Dawanda

Juchhu, mein Onlineshop ist online!

Das war ein Act!

Richtig lange Recherchen liegen hinter mir. Am Anfang schien der Berg der neuen Informationen unüberwindbar und die To-Do- Liste viel zu lang.

Ich will wirklich niemanden abschrecken, aber einen Onlineshop einzurichten erfordert einiges an Wissen, mit dem ein Mensch normalerweise im Laufe eines Lebens nicht in Berührung kommt. Ich zumindest nicht;-).

Und das selbst bei einer Plattform wie Dawanda, auf der so vieles vorstrukturiert ist, wo etliche Informationen super aufbereitet und strukturiert dargestellt sind und wo ein super Forum mit Rat zur Seite steht.

Aber trotzdem: Verpackungsverordung? AGB? Ab der wievielten selbstgestrickten Socke bin ich eine Gewerbetreibende? Und was hat das für Folgen? Mit welchen Behörden muß ich Kontakt aufnehmen und welche Kosten kommen auf mich zu?

Fragen über Fragen und gar nicht alles einfach zu verstehen!

Und eines Tages hatte ich dann doch wider Erwarten das Gefühl, es kommt Land in Sicht und die Hürden, die noch zu überwinden sind, werden langsam überschaubar.

Schon jetzt, ohne einen einzigen Verkauf und mit einigen Unkosten habe ich das Gefühl “es hat sich gelohnt”.

Sehr sogar.

Nicht nur, weil sich ein Traum erfüllt, der lange in meinem Hinterkopf rumort hat, sonders auch weil es ein schönes Gefühl ist, mit der eigenen Kreativität nach außen zu gehen.

Auch wenn es ein kommerzieller Weg ist- ich finde die Vorstellung einfach toll, dass sich meine Produkte in die Welt verstreuen und anderen Menschen hoffentlich so viel Freude bereiten wie mir selber.

Es würde diesen Artikel sprengen, jeden Schritt, der getan werden mußte, zu beschreiben, aber falls jemand auf einem ähnlichen Weg ist und Fragen hat gebe ich meine Erfahrungen gerne per Mail weiter :-) .

 

Screenshot Dawanda

Frisch aus dem Druck: Meine erste eigene Postkarte!

Das war ein Act in den letzten Wochen!

Die Zeichnungen rund um meinen Lieblingshelden König Frosch sind alle recht schnell entstanden, aber nach dem Einscannen ging es los mit all den Themen, von denen ich im Grunde kaum Ahnung habe:

Welche freeware- Bildbearbeitungsprogramme gibt es? Welches kann was? Wie kriege ich mein Bild in die richtige Auflösung und in die Größe, die die Druckerei benötigt? Woher nehme ich einen Beschnittrand und was ist ein Farbmodus? Wie bringe ich mein Bildbearbeitungsprogramm GIMP dazu, etwas zu tun was es standartmäßig gar nicht kann?

Fragen über Fragen und fast alles völliges Neuland!

Zwischendurch war es echt zum Haareraufen, und ich hätte mich nicht gewundert, wenn ein völlig zerschnittenes farblich mißlungenes Bild herausgekommen wäre.

Aber da einer Menge Rumprobieren und Geduldsproben kombiniert mit Recherche im Internet war es irgendwann so weit und ich habe mich getraut, einer der fertiggestellten Dateien an die Druckerei zu schicken.

Erstmal nur eins von den 12 Motiven, um böse Überraschungen auszuschließen ;-) .

Und jetzt, gerade eben, hab ich mein erstes Paket mit 250 Karten drin von der Post geholt und bin superglücklich!!

Die erste Karte schicke ich an meine Eltern, als Dankeschön dafür, dass sie meine kreativen Taten immer so sehr unterstützt haben. <3

 

Postkarte Nummer 1