Hula Hoop

Auf dem Weg zu einem neuen Trick

2Reifen blauer Himmel

Eines der Dinge, die ich am Hoopen besonders mag, ist die unendliche Anzahl und Vielfalt der Tricks.

Es wird einfach nie langweilig, denn neue Herausforderungen warten wie Sand am Meer. Bei mir ist es seit einiger Zeit das Spiel mit mehreren Reifen.

Ich bin jedes Mal aufs Neue überrascht, wie wahnsinnig anstrengend das Hoopen mit mehreren Reifen um den Körper ist. So viele Körperteile sind in permanenter Anspannung und so viele Bewegungen laufen gleichzeitig ab- schon das Aufwärmen ist ein richtiges Workout, Schweiß und Muskelkater inklusive.

Die ersten krummen und schiefen Versuche seht ihr hier im Video (auf den blauen Link klicken) – wow was war ich glücklich!

Ich freue mich schon darauf , mir das in ein paar Jahren nochmal anzugucken, in der Hoffnung, dass bis dahin noch einiges an Geschmeidigkeit und Selbstverständlichkeit hinzugekommen ist:

mit 3 Hoops

3Reifen

Eine sehr große Herausforderung für meine beiden Gehirnhälften ist das Offbody- Hoopen mit zwei Reifen. Und dabei sieht das immer so leicht aus!

Sobald meine eine Hand etwas anderes machen soll als die andere Hand ist erst einmal alles aus. Ein richtiger Knoten im Kopf und das Gefühl “das kann doch gar nicht gehen”. Geht aber doch. Meistens hilft es, die Bewegungen erst abwechselnd mit nur einer Hand zu üben, bis ein Automatismus entsteht. Und dann, wenn beide Hände gleichzeitig dran sind: Nicht mehr nachdenken! ;-)

Und dann geht es sozusagen Millimeter für Millimeter weiter, bis irgendwann die Bewegung im Fluss und der Knoten geplatzt ist.

Ein super Gefühl! Und nach einer Weile Übung kannst du dir dann überhaupt nicht mehr vorstellen, wie es war, als es noch so stockend war.

Die beiden folgenden Videos zeigen die 3-Beat-Rückwärts-Weave, meine neueste Baustelle. Auf dem ersten Video sehr ihr den Vorführeffekt, der bei mir immer losgeht, sobald eine Kamera angeschaltet ist ;-) – aber so ungefähr wie im Video sah es zwei Wochen vorher aus, als der Trick noch nicht geklappt hat.

Das zweite Video zeigt- nach Gewöhnung an die Kamera- den momentanen Stand meiner Fortschritte. Juchhu!!

3-beat-weave Vorfuehreffekt

3-Beat-Weave rueckwaerts

Happy Hooping!!

Von den Freuden und Tücken des Reifenbauens

Als ich angefangen habe, Hula Hoop Reifen herzustellen und zu verkaufen, habe ich mir vieles einfacher vorgestellt als es ist.

Und manche Menschen wundern sich vielleicht, warum ein beklebtes Stück Plastik für einen doch recht stolzen Preis von rund 30-40 Euro zu haben ist.

bunte Tapes

Nachdem ich heute vier Stunden unterwegs war, um rund 100 Meter passendes Rohr zu besorgen, habe ich Lust, in einem kleinen Bericht die Freuden und Tücken des Reifenbau- Alltags zu teilen.

Zuallererst sind da die passenden Zutaten:

Du brauchst neben den dazugehörigen Werkzeugen (Rohrschneider, Nietenzange, Heißluftfön, Akkuschrauber, Bohrer, Cutter, Scheren, Maßband) eine Grundausrüstung an Tapes und Verbindern. Je nach Bauweise und Rohrstärke kommen da verschiedene Modelle in Frage, und es ist ein gewisser Vorrat nötig.

Dasselbe gilt für die Klebebänder, und je mehr Farben und Verschiedenheiten ich da im Programm habe, desto größer ist meine dazugehörige Vorratskammer. Es ist immer ein Spagat, genug Vorräte zu haben und gleichzeitig diese auch zu verbrauchen, da das Klebeband zumindest teilweise nach einer Weile überaltert und die guten Klebeeigenschaften einbüßt. Beim Bestellen von Nachschub müssen die Mengen im Auge gehalten werden, um unnötige Versandkosten zu vermeiden, außerdem sind Lieferzeiten zu beachten. Je nach Farb- und Glitzervariationen sind Bestellungen in verschiedenen Shops nötig.

Ich kann also meistens nicht warten, bis ein Vorrat völlig erschöpft ist, sondern arbeite vorausschauend und bestelle rechtzeitig nach, damit ich meine Farben tatsächlich auch in ausreichender Menge zur Hand habe. Da eine Rolle Klebeband für mehr als einen Reifen reicht, ist es manchmal schwierig, die noch vorhandene Menge richtig einzuschätzen. Zusätzlich bleiben immer kleine Reste pro Rolle übrig, die ich zum kommerziellen Reifenbau nicht benutze.

Auch beim Rohr gibt es viel Verschnitt. Das liegt daran, dass das PE- Rohr, das ich für meine Reifen benutze, aus dem Sanitär- und Gartenbaubereich kommt. So hat es zwar sozusagen von Werk aus eine einigermaßen runde Form, aber da die Rollen oftmals krumm und schief aufgewickelt ist, kommt nach dem Zuschneiden nicht immer eine schöne runde Reifenform heraus.

Auch wenn sich mit einem ostereiförmigen Reifen fast genauso gut hoopen lässt, verkaufen kann und will ich das so nicht ;-).

Bei den zu einer Acht zusammenfaltbaren Anfänger*innenreifen mit zwei Verbindungsstellen passiert es mir trotz aller inzwischen vorhandenen Routine häufig, dass der Reifen durch die Arbeit mit dem Heißluftfön seine schöne Form verliert, ein Verbinder aus Versehen schmilzt oder ich einen Schnitt an der falschen Stelle mache. Von durchbohrten Verbindern, abgerutschten Bohrern und unsauberen Nieten ganz zu schweigen.

So produziere ich regelmäßig Zweite- Wahl- Reifen in allen möglichen Größen bzw. habe dadurch eine große Sammlung Reifen für Veranstaltungen und zum Ausleihen an andere Menschen im Park. ;-)

Ein weiteres Problem ist die unterschiedliche Wandstärke der Rohre, was besonders beim Einbau der Push- Button- Verbinder zu Schwierigkeiten führen kann. Eigentlich sind die Rohre genormt, der Innendurchmesser eines 2cm- Rohrs beträgt 16mm. Bei manchen Rohren passt der Verbinder (Rohrstärke 16mm) ganz geschmeidig hinein und bei anderen nicht. Das liegt laut Aussage des Baumarktes an unterschiedlichen Herstellern, und deshalb nehme ich immer ein Verbindungsstück mit und probiere alle Rollen aus. Bisher habe ich deshalb das Rohr nie online bestellt, falls jemand dafür eine gute Quelle kennt freue ich mich über Tipps!

So habe ich heute den Vormittag damit verbracht, mit einem Angestellten des Baumarkts zusammen alle dort vorrätigen Rollen durchzutesten. Verbogene Rollen nehme ich gar nicht erst mit, und so war die Ausbeute heute so dürftig, dass ich im Anschluss gleich noch in eine andere Filiale gefahren bin. Mit Bus und Bahn, das Foto zeigt meine Einkäufe auf dem Nachhauseweg. ;-)

beladen in die Strassenbahn

Wenn ein Rohling in der gewünschten Größe erst einmal fertig ist, folgt das Bekleben. Wer selber schonmal einen Reifen beklebt hat, weiß, wie schwierig es am Anfang ist, das Klebeband faltenfrei aufzubringen und die Abstände gleichmäßig einzuhalten.

Hier gilt: Übung macht die Meisterin :-)

Dann und wann gibt es auch mal Reparaturen (selten, gute Hula Hoops sind wirklich sehr langlebige Genossen), so wie auf den folgenden Fotos ein gebrochener und ausgetauschter Verbinder:

gebrochener Verbinder

gebrochener Verbinder

Operation mit Zange und Fön

Operation mit Heißluftfön und Zange

wieder faltbar

Zusammenfalten geht wieder

 

Ok, genug Probleme beschrieben. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine Menge Stunden verstreichen, die im fertigen Produkt nicht sichtbar sind. Recherchen, Bestellungen, Buchhaltung, Einkäufe, Beratung… aber wie dem auch sei: Es macht unglaublich viel Spaß. Ich liebe es.

Es ist toll zu sehen, welche Farbzusammenstellungen gewählt werden und wie auf diese Weise individuelle Einzelstücke entstehen, und ich bin oft selber ganz erstaunt und erfreut über die Ergebnisse und genieße es, so viele Farbkombinationen herzustellen.

Ich freue mich immer sehr darauf, den Reifen zu übergeben oder auf die Reise zu schicken und die Reaktionen der neuen Besitzer*innen zu erleben.

In diesem Sinne: Ran an die Rohre, Hoops for everybody! :-) Happy Hooping!

Spaziergang mit Hoop

Mein Hula- Hoop- Sommer 2016

Während draußen der Tau an den Pflanzen gefriert, stöbere ich in meinen Fotos und schwelge in Erinnerungen an die wärmeren Tage…

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Neben einigen schönen Stunden am Werdersee mit Hopping bis zum Sonnenuntergang gab es in diesem Jahr einige besondere Events, die meinen Sommer geprägt haben.

Los ging es mit der Breminale, wo Svenja und ich am Sonntag mit unseren Reifen auf dem Osterdeich waren und alle, die Lust hatten, mit uns hoopen konnten. Kaum hatten wir unsere Fähnchen gespannt und die Reifen ausgepackt, waren die ersten Gäste da und haben losgelegt.

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Vom frühen Mittag bis zum Abbau um 18 Uhr standen unsere mehr als dreißig Reifen keinen Moment still und es hat solchen Spaß gemacht!!

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Da waren die schönen Erlebnisse mit den Eltern, die sich von den Versuchen ihrer Kinder haben anstecken lassen und es selbst einmal probiert haben. Die Kinder, die ohne jegliche Gedanken von “ich kann das nicht”  einfach mit dem Reifenschwingen loslegen und nicht müde werden, “guck mal!!!” zu rufen und ihre Tricks zu zeigen.

Am besten fand ich allerdings die ältere Dame, die ihre Krücken an den nächsten Baum gelehnt und losgehoopt hat, als hätte sie nie etwas anderes getan. So schön!

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Der Tag war so schön und lustig, dass ich den ganzen Abend noch lange aufgedreht und wach war. Es ist immer wieder so euphorisierend, den Spaß mitzuerleben und weiterzuverbreiten, den das Hoopen mit sich bringt!

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Hooping am Meer durfte natürlich auch nicht fehlen. Besonders freue ich mich über meine 16mm- Polypro- Reifen, die neu im Gepäck sind und mir ein ganz neues Hoop- Gefühl ermöglichen. Ich mag ihr Bouncen beim Spielen und ihr zuckerwattefarbenes Glänzen in der Sonne!

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Zurück von der Insel wartete die nächste “Arbeit” auf mich: Reifenbauen mit Kindern im Sommerferienprogramm der Bremer Volkshochschule.

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Ja, es war ein anstrengender Tag, alleine mit neun Kindern, die kaum abwarten konnten, bis ihr Material bereit stand und es endlich losgehen konnte, aber es war so schön, diesen Ausbruch an Kreativität mitzuerleben! Die Reifen wurden emsig beklebt und dann ging es los mit Ausprobieren und Spielen. Den Zettel mit meiner Ideensammlung, was wir an diesem Tag alles machen könnten, habe ich sehr schnell in die Ecke gelegt.

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Die kleinen Teilnehmer*innen sind vor eigenen Ideen im wahrsten Sinne des Wortes übergesprudelt. Am Ende haben sie sich sogar eine kleine Vorführung ausgedacht, und alle Mitarbeiter*innen der VHS durften zugucken.

Mit meiner Reifensammlung war ich außerdem beim Sommerfest eines befreundeten Wohnprojektes und beim Tag der offenen Tür in der Kita Altmoorhausen bei Bremen.

Ich freue mich immer besonders, wenn Menschen mit den Worten “ich kann das überhaupt nicht mehr” einen großen, schweren Reifen in die Hand nehmen und dann überrascht und glücklich sind, wenn der Reifen Runde um Runde um die Taille dreht.

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Happy Hooping!!

 

So baust du einen Travelhoop für Fortgeschrittene und Kids!

Letztes Jahr konntest du hier lesen, wie du dir einen faltbaren Hula- Hoop- Reifen für Anfänger*innen baust.

Diesmal zeige ich dir, wie du einen Hoop für Fortgeschrittene baust. Auch für Kinderreifen eignet sich das 2-cm-Rohr total gut. Beachte hier aber, dass sich der Reifen erst ab einem Durchmesser von 85 cm auf die Hälfte zusammenrollen lässt!

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Du brauchst dafür:

  • schwarze PE- Wasserleitung aus dem Baumarkt, Rohrdurchmesser 2 cm, Länge je nach Reifengröße (s. Tabelle weiter unten)

  • Push- Button- Verbindungsstücke inklusive Nieten und Push- Button für 2 cm Rohrdurchmesser (ich bestelle meine beim Onlineshop happyhooping.de)

  • Säge oder Rohrschneider

  • Maßband

  • Nietenzange

  • Akkuschrauber

  • 7 mm und 3 mm Metallbohrer

  • eine Schere

  • Cutter (ich benutze lieber ein Skalpell, aber du brauchst dir nicht extra dafür eins anzuschaffen)

  • Tesafilm

  • buntes Klebeband (z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de oder hulathehoop.de, oder aber auch einfaches Isotape aus der Elektroabteilung im Baumarkt, oder Klebeband aus dem Bastelladen)

  • Griptape (das ist das griffige Klebeband, das dem Reifen am Körper Halt gibt, z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de, hulathehoop.de)

Noch einfacher wird es, wenn du statt des Verbinders ein ca. 5 cm langes Stück Rundholz in die Rohrenden steckst und mit kleinen Holzschrauben festschraubst.
Dann brauchst du auch keine Metallbohrer, keine Nieten und keine Nietenzange. Zusammenfalten lässt sich der Reifen dann nicht, dafür brauchst du weniger “Zutaten”.
Schneide dir nun zunächst das PE- Rohr zu.

Als Daumenregel für die Reifengröße gilt ja fürAnfänger*innen, dass dir der Reifen ungefähr bis zum Bauchnabel oder etwas höher reichen sollte, wenn er vor dir auf dem Boden steht. Wenn du auf den fortgeschritteneren Rohrdurchmesser umsteigst, dann kannst du ausprobieren, ob du einen geringeren Reifendurchmesser ausprobieren willst- also bis zum Bauchnabel oder etwas niedriger.

Je nach Körpergröße haben die Reifen dann meist einen Durchmesser von 90, 95 oder 100 cm.

Bei Kindern orientiere ich mich an der Bauchnabelhöhe und nehme im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer, damit das Kind aus dem Reifen nicht so schnell herauswächst.

Grob läßt sich sagen, dass sich für Kinder von 2-4 Jahren ein Reifendurchmesser von 60 cm eignet, für Kinder von 5-7 Jahren 70 cm und für Kinder ab 8 Jahren 80 cm oder mehr. Hier nehme ich auch oft 85cm, damit der Reifen als zusammenrollbarer Travelhoop gebaut werden kann.

Hier findest du eine Übersicht über Reifendurchmesser und Rohrlänge:

Durchmesser     Rohrlänge

0,60 m                 1,89 m

0,70 m                 2,20 m

0,80 m                 2,51 m

0,85 m                 2,67 m

0,90 m                 2,83 m

0,95 m                 3,00 m

1,00 m                  3,14 m

Schneide das Rohr auf die passende Länge zurecht. Tipps dazu findest du im oben verlinkten Artikel.

Dann steckst du das Verbindungsstück in eines der Rohrenden, und zwar so, dass zwei Drittel des Verbindungsstücks im Rohr verschwinden (ich bilde mir ein, dass auf diese Weise die Kräfte, die nach dem Zusammenrollen und Zusammenstecken auf den Verbinder wirken, besser verteilt werden, als wenn der Verbinder je zur Hälfte im Rohr steckt. Physik ist aber nicht meine Stärke und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren ;-) ).

Achte darauf, dass die Krümmung des Verbindungsstück mit der Krümmung des Rohrs übereinstimmt:

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So wie im Bild oben ist es richtig. Im Bild unten ist der Verbinder nach links verdreht (ich hab’s übertrieben gemacht, damit erkennbar ist was ich meine).

Schon ein leichter Verdreher führt dazu, dass der Reifen nach dem Zusammenstecken eirig statt flach ist.

Dann bohrst du mit dem 3- mm- Bohrer zwei Löcher seitlich in Rohr und Verbinder, steckst die Nieten in die Löcher und nietest sie mit der Nietenzange fest.

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Anschließend steckst du das andere Endstück vom Rohr auf den Verbinder, so dass sich die beiden Enden gut berühren.

Gut festhalten und mit dem 7 mm- Bohrer von oben durch die Oberseite von Rohr und Verbinder bohren.

Achtung, das geht ganz fix! Nicht aus Versehen bis zur Unterseite durchbohren!

Wenn du den Reifen dann wieder auseinander nimmst, sieht das Ganze so aus:

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Nun schiebst du den Push-Button in das Verbindungsstück hinein. Je nachdem an welcher Stelle das Loch ist, brauchst du vielleicht eine Schere oder ein anderes Hilfsmittel zum Nachschieben.

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Wenn du keinen zusammenrollbaren Reifen bauen willst oder die nötigen Materialien und Werkzeuge nicht zur Hand hast, dann kannst du auch einfach ein passendes Stück Rundholz als Verbindungsstück nehmen und es mit kleinen Schrauben festschrauben.

Und dann:

Jetzt kannst du deinen Reifen nach Lust und Laune bekleben!

Ich beklebe den Reifen zusammengesteckt, d.h. erst einmal über die Verbindungsstelle hinweg.

Ich achte immer darauf, dass das Gripband und nicht das Glitzerband über den Push-Button verläuft, da das Gripband dehnbar ist und an den Kanten, die später rund um den Push-Button entstehen, nicht einreißt.

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Wenn du fertig geklebt hast, schneide die Stelle, wo der Push-Button rausguckt, und die Verbindungsstelle der Rohrenden mit einem Cutter oder Skalpell vorsichtig auf.

Vorsicht, dass du beim Aufschneiden der Verbindungsstelle nicht den Verbinder anritzt! Auch nicht ein kleines bißchen! Sonst hast du an dieser Stelle eine Sollbruchstelle, die eines Tages beim Einrollen des Reifens den Verbinder brechen lassen kann (Danke an Tasha von Happyhooping für diesen super Tipp!! :-) ).

Am Ende kannst du um beide Rohrenden noch etwas Gripband wickeln, damit sich die Enden der Klebebänder nicht ablösen.

Und hier siehst du, wie der Reifen zusammengerollt wird:

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♥ Viel Spaß mit deinem neuen Reifen und Happy Hooping!! ♥

 

 

Ein Auftritt zu zweit

Eins der vielen Events im Herbst war der jährliche Tag der offenen Tür in unserem Sportverein ATS Buntentor (http://www.atsbuntentor.de/).

Den ganzen Nachmittag über stellten sich die verschiedenen aktiven Gruppen vor, und so auch unsere Jonglagegruppe:

Eine Gelegenheit für Cynthia und mich, eine kleine Choreographie zu zweit einzuüben.

Gar nicht einfach!

Selbst wenn die Musik sehr eingängig ist, ist es mit unterschiedlich großen Reifen und Körpergrößen enorm schwierig, Bewegungen synchron zu machen.

Mal ganz abgesehen von der Aufregung und den herunterfallenden Reifen, die zumindest mich schnell aus dem Konzept bringen können ;-) .

Aber: Wir hatten Spaß, sehr viel sogar, und ich glaube, das ist auch gut rübergekommen.

Happy Hooping!

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Reifenbautage!

Seit einigen Tagen türmen sich bei mir zu Hause die Zutaten für Hula- Hoop- Reifen, von Kaltwasserleitung über Verbindungsstücke, Klebebänder und Werkzeug.

Eine einzige Baustelle!

Reifenbau

Am Anfang kostet es mich oft Überwindung, alles auszumessen und zuzuschneiden, aber spätestens beim Bekleben startet die Vorfeude auf das, was mit den Reifen passiert:

Mitte des Monats startet mein Kurs bei der Bremer Volkshochschule und ich freue mich schon jetzt darauf, die teilnehmenden Menschen mit der Begeisterung für mein Lieblingshobby anzustecken und das schöne Gefühl mitzuerleben, wenn erste Erfolgserlebnisse stattfinden!

Eine besondere Freude hat es mir gemacht, Reifen für das FemCafe Bremen zu bauen

(femcafe-bremen.org).

Dank der wunderbaren Heike Hoops aus Hamburg (hulahoop.de) habe ich ein ganzes Päckchen voll mit Klebeband geschenkt bekommen, mit dem ich Reifen für geflüchtete Menschen bauen kann.

Die Vorräte sind noch lange nicht aufgebraucht und ich freue mich schon auf all die Reifen, die daraus noch entstehen werden, auf die Kinderbetreuungsstunden, auf die Menschen, die die Reifen nutzen, und die vielen bunten Momente, die damit einhergehen!

Reifen Femcafe

Zwischendurch leckere Getränke und Kekse nicht vergessen! ;-)

Trinkpause

Happy hooping!

Feuer- Hooping! :-)

Feuer

Was ein schöner Abend!

Bei Vollmond an der Weser und den mildesten Temperaturen haben wir eine kleine Jonglier- und Feuersession gemacht.

So schön!

Feuer II

Meinen “First Burn” habe ich dieses Jahr bei der Hoop- Convention in Kassel gehabt und vor lauter Aufregung damals vergessen, ein Erinnerungsfoto knipsen zu lassen.

Aufgeregt war ich jetzt beim zweiten Mal noch immer, aber die tolle Einweisung in Handhabung und mögliche Gefahren, die langsame Gewöhnung an die ungewohnten Sinneseindrücke (lautes Rauschen der Flammen, stark flackerndes Licht, Petroleumgeruch, Flammen so nah am Körper) und das langsame Vorgehen (keine wilden Tricks am Anfang) haben mir viel Sicherheit gegeben.

Das Spiel mit dem Feuer macht einfach riesigen Spaß! :-)

Mein Reifen ist ein umgebauter Feuerhoop von feuershow.de.

Feuer III

Bau deinen eigenen Hula- Hoop- Reifen!

Für einen Anfänger*innen- Reifen brauchst du folgende Zutaten:

Hoopbauzutaten

  • schwarze PE- Wasserleitung aus dem Baumarkt, Rohrdurchmesser 2,5cm, Länge je nach Reifengröße (s. Tabelle weiter unten)
  • Reifenverbindungsstücke für 2,5cm Rohrdurchmesser (ich bestelle meine beim Onlineshop happyhooping.de)
  • eine Säge oder einen Rohrschneider
  • Handschuhe mit Grip (finde ich extrem hilfreich, vor allem wenn du ohne Heißluftfön arbeitest, es geht aber auch ohne Handschuhe mit mehr Kraftaufwand)
  • einen Heißluftfön (falls du keinen zur Hand hast geht auch ein Wasserkocher oder großer Topf mit Wasser auf dem Herd)
  • ein Maßband
  • eine Schere
  • einen Cutter (ich benutze lieber ein Skalpell, aber du brauchst dir nicht extra dafür eins anzuschaffen)
  • Tesafilm
  • buntes Klebeband (z.B. von happyhooping.de oder shop.feuershow.de, oder aber auch einfaches Isotape aus der Elektroabteilung im Baumarkt, oder Klebeband aus dem Bastelladen)

 

Schneide dir zunächst das PE- Rohr zu. Als Daumenregel für die Reifengröße gilt, dass dir der Reifen am Anfang ungefähr bis zum Bauchnabel reichen sollte, wenn er vor dir auf dem Boden steht.

Falls deine Bauchnabelhöhe knapp unter 1 Meter liegt, empfehle ich dir einen Reifendurchmesser von 1 Meter. Grundsätzlich gilt: Je größer der Reifen, desto einfacher gelingen am Anfang eine Vielzahl der Tricks.

Das liegt daran, dass der Reifen sich durch die höhere Schwerkraft langsamer dreht, was dir mehr Zeit für die Bewegungen verschafft.

Ausnahmen hiervon sind einige Off- Body- Tricks wie z.B. Isolations, bei denen der Reifen in der Luft vor dem Körper gespielt wird und was mit einem möglichst leichten Reifen leichter gelingt.

Um Frustrationen zu vermeiden, schnelle Lernerfolge zu erzielen und den Körper an die ungewohnten Bewegungen zu gewöhnen lohnt sich aber ein Einstieg mit dem schwereren Reifen.

In meinen Kursen arbeite ich mit Reifen, die einen Durchmesser von 1 Meter bis 1,10 Meter haben und damit machen auch totale Anfänger*innen superschnell Fortschritte.

 

Hier findest du eine Übersicht über Reifendurchmesser und Rohrlänge:

Durchmesser     Rohrlänge

0,9 m                     2,83 m

0,95 m                  3 m

1,0 m                     3,14 m

1,05 m                  3,30 m

1,10 m                  3,45 m

abmessen

Zum Abmessen klebe ich das Maßband (gibt’s oft kostenlos im Baumarkt) mit Tesafilm auf das Rohr, ansonsten wird es eine ziemlich rutschige Angelegenheit und es kann schnell passieren, dass beim Messen Fehler passieren.

Reifen zuschneiden

Anschließend schneidest du das Rohr mit dem Rohrschneider oder einer Säge an der entsprechenden Stelle ab.

Ein Rohrschneider lohnt sich, wenn du öfter Reifen bauen möchtest- das Schneiden damit ist eine wahre Wonne! :-)

Achte beim Schneiden darauf, dass ein gerader Schnitt entsteht, damit sich beim Aufeinanderstecken der Enden eine schöne Rundung ergibt- also nicht so:

falsch zugeschnitten I

oder so:

falsch zugeschnitten II

sondern so:

gut zugeschnitten

 

Mein Tipp: Es lohnt sich, einen Travelhoop zu bauen, also einen Reifen, den du zusammenklappen und leicht transportieren kannst. Dazu brauchst du 2 der Verbindungsstücke und teilst beim Zuschneiden die Rohrlänge durch 2, um 2 gleichgroße Teile zu erhalten.

Falls du keinen Travelhoop bauen willst, kannst du statt eines Verbinders auch einfach ein Stück Rundholz mit dem passenden Durchmesser nehmen und es mit ein paar kleinen Schrauben an den Rohrenden einschrauben.

In diesem Fall kannst du die nächsten Schritte überspringen und gleich nach dem Zusammenschrauben mit dem Bekleben beginnen.

 

Um den Verbinder einzuschieben, erhitzt du eins der Rohrenden mit dem Heißluftfön.

Achtung, es dauert bei meinem Fön nur ca. 30 Sekunden auf höchster Stufe (ich bewege den Fön dabei hin und her), um das Plastik ausreichend zu erwärmen!

Mein Tipp: Übe ein bisschen an einem Reststück vom Rohr, bevor du dein Original erhitzt. Wenn das Plastik zu heiß geworden ist, schmilzt es oder es verbiegt sich in ungewollte Richtungen ;-) .

Es reicht, wenn das Plastik so warm ist, dass der Verbinder sich mit minimalem Kraftaufwand einschieben lässt (die Handschuhe mit Grip erleichtern das Einschieben).

Achte beim Einschieben darauf, dass du gleichmäßig und ganz langsam Druck auf den Verbinder ausübst.

Da das Rohr weich ist, kann die Stelle ansonsten schnell krumm werden.

Verbinder einstecken

Ich lasse die gerade bearbeitete Stelle erst etwas abkühlen, bevor ich das andere Ende erwärme und aufstecke, damit ich die Stelle nicht aus Versehen verbiege.

Wenn alle 4 Rohrenden auf die Verbinder aufgesteckt sind, erwärme ich die beiden Verbindungsstellen nacheinander noch einmal leicht und ziehe den Reifen dort in eine schöne Rundung, denn oft ist er an der Verbindungsstelle eher gerade als rund.

beide Enden zusammen

Falls du keinen Heißluftfön zu Hand hast, kannst du die Rohrenden auch in einen Wasserkocher oder einen Topf mit kochendem Wasser halten. Achte darauf, dass das Rohr den Kocher bzw. Topf dabei nicht berührt, sonst schmilzt es dir an dieser Stelle weg.

Es dauert einige Minuten, bis das Plastik weich genug ist, um den Verbinder hineinstecken zu können. Mit Griphandschuhen geht es deutlich besser als ohne, weil du nicht so viel Kraft brauchst. Wenn das Plastik zu weich geworden ist oder du zu doll drücken musst, besteht auch hier die Gefahr des Verbiegens.

Falls es nötig ist, die Verbindungsstellen anschließend rund zu biegen, kannst du die Stellen mit einem einfachen Fön erwärmen.

Danach geht es los mit dem Bekleben:

Als erstes klebst du mit dem Dekoband, das Griptape kommt zum Schluss so darüber, dass es die Kanten des Dekobandes bedeckt. Das Dekoband ist oft recht empfindlich und wird auf diese Weise durch das Griptape an den Kanten geschützt.

Den richtigen Abstand zu finden erfordert am Anfang jedes Reifens etwas Herumprobieren:

Setze das Dekoband an (mit Daumen oder Zeigefinger auf das Rohr streichen, um Blasen und Falten zu verhindern) und kontrolliere die Abstände mit einem Stück Griptape:

bekleben

Abstand testen

Am unkompliziertesten ist es, wenn du über die Verbindungsstellen einfach rübertapest und sie später wieder aufschneidest (s. weiter unten im Text).

Der Phantasie sind beim Bekleben keine Grenzen gesetzt:

Du kannst Farben nach deinen Wünschen kombinieren, verschiedenes Dekotape nebeneinander kleben, Farben abwechseln, in die Gegenrichtung eine Farbe über Kreuz kleben oder einen Reifen einfarbig bekleben (das Gripband kannst du wie auf den Fotos unten zu sehen ist auch einfach an die Innenseite des Reifens kleben, es braucht also nicht unbedingt den Ringel- Look ;-) ).

Griptape innen II

Griptape innen I

Das Gripband gibt es ebenfalls in verschiedenen Farben, und auch in verschiedenen Breiten.

Auf den Fotos benutze ich Dekoband mit einer Breite von 2 cm und Gripband mit einer Breite von 2,5 cm.

Bei einem Reifendurchmesser von 1 m und einem Rohrdurchmesser von 2,5 cm brauche ich  6,45 m Dekoband und ebenso viel Gripband.

Falls das Klebeband an der Rückseite noch eine Folie hat, dann ziehe ich diese immer nur an der Stelle ab, an der ich gerade klebe und lasse die Folie einfach runterbaumeln (s. Pfeil).

Klebeband mit Folie

Wenn du die Folie gleich komplett abziehst, dann klebt das Band schnell irgendwo fest oder es verklebt sich mit sich selber und ist nur schwer und nervig zu verarbeiten.

Verbindungsstelle aufschneiden

Die Verbindungsstellen kannst du nach dem Bekleben mit einem Cutter oder Skalpell ganz leicht aufschneiden. Das ist nur nötig, wenn du einen Travelhoop gebaut hast, denn dann müssen die Rohe sich auf den Verbindern drehen können. Bei einem einfachen Hoop mit nur einem Verbinder (oder dem Stück Holz) bleibt die Verbindungsstelle einfach unter dem Klebeband verschwunden.

Enden abtapen

Nach dem Aufschneiden kannst du die Enden noch 1-2 Mal mit Griptape umwickeln. Das sorgt dafür, dass das Klebeband sich an dieser Stelle, die durch das Auf- und Zuklappen stark beansprucht wird, nicht so schnell ablöst.

Das Auf- und Zuklappen geht folgendermaßen:

Stelle die eine Verbindungsstelle auf den Boden und fixiere den Reifen vorsichtig mit deinem Fuß.

Mit den Händen greifst du rechts und links neben den Verbinder, der nach oben zeigt (auf dem Foto fehlt meine rechte Hand, weil die die Kamera gehalten hat, sie gehört dahin wo der Pfeil zu sehen ist ;-) ), und drückst den Reifen nach unten.

Zusammenklappen I

So entsteht eine Acht. Dann greifst du die Acht an den äußeren Rändern (s. auf dem Foto die Pfeile rechts und links) und legst die beiden Hälften aufeinander.

Zusammenklappen II

Zusammenklappen III

Es fühlt sich merkwürdig an, aber keine Sorge, es kann nichts kaputt gehen!

 

Zusammengeklappt

Zusammengeklappt lässt sich der Reifen super transportieren, z. B. an den Rucksack gebunden auf dem Fahrrad.

Wichtig: Nicht zusammengeklappt lagern, sondern die Klappfunktion nur temporär nutzen, da sich der Reifen sonst verziehen kann. An der Heizung oder in der prallen Sonne liegt er auch nicht gerne (im heißen Auto z.B. lieber eine Decke drüber werfen), und beim Spielen möglichst darauf achten, dass der Untergrund weich ist ( z.B. Wiese oder Hallenboden). Auf Asphalt oder anderen harten Untergründen leidet das Klebeband sehr schnell, wenn der Reifen runterfällt.

Ganz viel Spaß!!! Und happy Hooping! :-)

 

Mein erster Hula- Hoop- Kurs

Aufregend!

Reifenstapel

Gestern war die erste Stunde meines Hula Hoop- Kurses, der zum ersten Mal im Rahmen des Bremer Hochschulsports stattfindet.

Schon am ersten Anmeldetag war der Kurs restlos ausgebucht und ich seitdem voller kribbeliger Vorfreude.

Ich hatte dann gestern mein erstes Workout schon hinter mir, als ich mit den 16 selbstgebauten schweren Anfänger*innenreifen auf der Schulter zur Bushaltestelle gelaufen bin und anschließend “meine” Halle im Labyrinth des Sportturms der Bremer Uni gesucht habe ;-) .

Unbenannt

Die Menschen von der Geräteausgabe waren supernett und hilfsbereit, und so konnte ich in Ruhe die Halle vorbereiten, die Anlage testen, und bevor ich Zeit hatte richtig doll aufgeregt zu werden war die erste Teilnehmerin schon da.

Reifen in der Halle

Jetzt können alle, die das Spielen mit dem Hula Hoop höchstens noch aus Kindertagen kennen, den Reifen um die Taille schwingen und haben die ersten einfachen Tricks rund um Körper und Hände kennengelernt.

Und ich freu mich auf nächste Woche, wenn es weitergeht! :-)

Wohlverdienste Belohnung

 

Ein hoopender Löwenzahn beim Bremer Sambakarneval

Das Motto des diesjährigen Bremer Karnevals war “Der große Zirkus”.

Zusammen mit den netten Menschen vom supercoolen Gartenprojekt “Ab geht die Lucie” (http://ab-geht-die-lucie.blogspot.de/) war ich mit dabei:

Als hulahoopender Löwenzahn!

Löwenzahn nah

Das Kostüm war im Laufe eines Abends gebastelt:

Als Grundlage dienten grüne Klamotten (Leggings, Shirt und Pulli und ein alter Fleecepulli zum Zerschneiden) und grüner Fleecestoff.

Ich arbeite gerne mit Fleece, weil er leicht zu händeln ist- Zuschneiden reicht, völlig ohne Nähen und ohne ausgefranste Schnittstellen.

Aus dem alten Fleecepulli habe ich Stulpen für Hände, Füße und den Hals geschnitten, außerdem einen Gürtel als Befestigungsgrundlage für die Löwenzahnblätter, die ich aus dem Fleece zurechtgeschnitten habe.

Damit sie stabliler sind, haben sie zusätzlich eine Blattader aus Pfeifenputzerdraht bekommen.

Aus dem Stoff habe ich dann noch eine Art Weste gemacht: Ein Stück in der Größe von 1,40×0,70m so zusammenklappen, dass eine Vorder- und Rückseite entsteht, oben ein Loch für den Kopf reinschneiden, Kopf durchstecken und an den Hüften mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken.

Zur Krönung und als einzige teuer eingekaufte Zutat gab es eine gelbe Strubbelperücke, die ich einfach zu passend fand.

Kostüm1 Perücke, Weste und Kragen für den Hals

 

Kostüm2 Stulpen für Hand- und Fußgelenke

 

Kostüm3 Gürtel aus Löwenzahnblättern

 

Dann noch warme Klamotten drunter, grüne Glitzerschminke ins Gesicht und los gehts! :-)

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