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Rezept des Monats Oktober: Habichtskraut- Reis- Röllchen

Habichtskraut Blüte

Orangerotes Habichtskraut- Hieracium aurantiacum

Zutaten pro Person:

– 1 Tasse voll Reis

– 2 Tomaten (davon eine zum Garnieren)

– 1,5 Hände voll Habichtskrautblätter

– 1 Knoblauchzehe

– Gemüsebrühe

– Schnittlauch

– Salz und Pfeffer

– 1 Schuss Sojasahne

– 1 Schuss Essig

– Saft von einer halben Zitrone

– Blüten zum Garnieren (Habichtskraut oder Gänseblümchen)

– Sonnenblumenkerne

– Zahnstocher

Habichtskraut ganze Pflanze

Den Reis mit der doppelten Menge Wasser kochen. Habichtskrautblätter waschen, Stiele abschneiden und in wenig Wasser dünsten.

Schnittlauch, Knoblauch und Tomate hacken, dann zum Reis geben. Mit Gemüsebrühe würzen, Zitrone und Salz dazugeben und mit je einem Schuss Sojasahne und Essig verfeinern.

Sonnenblumenkerne in einer trockenen Pfanne rösten.

Deko- Tomaten achteln. Entsprechend viele Habichtskrautblätter rollen, und zusammen mit einer Blüte und mit Hilfe eines Zahnstochers in die Tomatenachtel stecken.

Den Reis in die restlichen Habichtskrautblätter einrollen, bei Bedarf mit Zahnstochern feststecken, oder einfach den Reis auf die restlichen Blätter geben und mit den Tomaten und Sonnenblumenkernen garnieren.

Habichtskraut fertig

 

Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Oktober- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Oktober

 

Einfach, günstig, wirksam & schnell- Deo selbstgemacht!

Tja, ein Thema über das es sich nicht so leicht schreiben lässt: Schwitzen 😉

Ich hab schon oft erlebt, dass normale Deos irgendwann „versagen“. Keine Ahnung, ob das an mir liegt oder den Produkten, aber kurz gesagt: Mein neues Lieblingswundermittel heißt Natron.

Die Herstellung von Natron- Deo ist nicht nur supergünstig und superschnell, sondern ich mag außerdem, dass ich genau weiß was am Ende drin steckt.

Also losgelegt:

Du brauchst 70ml abgekochtes, erkaltetes Wasser, einen Teelöffel Natronpulver und ein paar Tropfen ätherisches Öl deiner Wahl, und außerdem einen alten ausgespülten Deoroller.

Zutaten Deo

Das Rezept ist eigentlich als Sprühdeo gedacht, aber ich hatte immer Stress mit verstopften Düsen der Sprühflasche.

Mit dem Roller geht es wunderbar, obwohl das Deo von der Konsistenz her sehr flüssig ist.

Also einfach das Natron im Wasser auflösen, ätherisches Öl nach Geschmack dazu, in den Roller füllen und schon kann es losgehen unter die Achselhöhle!

Natron einrühren

Deo fertig

Vor Gebrauch schütteln, und viel Spaß beim Ausprobieren! 🙂

 

Reifenbautage!

Seit einigen Tagen türmen sich bei mir zu Hause die Zutaten für Hula- Hoop- Reifen, von Kaltwasserleitung über Verbindungsstücke, Klebebänder und Werkzeug.

Eine einzige Baustelle!

Reifenbau

Am Anfang kostet es mich oft Überwindung, alles auszumessen und zuzuschneiden, aber spätestens beim Bekleben startet die Vorfreude auf das, was mit den Reifen passiert:

Mitte des Monats startet mein Kurs bei der Bremer Volkshochschule und ich freue mich schon jetzt darauf, die teilnehmenden Menschen mit der Begeisterung für mein Lieblingshobby anzustecken und das schöne Gefühl mitzuerleben, wenn erste Erfolgserlebnisse stattfinden!

Die Vorräte sind noch lange nicht aufgebraucht und ich freue mich schon auf all die Reifen, die daraus noch entstehen werden, auf die Menschen, die die Reifen nutzen, und die vielen bunten Momente, die damit einhergehen!

Reifen Femcafe

Zwischendurch leckere Getränke und Kekse nicht vergessen! 😉

Trinkpause

Happy hooping!

Rezept des Monats September: Blüten- Pakoras

Blütenteller

Zutaten für einen großen Teller voll:

Essbare Blüten nach Geschmack, z.B. Löwenzahn, Gänseblümchen, Schafgarbe, Taubnessel, Ackerveilchen, Chinesischer Lauch, Habichtskraut, Gänsekresse, Strauchmalve, Taglilien, Rotklee (das sind die Pflanzen, die auf dem Foto oben zu sehen sind).

Für den Teig:

– 200 Gramm Mehl

– 250 ml kalte Pflanzenmilch oder Wasser

– ca. 4 EL Maisstärke

– 1 dicke Knoblauchzehe

– Salz, Pfeffer, Gemüsebrühe, Kreuzkümmel und Curry nach Belieben

– Pflanzenöl zum Frittieren

Blüten in der Pfanne

Mehl und Stärke mit dem Schneebesen in die Pflanzenmilch/ das Wasser rühren.

Knoblauch hineinpressen und Gewürze dazugeben.

Der Teig soll eine zähe, aber noch flüssige Konsistenz haben.

Das Öl erhitzen, dabei darauf achten, dass es nicht anfängt zu rauchen.

Die Blüten im Teig wenden und ins Öl geben.

Das Öl ist heiß genug, wenn ein Teigtropfen, der hineingegeben wird, zischend nach oben steigt.

Ungefähr 7-10 Minuten frittieren, dann auf einem Küchentuch abtropfen lassen.

Schmeckt gut zu Reis oder einfach pur.

Blüten auf dem Teller

 

Guten Appetit! :-)

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das September- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender September

Zeichnen: Eine meiner besten Entspannungsmethoden

Neulich habe ich seit langem mal wieder zum Bleistift gegriffen.

Gleich drei Kindergeburtstage standen vor der Tür und ich hatte mir vorgenommen, jedem Kind sein Lieblingstier zu zeichnen.

Im Grunde ging es „nur“ ums Abmalen: Ich suche mir im Internet oder in Büchern ein passendes Motiv und versuche, das Ganze auf Papier zu übertragen.

Diese Art von Konzentration tut mir unheimlich gut: In Gedanken immer nur beim nächsten kleinen Strich, dieses genaue Hingucken… auch im Alltag gehe ich gerne den Dingen auf den Grund und mag es, genau hinzugucken, und das Zeichnen ist dafür ein super Training.

Eine für mich super passende Achtsamkeitsübung, bei der ich innerlich voll zur Ruhe komme.

Und ich mag es, wenn aus dem weißen Blatt wie aus dem Nichts ein Motiv entsteht und mir plötzlich etwas entgegenschaut!

Zwischendurch Schultern und Arme ausschütteln nicht vergessen, damit auch der Körper entspannt bleibt 😉 .

Wolf in Arbeit

Wolf fertig

 

Rezept des Monats August: Falsche Oliven aus Kornellkirschen

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Kornellkirsche- Cornus mas

 

Originalrezept:

– 200 Gramm unreife Kornellkirschen

– 200 ml Weißweinessig

– 1 Prise Zucker

– 1 TL Salz

– 1 Nelke

– 1 Wacholderbeere

– 1 Lorbeerblatt

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Die Kornellkirschen über Nacht in Salzwasser legen.

Danach in saubere Schraubgläser füllen.

Alle restlichen Zutaten aufkochen, 5 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen und heiß über die abgetupften Kirschen geben, so dass sie gut bedeckt sind.

Sofort verschließen und 2 Wochen im Kühlschrank durchziehen lassen.

Ganz schön sauer schmeckt das!

 

Deshalb gibts hier noch eine mildere Variante:

– 200 ml Olivenöl

– 1/2 Knolle Knoblauch

– Gewürze nach Geschmack

Kornellkirschen über Nacht in Salzwasser legen.

Anschließend in saubere Schraubgläser füllen.

Knoblauch fein hacken, mit Öl und Gewürzen mischen und über die Kirschen geben.

Die Gläser gut verschließen.

Zum Haltbarmachen in einen großen Topf stellen und diesen mit Wasser füllen, bis die Gläser ganz bedeckt sind.

Das Wasser mit den Gläsern drin erhitzen und 20 Minuten lang kochen lassen.

Guten Appetit! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das August- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender August

Neue Produkte im Shop erhältlich!

Endlich habe ich mir die Zeit genommen, weitere Produkte in den Dawanda- Shop einzustellen.

Neben den Postkarten und meinem Buch findest du ab sofort Kühlschrankmagnete aus Kronkorken, ein Tee- Geschenk mit leckerem Bio- Tee, jede Menge Glitzerkugeln mit verschiedenen König- Frosch- Motiven sowie kleine Streichholzschachteln.

de.dawanda.com/shop/Froschkonzert

beispielhafte Drei

Aufgeklappt

Neugierde kribbelt Glitter Bild

beide von oben mit Kerze

Viel Spaß beim Stöbern! 🙂

Feuer- Hooping! :-)

Feuer

Was ein schöner Abend!

Bei Vollmond an der Weser und den mildesten Temperaturen haben wir eine kleine Jonglier- und Feuersession gemacht.

So schön!

Feuer II

Meinen „First Burn“ hatte ich dieses Jahr bei der Hoop- Convention in Kassel gehabt, und vor lauter Aufregung habe ich damals vergessen, ein Erinnerungsfoto knipsen zu lassen.

Aufgeregt war ich jetzt beim zweiten Mal noch immer, aber die tolle Einweisung in Handhabung und mögliche Gefahren, die langsame Gewöhnung an die ungewohnten Sinneseindrücke (lautes Rauschen der Flammen, stark flackerndes Licht, Petroleumgeruch, Flammen so nah am Körper) und das langsame Vorgehen (keine wilden Tricks am Anfang) haben mir viel Sicherheit gegeben.

Das Spiel mit dem Feuer macht einfach riesigen Spaß! 🙂

Mein Reifen ist ein umgebauter Feuerhoop von feuershow.de.

Feuer III

Rezept des Monats Juli: Gefüllte Zucchini mit Melde und Polenta

Melde

Gartenmelde- Atriplex hortensis

Zutaten für 2 halbe Zucchini:

– 1 kleine Tasse voll Polenta

– 1 Zucchini

– Tomatenmark nach Geschmack

– Gemüsebrühe

– 2 kleine Tassen Wasser

– je 1 große Handvoll Meldenblätter und – samen

– 1/2 Zwiebel

– 2 Knoblauchzehen

– Öl zum Braten

– Salz und Pfeffer

 

für die Soße:

– 1 Päckchen Sojasahne

– Hefeflocken

– Senf

– Salz und Pfeffer

Melde Zutaten

 

Zucchini halbieren und mit einem Löffel leicht aushöhlen.

Zwiebel und Knoblauch sehr fein würfeln, in eine Pfanne geben und in Öl andünsten.

Die Meldenblätter abzupfen, waschen und kleinschneiden.

Das Wasser in die Pfanne geben, mit Gemüsebrühe würzen, Meldenblätter dazugeben und kurz dünsten.

Wenn das Wasser kocht, die Polenta einrühren.

Nach Geschmack Tomatenmark dazugeben.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Masse in die Zucchini- Hälften füllen und bei 200 Grad ca. 25 Minuten im Backofen garen.

Für die Soße die Sojasahne erhitzen, mit Hefeflocken, Salz, Pfeffer und Senf abschmecken, Melde- Samen dazugeben und auf die fertig gebackenen Hälften geben.

Gefüllte Zucchini

Guten Appetit! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Juli- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Juli

Lecker! Die ersten Erdbeeren vom Balkon

Mein erster Sommer als Balkongärtnerin 🙂 .

Blumentöpfe

 

Ich habe kaum Erfahrungen damit, wie Pflanzen sich verhalten, wenn sie sich außerhalb von Freilanderde befinden, und was meine bisherigen Zimmerpflanzen angeht, lässt sich eher nicht von einem grünen Daumen sprechen 😉 .

Weil ich dieses Jahr spät dran war, hatte ich keine Zeit, selber Pflanzen vorzuziehen und habe stattdessen Jungpflanzen gekauft.

Eine wilde Mischung aus essbar und bunt: Oder beides, so wie die Kapuzinerkresse, deren Blüten und Blätter mit ihren leichten Schärfe sich echt toll im Salat machen.

Ansonsten bin ich ziemlich planlos vorgegangen und hab in die Kästen und Töpfe gefüllt, was mir spontan begegnet ist- von Küchenkräutern über Rucola und Tomaten bis hin zu Sonnenblumen und Margeriten.

Susanne und Tomate

Und meine Hängeerdbeeren vom letzten Sommer: Die sind letztes Jahr schneckengeschützt auf Parzelle gewachsen, dieses Jahr auf den Balkon umgezogen und tragen seit gestern die ersten roten Früchte für dieses Jahr.

Yummy!

Erdbeeren

Ich freue mich, mit nur einem Schritt an der Luft und im Grün- Bunten zu sitzen.

Und ich freue mich auf mehr Lektüre über mein neues Biotop, denn es gibt viele spannende Bücher, die sich mit Gärtnern auf kleinstem Raum befassen, und ich bin gespannt was die nächste Gartensaison an neuen Erfahrungen mit sich bringen wird.