Rezepte

“Jans Pinkeltraum” oder “Wie ich die vegane Variante eines typisch norddeutschen Gerichts lieben lernte”

fertig

Es ist Winter, es ist kalt, d.h. in Norddeutschland ist es Zeit für Kohl und Pinkel!

Kohl und Pinkel- das weckte in mir lange Zeit Assoziationen von fettigen Würstchen, Fleisch in grünlicher Masse und grölenden Menschen auf Kohltour, die mit Bollerwagen die Radwege verstopfen.

Ich wusste nicht, dass Pinkel gar keine Wurst ist, sondern Hafergrütze gekocht mit Zwiebeln und Schmalz. Und so lernte ich eines tollen Tages die vegane Variante dieses mächtigen, sättigenden Winteressens kennen, und ich kann nichts anderes sagen als: “Es ist so verdammt lecker!!”.

Das Rezept, was ich nun hier vorstelle, habe ich bei Freund*innen kennengelernt und sage an dieser Stelle ein dickes Danke für dieses Geschmacksfeuerwerk, und außerdem ein dickes Danke für die vielen Infos und Tipps rund um die Zubereitung dieses Rezepts.

Vorweg: Es lohnt sich, gleich eine größere Menge vorzubereiten, denn Reste können wunderbar weiter durchziehen und schmecken am nächsten Tag fast noch leckerer.

Zutaten Pinkel

Für 4 Personen brauchst du folgende Zutaten:

Für den Grünkohl:

– 2kg Tiefkühl- Grünkohl

– 4 Zwiebeln

– 4 EL Zwiebelschmelz

– 2 EL Senf

– Salz

– Piment

– Haferflocken zum Binden

– 200 Gramm Räuchertofu

– Tofu- oder Seitanwürstchen und veganes Bartstück nach Belieben

Für den Pinkel:

– 160 Gramm Hafergrütze

– 240 Gramm Zwiebelschmelz

– 5 Zwiebeln

– 1 gehäufter TL Piment

– 1,5 TL Salz

– kleine zuschnürbare Stoffsäckchen oder ähnliches, am besten aus Biobaumwolle ( für die 4- Personen- Menge braucht du ca. 3 Säckchen, meine haben eine Größe von 11x 13,5cm und einen Kordelzug zum Zuziehen)

dazu: Salzkartoffeln, je nach Größe der Kartoffeln 4- 5 Stück pro Person

Zubereitung:

Zuerst den Pinkel vorbereiten. Dazu schneidest du die Zwiebeln in kleine Würfel und knetest sie zusammen mit der Hafergrütze, dem Zwiebelschmelz und den Gewürzen zu einer festen Masse. Am besten geht das mit den Händen. Die Masse in die Säckchen füllen, die Säckchen zuziehen und das Ganze beiseite stellen.

Pinkel Zutaten in der Schüssel

Säckchen sind fertig

Für den Grünkohl die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und im Zwiebelschmelz glasig dünsten. Tiefgefrorenen Grünkohl dazugeben und mit Wasser entsprechend der Packungsangabe auffüllen. Wenn der Grünkohl aufgetaut ist, Senf, Salz und Piment dazugeben, alles gut durchrühren und dann die Pinkelsäckchen hinein geben. Das alles erst einmal eine gute Stunde (oder länger) auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Einige Stunden (oder über Nacht) durchziehen lassen.

Während du die Kartoffeln schälst und in Salzwasser kochst, kannst du den Grünkohl noch einmal aufkochen. Dazu zuerst die Pinkelsäckchen kurz herausnehmen und die übrige Flüssigkeit im Grünkohl mit Haferflocken binden, bis alles schön sämig ist. Dann die Pinkelsäckchen wieder hinein geben und den in grobe Stücke geschnittenen Räuchertofu dazugeben. Alles zusammen köcheln lassen und immer wieder umrühren, damit der Grünkohl nicht anbrennt. Zum Schluss Würstchen und Bratstück mit hinein geben, damit alles warm wird.

Säckchen im Grünkohl

mit Würstchen

Vor dem Servieren die Pinkelsäckchen aus dem Grünkohl nehmen und den Inhalt in eine Schüssel geben. Vorsicht, die Beutel und der Inhalt sind heiß! Ich nehme zum Öffnen der Säckchen chinesische Essstäbchen zu Hilfe. Hitzeunempfindliche Hände oder Handschuhe sind von Vorteil! 😉

Und dann: Schmecken lassen! Am leckersten finde ich Kohl mit Pinkel mit einer ordentlichen Portion Senf.

Moin! 🙂

 

Die Pflaumen sind reif!

frisch geerntet

Ich geb’s zu, ich bin beim Essen eher so der herzhafte Typ.

Deshalb gibt es an dieser Stelle kein Kuchenrezept, sondern ich zeige euch, wie ich die Pflaumen aus meinem Garten am liebsten esse:

Als einfache Beilage zu Bratkartoffeln!

Bratkartoffeln wie gewohnt zubereiten:

Ich nehme Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und manchmal auch Tofuwürstchen und brate alles zusammen in Margarine an- lieber als in Öl, weil der Geschmack dann viieeel besser ist!

Auf dem Teller kommen dann die Pflaumenstücke dazu, außerdem ein Schuss Ketchup und kleingeschnittener Schnittlauch.

Fertig ist die schnelle, leckere Mahlzeit 🙂

Guten Appetit!

Bratkartoffeln mit Pflaumen

 

Schokopralinen selbstgemacht

Das perfekte Mitbringsel für alle Schleckermäuler!

Herzchenschwemme

Du brauchst eine Pralinenform (ich habe eine in Herzchenform ausgesucht) und bei den Zutaten hast du schon die Qual der Wahl, denn der Zusammenstellung der Pralinen sind im Grunde keine Grenzen gesetzt.

In meinem Beispiel zeige ich mit Marzipan und Krokant gefüllte vegane Pralinen mit zweierlei Schokolade.

Dafür brauchst du zwei verschiedene Sorten Schokolade (ich habe weiße Nougat und Zartbitter ausgewählt), außerdem Marzipan- Rohmasse und Krokant.

Zutaten

Die Zubereitung geht einfach und schnell:

Die Schokolade, die später auf der Oberseite der Pralinen zu sehen sein soll, gibst du als erste in ein Wasserbad zum Schmelzen.

Wasserbad

Tipp: Ich nutze möglichst rundliche Tassen, um die Schokolade zu schmelzen, weil die sich am besten auskratzen lassen 🙂

Anschließend gibst du Marzipan in kleinen Stückchen dazu und füllst mit Krokant auf.

einfüllen

Als letztes schmilzt du die zweite Schokolade und gießt diese als Abschluss obendrauf. Achte darauf, dass die Schokolade gut in alle Lücken sickert, damit die Pralinen nicht löchrig werden.

nochmal Schoki

Dann lässt du das Ganze bei Zimmertemperatur erkalten. Am leckersten finde ich die Pralinen, wenn sie noch für ein Weilchen Zeit im Kühlschrank verbracht haben.

Die Zubereitung geht ganz fix und du kannst die tollsten Kompositionen entstehen lassen, z.B. mit getrockneten Früchten, noch mehr verschiedenen Schokoladensorten, Nüssen,… yummy! Guten Appetit! 🙂

angebissen

Frühlings- Snack: Bärlauch- Bruschetta

Aller guten Dinge sind zwei! Das ursprüngliche Rezept für meinen diesjährigen Bärlauch- Frühlingssnack findest du unten in den Kommentaren.

Ich war am Ende nicht mehr so glücklich damit, weil der Geschmack des Bärlauchs nicht so wie ich es gerne gehabt hätte zur Geltung kam und der Teig nach einem Tag sehr zäh war. Schade! Aber dafür hab ich mir was Neues überlegt, und diesmal echt jetzt: Voll lecker! Und ganz schnell zubereitet! 🙂

Für rund 10 Baguette- Scheiben brauchst du:

– ca. 1/3 Baguettestange oder anderthalb Baguettebrötchen

– 2 Tomaten

– 1 kleine Zwiebel

– ein Bund Bärlauch, ca. 10 Gramm, das entspricht ungefähr 25 kleineren Blättern

– Salz oder Kräutersalz

– Pfeffer

– Olivenöl

Zutaten

Tomaten und die Zwiebel in sehr feine Würfel schneiden. Bärlauch waschen und in feine Streifen schneiden, dann diese drei Zutaten miteinander mischen.

keingewürfelt

Das Baguette in Scheiben schneiden und mit Olivenöl bestreichen. Anschließend die Tomaten- Zwiebel- Bärlauch- Mischung darauf geben, mit Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss noch einmal mit Öl beträufeln.

Die belegten Baguettescheiben im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft) 5-10 Minuten backen. Die genaue Backzeit hängt von der Dicke der geschnittenen Scheiben und der gewünschten Knusprigkeit ab.

Yummy! 🙂 Guten Appetit!

fertig

Goldene Milch für kalte Tage

Goldene Milch ist neben Tee und heißem Kakao das perfekte Getränk für kuschelige Wintertage auf dem Sofa.

Goldene Milch

Wegen der Inhaltsstoffe Ingwer und Kurkuma gilt sie als Powergetränk fürs Immunsystem, aber ich liebe sie schon allein wegen der Mischung aus Schärfe, Süße und leckeren Gewürzen. Und wegen der Farbe! Ein leuchtendes Gelb zwischen all den grauen Winterwolken.

Kurkuma färbt sehr stark, deshalb empfehle ich, bei der Zubereitung weder das weiße Lieblings- T- Shirt zu tragen noch helles Plastikmaterial zu verwenden.

Du brauchst folgende Zutaten:

– 1 EL Kurkuma

– 1 Stück Ingwer geschält, ca. 15 Gramm

– 1 Prise Muskat

– 120 ml Wasser

– 350 ml Pflanzenmilch (am leckersten finde ich bisher Reismilch Vanille ohne Zuckerzusatz)

– 1 TL Kokosöl

– 1 Prise Pfeffer

– Zimt nach Geschmack

– 1-2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

Im ersten Schritt rührst du eine Paste aus Kurkuma, Ingwer, Muskat und Wasser an.

Dafür das Kurkuma- Pulver in einen Topf geben, mit dem Wasser verrühren und erhitzen. Den Ingwer fein raspeln und dazugeben.

Das Ganze gut 10 Minuten köcheln und eindicken lassen, bis eine cremige Paste entsteht.

Kurkuma und Ingwer in Wasser

Die entstehende Menge Paste ist eigentlich für eine Portion Goldene Milch gedacht, aber im Geschmack sehr kräftig und vielleicht auch gewöhnungsbedürftig. Tipp: Lieber mit wenig Paste anfangen, z.B. einen Teelöffel in die Milch hineingeben, abschmecken und bei Bedarf intensivieren.

Ich rühre die doppelte Menge der Zutaten an und nehme für eine Portion dann ca. 1 EL Paste. Den Rest verwahre ich im Kühlschrank (hält sich dort ca. 5 Tage), denn es vereinfacht die Zubereitung an weiteren Tagen, wenn du die Paste schon griffbereit hast.

Rest der Paste im Glas

In die Milch mit der Paste gibst du dann noch die restlichen Zutaten hinein und lässt das Ganze ein paar Minuten köcheln, dann ist das gelbe Wundergetränk fertig.

Paste eingerührt in MandelmilchIm linken Topf siehst du die Rest der Paste, im rechten Pflanzenmilch mit Paste und Gewürzen und das sich auflösende Kokosöl.

 

vorm PC

Guten Appetit! 🙂

 

 

 

Leckereien aus Holunderblüten

Jedes Jahr komme ich am Duft der Holunderblüten kaum vorbei und stecke bei jedem Spaziergang die Nase in (fast!  😉 ) alle Dolden, die mir in den Weg kommen.

Einmalig toll, dieser Geruch!

Deshalb mag ich auch alle Speisen, die es schaffen, dieses Aroma zu konservieren.

Dieses Posting sollte eigentlich nur davon handeln, wie du aus Holunderblüten leckeres Gelee machen kannst.

Doch dazu ist es bei mir erstmal nicht gekommen: Nachdem ich alles vorbereitet hatte, mußte ich einen Schluck abtrinken, weil die Flüssigkeitsmenge für die Menge des Gelierzuckers zu groß war.

Tja, und das war’s dann: Es ist nichts mehr übrig geblieben, und ich habe statt dessen ein neues Lieblings- Sommergetränk:

Mit Holunderblüten aromatisierter Apfelsaft!

Lecker. Und wie viele meiner bevorzugten Rezepte schnell und einfach herzustellen: Im Kühlschrank über Nacht Holunderblüten im Apfelsaft ziehen lassen (ca. 10 große Dolden pro Liter Saft) und anschließend abseihen. Das war’s!

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Der Saft ist auch lecker als Schorle mit Mineralwasser und/ oder mit einem Schuß Zitrone.

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Wer es schafft, nicht alles wegzutrinken, kann aus dem Saft Gelee machen.

Dazu den Saft einer Zitrone und anschließend die entsprechende Menge Gelierzucker hinzufügen und das Ganze im Topf einige Minuten köcheln lassen.

Mit einer Gelierprobe kannst du die Konsistenz des Gelees folgendermaßen prüfen:

Einen Teelöffel der köchelnden Flüssigkeit auf einen Teller geben und kurz abkühlen lassen. Wenn dir die Masse auf dem Teller nach dem Abkühlen noch zu flüssig ist, lässt du die Flüssigkeit im Topf weiter köcheln. Die Probe kannst du so oft wiederholen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Dann das Gelee heiß in saubere Schraubgläser abfüllen, die Gläser gut verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Dasselbe kannst du auch mit Schlehenblüten machen, die ein leichtes Bittermandelaroma haben. Yummy!

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Und hier findest du mein Rezept für Holunderblüten- Pfannkuchen aus dem letzten Jahr!

Guten Appetit! 🙂

Löwenzahnblüten rauf aufs Brot!

Für mich ist der Winter endgültig vorbei, wenn mein erstes Löwenzahnbrötchen vor mir auf dem Teller bzw. auf der Wiese liegt.

Die gelben Blüten sind so lecker und auch für die Augen ein wahrer Gute- Laune- Schmaus!

Traditionell landen sie bei mir zusammen mit Erdnußmus, Ketchup , Zwiebeln und Margarine auf dem Brötchen, weil sich das eines Tages in Ermangelung anderer Zutaten so ergeben hat. 😉

Lecker ist das Ganze aber auch zusammen mit veganer Streichcreme oder Frischkäseersatz.

Wer die Blüten lieber in flüssiger Form auf dem Brot mag findet hier das Rezept für Löwenzahnhonig.

Lasst euch den Frühling schmecken! 🙂

Löwenzahnbrötchen

 

Auf den letzten Drücker: Trauerweidenblätterernte 2016

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Puh ich war spät dran!

Eigentlich empfehle ich die Ernte der  Trauerweidenblätter bis Anfang April, weil die Blätter am besten schmecken, wenn sie noch ganz klein und zart sind. Aber jetzt, Mitte April in Norddeutschland, fand ich den Zeitpukt gerade so noch ok.

Ein Reinbeißtest im Park hat ergeben, dass die Konsistenz für Pesto noch in Ordnung ist 😉 und auch einfach so in den Mund fand ich die Blätter noch nicht so zäh wie befürchtet. Gerade nochmal Glück gehabt!

Es sind übrigens nicht nur die Blätter der Trauerweide essbar, sondern die aller Weiden. Und überhaupt gibt es viele Bäume, die sich als Salatlieferanten eignen… aber dazu an anderer Stelle mal mehr.

Heute möchte ich vor allem zeigen, wie die Weidenblätterernte funktioniert, ohne dem Baum zu schaden.

Bei der Trauerweide befinden sich die kleinen grünen Blättchen an einem längernen dünnen Ast. Es ist wichtig, diesen Ast nicht komplett zu beernten, sondern am unteren Ende einige grüne Blätter übrig zu lassen.

Ansonsten stirbt der Teil ab und bildet im nächsten Jahr keine neuen Blätter.

Auf dem Foto zeigt mein Zeigefinger an die Stelle, die ich beerntet habe, und da wo ich mit den anderen Fingern den Zweig festhalte, sind noch alle grünen Blätter dran.

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Es lohnt sich, einen Baum zu suchen, bei dem die Äste möglichst weit auf den Boden reichen.

Oftmals findest du solche Stellen bei Trauerweiden, die an Gewässern stehen, oder an Stellen in Parks, wo sie nicht geschnitten werden.

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Die Blätter eignen sich wunderbar als Salat, und hier findest du den Link zu meinem Lieblings- Trauerweidenrezept: Trauerweidenpesto, lecker zu Nudeln oder einfach aufs Brot! 🙂

Viel Spaß und Guten Appetit!

Veganes Bärlauch- Pesto

Ich freue mich schon, wenn bald der Bärlauch seine Blüten öffnet und das leckere Knoblaucharoma durch die Parks zieht!

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Da ich auf meinem Balkon zur Zeit noch ca. 20 Pflanzen in einem großen Kübel stehen habe, brauche ich mir bei der Ernte keine Gedanken darüber zu machen, ob sich nicht doch ein Maiglöcken untergemischt hat.

Wer in freier Wildbahn sammelt sollte sich die Unterschiede vorher bewußt machen! Im Internet gibt es inzwischen zahlreiche Artikel, die die Ähnlichkeiten und Verwechslungsgefahren gut erklären.

Ich habe mir verschiedene Bärlauchpesto- Rezepte angeguckt und dann einfach mit den Zutaten, die ich zu Hause hatte, drauflos gemixt.

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Und zwar waren das:

– Eine große Handvoll Bärlauch- Blätter (ca. 120 Gramm)

– 200 Gramm Sonnenblumenkerne

– Salz

– Rapsöl nach Gefühl bis zur gewünschten Konsistenz

Alles in den Mixer geben und zu einer cremigen Masse zerkleinern.

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Herausgekommen sind bei dieser Mischung rund 400 Gramm Pesto.

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Du kannst das Pesto gleich frisch essen oder mit Öl bedeckt einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Für alle, die die Frühlingsgefühle länger auf Vorrat sichern wollen, gibt es hier den Link zu meiner Lieblings- Einkochmethode.

Viel Spaß und guten Appetit!! 🙂

 

 

Tataa! Die einfachste Einkochmethode der Welt

Wer wie ich keine geräumige Küche und kein Händchen für kleckerarmes schnelles Arbeiten hat, wird sich über diese Einkochmethode sicherlich freuen 😉 .

Denn während bei der üblichen Methode (heiße Masse schnell in sterile Gläser füllen) schnelles und sauberes Arbeiten von Vorteil ist, hast du bei dieser Vorgehensweise alle Zeit der Welt:

Du füllst die Masse, die du einkochen willst (egal ob Marmelade, Gelee, Pesto, eingesammelte Früchte, kleingeschnittene Tomaten,… ) in Gläser. Dabei spielt es keine Rolle, welche Temperatur die Masse hat.

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Die Gläser schraubst du fest zu, nachdem du die Ränder oben und an den Außenseiten gesäubert hast (falls Reste auf den Rändern kleben besteht Schimmelgefahr).

Falls du wiederverwendete Gläser benutzt, achte darauf, dass die Deckel nicht verbeult sind. Ansonsten kommt Luft an das Eingekochte und es entsteht ebenfalls Schimmel.

Die befüllten und zugeschraubten Gläser stellst du anschließend in einen großen Topf.

Du kannst die Gläser dabei auf mehrere Ebenen stapeln.

Wichtig ist, dass du den Topf anschließend so mit Wasser befüllst, dass das Wasser bis mindestens zum Deckelrand der Gläser reicht (die Gläser können aber auch ruhig vollkommen mit Wasser bedeckt sein).

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Den so vorbereiteten Topf stellst du (mit Deckel drauf) auf den Herd und bringst das Wasser zum Kochen.

Wenn es kocht, kannst du die Temperatur soweit runterstellen, dass das Wasser noch mindestens 20 Minuten weiterkocht.

Danach nimmst du die Gläser heraus, stellst sie auf den Kopf, damit vorhandene Luft entweichen kann, und lässt alles abkühlen.

Fertig! Und so easy! 🙂 Viel Spaß!