaublich wichtig, an dieser Stelle nicht zu streng mit mir selber zu sein, kleine Fortschritte zu genießen und zu feiern und mir selber mit Wertschätzung zu begegnen.

Denn schon der erste Schritt ist ein echter Meilenstein:

Die Erkenntnis, dass etwas ungut läuft, und das Eingeständnis dessen vor sich selbst.

Ehrlichkeit statt „So- tun- als- ob“.

Dem eigenen perfekten Wunschbild einen Realitätscheck verpassen und erkennen, wo es bröckelt.

Das ist nicht leicht, weil ich dazu meine Schwächen und Probleme offenlegen muß und weil es sich schnell nach „Scheitern“ und „Versagt haben“ anfühlen kann, gerade in dieser auf Leistung und Funktionieren getrimmten Gesellschaft, die für Schwächen so wenig Platz hat.

Und weil es überhaupt sehr schwer ist, auf den eigenen eingefahrenen Wegen in der Lage zu sein, zurückzutreten, sich selber zu beobachten , die blinden Flecken aufzulösen und die Dinge ungeschminkt(er) wahrzunehmen.

Das alles zuzulassen erfordert eine große Portion Mut und Vertrauen in sich selbst und in das, was kommt.

Mein Froschkonzert- Projekt und meine momentanen Tätigkeiten sind entstanden, nachdem ich einen alten Weg verlassen habe.

Nach fast 15 Jahren vielfältigen Engagements, der Tätigkeit in meinem langjährigen Herzensprojekt (dem Waldgartenprojekt in Verden), einer immer langen To-Do- Liste und vielen, lange von mir nicht so ernst genommenen Überanstrengungen war ich immer häufiger auf mich und meine überschrittenen Grenzen zurückgeworfen, bis zu dem Punkt, an dem mir der Begriff „Burnout“ zum ersten Mal durch den Kopf ging und ich nicht mehr leugnen konnte, dass irgendetwas nicht mehr stimmt und ich so wie bisher nicht weitemachen kann.

Über all die Jahre hatte ich mich schon viel mit vergangenen schwierigen Zeiten meines Lebens und meinen verinnerlichten Haltungen auseinandergesetzt und einiges über mich gelernt und verstanden. Ich denke, dass ich trotzdem noch an einen solchen „Bis- hierher- und- nicht- weiter“- Punkt kommen mußte, um grundlegende Dinge, die mich betreffen, in ihrer Gesamtheit und Komplexität zu begreifen.

Langsam habe ich gelernt, die Dinge, die mir nicht guttun, wahrzunehmen.

Weniger zu machen.

Pausen zu machen, ohne mich dabei schlecht zu fühlen.

Mich nicht mehr an aussichtslosen Situationen abzuarbeiten.

In Konflikten Dinge stehen zu lassen, die sich nicht lösen lassen.

Nach Anstrengungen wieder aufzutanken.

Zu gehen, wo es für mich nicht mehr weitergeht.

An diesem Punkt habe ich mein damaliges Projekt verlassen und es war schwierig, plötzlich so alleine dazustehen. Ohne die gewohnten Verbindlichkeiten und Tätigkeiten, die für mich den Alltag ausgemacht haben. Ohne die Menschen, Bäume, Strukturen und Plätze, an denen lange Jahre lang mein Herz hing. Ohne zu wissen, wie und ob das Projekt ohne mich weiter bestehen bleibt.

Ich war eine ganze Weile erleichtert über diesen Schritt und gleichzeitig unglaublich traurig.

Und dankbar. Ich spüre gerade in schwierigen Zeiten oft Dankbarkeit in mir, weil ich dann besonders merke, dass ich mich weiterentwickle, dass ich lerne und meinen Weg gehe, und es sich dadurch stimmig und richtig anfühlt. Und das ist wie ein kleines Stück Trost und Stolz.

In dieser Zeit habe ich mit mir selber ausgemacht, mich nicht gleich in etwas Neues zu stürzen.

Ich wollte diese Leere aushalten und gucken, was dann mit mir passiert: Was vermisse ich? Bei welchen Sachen bin ich froh, dass sie kein Teil meines Alltags mehr sind? Was interessiert mich? Was in in den letzten Jahren zu kurz gekommen?

Ich habe mir viel Zeit zum Nachdenken und Schreiben genommen und versucht, alles möglichst langsam angehen zu lassen.

Ein gebrochenes Bein im Sommer hat mir dabei geholfen und mich auch äußerlich eine ganze Weile lahmgelegt ;-) .

Und dann habe ich langsam angefangen, neue Pläne in die Tat umzusetzen. Meiner Kreativität freien Lauf zu lassen. Endlich mal wieder zu malen und zu basteln, und mich mit meinen Sachen an die Öffentlichkeit zu trauen. Ein kleiner Onlineshop, ein alter Traum! Einen Verein zu gründen und wieder einen kleinen Garten zu haben. Hula Hoop und damit dem Spaß und der Bewegung einen festen Platz in meinem Leben zu geben. Mich zu engagieren, ohne mich zu verausgaben, und überhaupt alles in kleinen Schritten und mit möglichst viel Ruhe anzugehen.

Deshalb habe ich seit Jahren schon einen ganz kleinen Kalender, in den nicht viel mehr als ein Termin pro Tag rein passt.

Ich freue mich, dass sich diese neue Ruhe inzwischen schon richtig vertraut und irgendwie selbstverständlich anfühlt.

Und ich freue mich über all die neuen Türen, die sich seither geöffnet haben, oft unverhofft und überraschend und immer wieder genau richtig.

Ein Gedicht, was mich schon immer in Phasen der Veränderung begleitet hat, ist „Stufen“ von Hermann Hesse, und so soll es auch an dieser Stelle einen Platz bekommen.

Danke an alle, die bis hierher gelesen und damit an meinem Leben teilgenommen haben.

 

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend

Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,

Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend

Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe

Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,

Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern

In andre, neue Bindungen zu geben.

Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

 

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,

An keinem wie an einer Heimat hängen,

Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,

Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.

Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise

Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,

Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,

Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

 

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde

Uns neuen Räumen jung entgegen senden,

Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…

Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

teebeutel

Für meinen Geschmack ein bißchen kitschig, aber auch irgendwie passend: Mein Teebeutel von gestern, als ich angefangen habe diesen Text zu schreiben. Schätze dich selbst! Yeah! :-)

 

 

Rezept des Monats Oktober: Habichtskraut- Reis- Röllchen

Habichtskraut Blüte

Orangerotes Habichtskraut- Hieracium aurantiacum

Zutaten pro Person:

- 1 Tasse voll Reis

- 2 Tomaten (davon eine zum Garnieren)

- 1,5 Hände voll Habichtskrautblätter

- 1 Knoblauchzehe

- Gemüsebrühe

- Schnittlauch

- Salz und Pfeffer

- 1 Schuss Sojasahne

- 1 Schuss Essig

- Saft von einer halben Zitrone

- Blüten zum Garnieren (Habichtskraut oder Gänseblümchen)

- Sonnenblumenkerne

- Zahnstocher

Habichtskraut ganze Pflanze

Den Reis mit der doppelten Menge Wasser kochen. Habichtskrautblätter waschen, Stiele abschneiden und in wenig Wasser dünsten.

Schnittlauch, Knoblauch und Tomate hacken, dann zum Reis geben. Mit Gemüsebrühe würzen, Zitrone und Salz dazugeben und mit je einem Schuss Sojasahne und Essig verfeinern.

Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten.

Deko- Tomaten achteln. Entsprechend viele Habichtskrautblätter rollen, und zusammen mit einer Blüte und mit Hilfe eines Zahnstochers in die Tomatenachtel stecken.

Den Reis in die restlichen Habichtskrautblätter einrollen, bei Bedarf mit Zahnstochern feststecken, oder einfach den Reis auf die restlichen Blätter geben und mit den Tomaten und Sonnenblumenkernen garnieren.

Habichtskraut fertig

 

Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Oktober- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Oktober

 

Einfach, günstig, wirksam & schnell- Deo selbstgemacht!

Tja, ein Thema über das es sich nicht so leicht schreiben lässt: Schwitzen ;-)

Ich hab schon oft erlebt, dass normale Deos irgendwann “versagen”. Keine Ahnung, ob das an mir liegt oder den Produkten, aber kurz gesagt: Mein neues Lieblingswundermittel heißt Natron.

Die Herstellung von Natron- Deo ist nicht nur supergünstig und superschnell, sondern ich mag außerdem, dass ich genau weiß was am Ende drin steckt.

Also losgelegt:

Du brauchst 70ml abgekochtes, erkaltetes Wasser, einen Teelöffel Natronpulver und ein paar Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl, und außerdem einen alten ausgespülten Deoroller.

Zutaten Deo

Das Rezept ist eigentlich als Sprühdeo gedacht, aber ich hatte immer Stress mit verstopften Düsen der Sprühflasche.

Mit dem Roller geht es wunderbar, obwohl das Deo von der Konsistenz her sehr flüssig ist.

Also einfach das Natron im Wasser auflösen, ätherisches Öl nach Geschmack dazu, in den Roller füllen und schon kann es losgehen unter die Achselhöhle!

Natron einrühren

Deo fertig

Vor Gebrauch schütteln, und viel Spaß beim Ausprobieren! :-)

 

Reifenbautage!

Seit einigen Tagen türmen sich bei mir zu Hause die Zutaten für Hula- Hoop- Reifen, von Kaltwasserleitung über Verbindungsstücke, Klebebänder und Werkzeug.

Eine einzige Baustelle!

Reifenbau

Am Anfang kostet es mich oft Überwindung, alles auszumessen und zuzuschneiden, aber spätestens beim Bekleben startet die Vorfeude auf das, was mit den Reifen passiert:

Mitte des Monats startet mein Kurs bei der Bremer Volkshochschule und ich freue mich schon jetzt darauf, die teilnehmenden Menschen mit der Begeisterung für mein Lieblingshobby anzustecken und das schöne Gefühl mitzuerleben, wenn erste Erfolgserlebnisse stattfinden!

Eine besondere Freude hat es mir gemacht, Reifen für das FemCafe Bremen zu bauen

(femcafe-bremen.org).

Dank der wunderbaren Heike Hoops aus Hamburg (hulahoop.de) habe ich ein ganzes Päckchen voll mit Klebeband geschenkt bekommen, mit dem ich Reifen für geflüchtete Menschen bauen kann.

Die Vorräte sind noch lange nicht aufgebraucht und ich freue mich schon auf all die Reifen, die daraus noch entstehen werden, auf die Kinderbetreuungsstunden, auf die Menschen, die die Reifen nutzen, und die vielen bunten Momente, die damit einhergehen!

Reifen Femcafe

Zwischendurch leckere Getränke und Kekse nicht vergessen! ;-)

Trinkpause

Happy hooping!

Rezept des Monats September: Blüten- Pakoras

Blütenteller

Zutaten für einen großen Teller voll:

Essbare Blüten nach Geschmack, z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen, Schafgarbe, Taubnessel, Ackerveilchen, Chinesischer Lauch, Habichtskraut, Gänsekresse, Strauchmalve, Taglilien, Rotklee (das sind die Pflanzen, die auf dem Foto oben zu sehen sind).

Für den Teig:

- 200 Gramm Mehl

- 250 ml kalte Pflanzenmilch oder Wasser

- ca. 4 EL Maisstärke

- 1 dicke Knoblauchzehe

- Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, Kreuzkümmel und Curry nach Belieben

- Pflanzenöl zum Frittieren

Blüten in der Pfanne

Mehl und Stärke mit dem Schneebesen in die Pflanzenmilch/ das Wasser rühren.

Knoblauch hineinpressen und Gewürze dazugeben.

Der Teig soll eine zähe, aber noch flüssige Konsistenz haben.

Das Öl erhitzen, dabei darauf achten, dass es nicht anfängt zu rauchen.

Die Blüten im Teig wenden und ins Öl geben.

Das Öl ist heiß genug, wenn ein Teigtropfen, der hineingegeben wird, zischend nach oben steigt.

Ungefähr 7-10 Minuten frittieren, dann auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Schmeckt gut zu Reis oder einfach pur.

Blüten auf dem Teller

 

Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das September- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender September

Zeichnen: Eine meiner besten Entspannungsmethoden

Neulich habe ich seit Langem mal wieder zum Bleistift gegriffen.

Gleich drei Kindergeburtstage standen vor der Tür und ich hatte mir vorgenommen, jedem Kind sein Lieblingstier zu zeichnen.

Im Grunde ging es “nur” ums Abmalen: Ich suche mir im Internet oder in Büchern ein passendes Motiv und versuche, das Ganze auf Papier zu übertragen.

Diese Art von Konzentration tut mir unheimlich gut: In Gedanken immer nur beim nächsten kleinen Strich, dieses genaue Hingucken… auch im Alltag gehe ich gerne den Dingen auf den Grund und mag es, genau hinzugucken, und das Zeichnen ist dafür ein super Training.

Eine für mich super passende Achtsamkeitsübung, bei der ich innerlich voll zur Ruhe komme.

Und ich mag es, wenn aus dem weißen Blatt wie aus dem Nichts ein Motiv entsteht und mir plötzlich etwas entgegenschaut!

Zwischendurch Schultern und Arme ausschütteln nicht vergessen, damit auch der Körper entspannt bleibt ;-) .

Wolf in Arbeit

Wolf fertig

 

Rezept des Monats August: Falsche Oliven aus Kornellkirschen

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Kornellkirsche- Cornus mas

 

Originalrezept:

- 200 Gramm unreife Kornellkirschen

- 200 ml Weißweinessig

- 1 Prise Zucker

- 1 TL Salz

- 1 Nelke

- 1 Wacholderbeere

- 1 Lorbeerblatt

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Die Kornellkirschen über Nacht in Salzwasser legen.

Danach in saubere Schraubgläser füllen.

Alle restlichen Zutaten aufkochen, 5 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen und heiß über die abgetupften Kirschen geben, so dass sie gut bedeckt sind.

Sofort verschließen und 2 Wochen im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ganz schön sauer schmeckt das!

 

Deshalb gibts hier noch eine mildere Variante:

- 200 ml Olivenöl

- 1/2 Knolle Knoblauch

- Gewürze nach Geschmack

Kornellkirschen über Nacht in Salzwasser legen.

Anschließend in saubere Schraubgläser füllen.

Knoblauch fein hacken, mit Öl und Gewürzen mischen und über die Kirschen geben.

Die Gläser gut verschließen.

Zum Haltbarmachen in einen großen Topf stellen und diesen mit Wasser füllen, bis die Gläser ganz bedeckt sind.

Das Wasser mit den Gläsern drin erhitzen und 20 Minuten lang kochen lassen.

Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das August- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender August

Neue Produkte im Shop erhältlich!

Endlich habe ich mir die Zeit genommen, weitere Produkte in den Dawanda- Shop einzustellen.

Neben den Postkarten und meinem Buch findest du ab sofort Kühlschrankmagnete aus Kronkorken, ein Tee- Geschenk mit leckerem Bio- Tee, jede Menge Glitzerkugeln mit verschiedenen König- Frosch- Motiven sowie kleine Streichholzschachteln.

http://de.dawanda.com/shop/Froschkonzert

beispielhafte Drei

Aufgeklappt

Neugierde kribbelt Glitter Bild

beide von oben mit Kerze

Viel Spaß beim Stöbern! :-)

Feuer- Hooping! :-)

Feuer

Was ein schöner Abend!

Bei Vollmond an der Weser und den mildesten Temperaturen haben wir eine kleine Jonglier- und Feuersession gemacht.

So schön!

Feuer II

Meinen “First Burn” habe ich dieses Jahr bei der Hoop- Convention in Kassel gehabt und vor lauter Aufregung damals vergessen, ein Erinnerungsfoto knipsen zu lassen.

Aufgeregt war ich jetzt beim zweiten Mal noch immer, aber die tolle Einweisung in Handhabung und mögliche Gefahren, die langsame Gewöhnung an die ungewohnten Sinneseindrücke (lautes Rauschen der Flammen, stark flackerndes Licht, Petroleumgeruch, Flammen so nah am Körper) und das langsame Vorgehen (keine wilden Tricks am Anfang) haben mir viel Sicherheit gegeben.

Das Spiel mit dem Feuer macht einfach riesigen Spaß! :-)

Mein Reifen ist ein umgebauter Feuerhoop von feuershow.de.

Feuer III