Sachen selbermachen

Rubbellose selber machen!

Mit dieser Technik kannst du selber Rubbellose herstellen, aber auch Gutscheine spannender gestalten.

Du brauchst:

- Acrylfarbe deiner Wahl (wenn die Rubbelfläche wie bei einem echten Los aussehen soll nimm am besten Silber)

- Spüli

- Buchfolie oder breites transparentes Klebeband

- Zeichenpapier

- Stifte zum Gestalten

- Schere

- Pinsel

Zutaten

Und so geht’s:

Male zuerst deinen Gutschein, so wie er später aussehen soll.

Gutschein

Für den Teil, der durch Farbe zum Wegrubbeln bedeckt werden soll, schneidest du aus der Buchfolie die entsprechende Form aus und klebst sie an die entsprechende Stelle.  Für kleine, gerade Flächen kannst du auch breites, transparentes Klebeband benutzen.

Umriss RubbelflächeFolie aufkleben

Rühre nun die Farbe an: Dazu mischst du Acrylfarbe mit dem Spüli ungefähr im Verhältnis 2:1, d.h. 2 Portionen Farbe plus 1 Portion Spüli (auf meinem Foto ist noch zu wenig Farbe in der Mischung).

Farbmischung

Diese Mischung trägst du nun auf den Bereich auf, der mit der Folie abgeklebt ist.

Farbe auftragen

Damit die Farbe deckt, brauchst du mehrere Durchgänge, also lass die erste Schicht trocknen und trage später eine zweite Schicht auf. In meinem Beispiel habe ich 5 oder 6 Schichten aufgetragen, da der Filzstift, den ich für den Gutschein benutzt habe, lange durch die Farbe hindurch zu sehen war.

fertiger Gutschein

Nach dem Auftragen der letzten Schicht alles gut trocknen lassen und Gutschein verschenken ;-).

Die Farbschicht lässt sich mit Hilfe einer Münze super leicht abrubbeln.

abrubbeln

Viel Spaß beim Basteln! :-)

 

Von den Freuden und Tücken des Reifenbauens

Als ich angefangen habe, Hula Hoop Reifen herzustellen und zu verkaufen, habe ich mir vieles einfacher vorgestellt als es ist.

Und manche Menschen wundern sich vielleicht, warum ein beklebtes Stück Plastik für einen doch recht stolzen Preis von rund 30-40 Euro zu haben ist.

bunte Tapes

Nachdem ich heute vier Stunden unterwegs war, um rund 100 Meter passendes Rohr zu besorgen, habe ich Lust, in einem kleinen Bericht die Freuden und Tücken des Reifenbau- Alltags zu teilen.

Zuallererst sind da die passenden Zutaten:

Du brauchst neben den dazugehörigen Werkzeugen (Rohrschneider, Nietenzange, Heißluftfön, Akkuschrauber, Bohrer, Cutter, Scheren, Maßband) eine Grundausrüstung an Tapes und Verbindern. Je nach Bauweise und Rohrstärke kommen da verschiedene Modelle in Frage, und es ist ein gewisser Vorrat nötig.

Dasselbe gilt für die Klebebänder, und je mehr Farben und Verschiedenheiten ich da im Programm habe, desto größer ist meine dazugehörige Vorratskammer. Es ist immer ein Spagat, genug Vorräte zu haben und gleichzeitig diese auch zu verbrauchen, da das Klebeband zumindest teilweise nach einer Weile überaltert und die guten Klebeeigenschaften einbüßt. Beim Bestellen von Nachschub müssen die Mengen im Auge gehalten werden, um unnötige Versandkosten zu vermeiden, außerdem sind Lieferzeiten zu beachten. Je nach Farb- und Glitzervariationen sind Bestellungen in verschiedenen Shops nötig.

Ich kann also meistens nicht warten, bis ein Vorrat völlig erschöpft ist, sondern arbeite vorausschauend und bestelle rechtzeitig nach, damit ich meine Farben tatsächlich auch in ausreichender Menge zur Hand habe. Da eine Rolle Klebeband für mehr als einen Reifen reicht, ist es manchmal schwierig, die noch vorhandene Menge richtig einzuschätzen. Zusätzlich bleiben immer kleine Reste pro Rolle übrig, die ich zum kommerziellen Reifenbau nicht benutze.

Auch beim Rohr gibt es viel Verschnitt. Das liegt daran, dass das PE- Rohr, das ich für meine Reifen benutze, aus dem Sanitär- und Gartenbaubereich kommt. So hat es zwar sozusagen von Werk aus eine einigermaßen runde Form, aber da die Rollen oftmals krumm und schief aufgewickelt ist, kommt nach dem Zuschneiden nicht immer eine schöne runde Reifenform heraus.

Auch wenn sich mit einem ostereiförmigen Reifen fast genauso gut hoopen lässt, verkaufen kann und will ich das so nicht ;-).

Bei den zu einer Acht zusammenfaltbaren Anfänger*innenreifen mit zwei Verbindungsstellen passiert es mir trotz aller inzwischen vorhandenen Routine häufig, dass der Reifen durch die Arbeit mit dem Heißluftfön seine schöne Form verliert, ein Verbinder aus Versehen schmilzt oder ich einen Schnitt an der falschen Stelle mache. Von durchbohrten Verbindern, abgerutschten Bohrern und unsauberen Nieten ganz zu schweigen.

So produziere ich regelmäßig Zweite- Wahl- Reifen in allen möglichen Größen bzw. habe dadurch eine große Sammlung Reifen für Veranstaltungen und zum Ausleihen an andere Menschen im Park. ;-)

Ein weiteres Problem ist die unterschiedliche Wandstärke der Rohre, was besonders beim Einbau der Push- Button- Verbinder zu Schwierigkeiten führen kann. Eigentlich sind die Rohre genormt, der Innendurchmesser eines 2cm- Rohrs beträgt 16mm. Bei manchen Rohren passt der Verbinder (Rohrstärke 16mm) ganz geschmeidig hinein und bei anderen nicht. Das liegt laut Aussage des Baumarktes an unterschiedlichen Herstellern, und deshalb nehme ich immer ein Verbindungsstück mit und probiere alle Rollen aus. Bisher habe ich deshalb das Rohr nie online bestellt, falls jemand dafür eine gute Quelle kennt freue ich mich über Tipps!

So habe ich heute den Vormittag damit verbracht, mit einem Angestellten des Baumarkts zusammen alle dort vorrätigen Rollen durchzutesten. Verbogene Rollen nehme ich gar nicht erst mit, und so war die Ausbeute heute so dürftig, dass ich im Anschluss gleich noch in eine andere Filiale gefahren bin. Mit Bus und Bahn, das Foto zeigt meine Einkäufe auf dem Nachhauseweg. ;-)

beladen in die Strassenbahn

Wenn ein Rohling in der gewünschten Größe erst einmal fertig ist, folgt das Bekleben. Wer selber schonmal einen Reifen beklebt hat, weiß, wie schwierig es am Anfang ist, das Klebeband faltenfrei aufzubringen und die Abstände gleichmäßig einzuhalten.

Hier gilt: Übung macht die Meisterin :-)

Dann und wann gibt es auch mal Reparaturen (selten, gute Hula Hoops sind wirklich sehr langlebige Genossen), so wie auf den folgenden Fotos ein gebrochener und ausgetauschter Verbinder:

gebrochener Verbinder

gebrochener Verbinder

Operation mit Zange und Fön

Operation mit Heißluftfön und Zange

wieder faltbar

Zusammenfalten geht wieder

 

Ok, genug Probleme beschrieben. Zusammengefasst lässt sich sagen, dass eine Menge Stunden verstreichen, die im fertigen Produkt nicht sichtbar sind. Recherchen, Bestellungen, Buchhaltung, Einkäufe, Beratung… aber wie dem auch sei: Es macht unglaublich viel Spaß. Ich liebe es.

Es ist toll zu sehen, welche Farbzusammenstellungen gewählt werden und wie auf diese Weise individuelle Einzelstücke entstehen, und ich bin oft selber ganz erstaunt und erfreut über die Ergebnisse und genieße es, so viele Farbkombinationen herzustellen.

Ich freue mich immer sehr darauf, den Reifen zu übergeben oder auf die Reise zu schicken und die Reaktionen der neuen Besitzer*innen zu erleben.

In diesem Sinne: Ran an die Rohre, Hoops for everybody! :-) Happy Hooping!

Spaziergang mit Hoop

Ein einfaches Kompostklo für den Garten

Um auch im Garten gemütlich zur Toilette gehen zu können, lohnt sich der Bau eines einfachen Kompostklos.

Tolles Nebenprodukt: Hauseigener Dünger!

Für das „kleine Geschäft“ wird ja auch gerne mal die ein oder andere versteckte Stelle im Garten genutzt- das kann aber schnell zu einer Überdüngung des Bodens an dieser Stelle führen und ist deshalb aus ökologischen Gründen nicht zu empfehlen.

Der Selbstbau eines gut funktionierenden Klos ist ganz einfach möglich, und mein Lieblingsmodell stelle ich heute vor.

Mit “gut funktionierend” meine ich, dass anders als beim traditionellen Plumpsklo Fäkalien und Urin nicht in einen einzigen großen Tank fallen, sondern dass sie sauber voneinander getrennt werden.
Das hat den Effekt, dass anstelle einer stinkenden Brühe, die in der Kanalisation entsorgt werden muß, gleich zwei fast geruchlose und im Garten wiederverwendbare Dünger entstehen:
Zum einen der Urin, der im Verhältnis 1:10 verdünnt auf Pflanzen aufgebracht werden kann (dabei darauf achten, dass keine Medikamentenrückstände wie z.B. Antibiotika im Urin enthalten sind), und zum anderen die Fäkalien, die sich gemischt mit Einstreu nach einer gewissen Ruhezeit wieder in Erde verwandeln.

Vor einigen Jahren habe ich einen Bausatz entdeckt, der verhältnismäßig günstig ist und sich schnell und einfach verbauen lässt, und zwar das Modell Privy 501 von Separett (http://www.separett.de/torrdass-501-de).
Ich bevorzuge diesen Bausatz gegenüber dem völligen Eigenbau, da ich es als schwierig erlebt habe, die Urinanscheidung mit einfachen Mitteln gut zu gestalten.
Zwar kann z.B. ein großer  Trichter (ca. 20 cm Durchmesser) in Verbindung mit einem Eimer genutzt werden, aber es ist schwierig, den Trichter so neben dem Eimer zu platzieren, dass er stabil genug ist, nichts überläuft, tropft oder ins falsche Gefäß gerät, und dass die Gesamtkonstruktion möglichst gut zur menschlichen Anatomie passt.

Mit dem Bausatz ist das Klo in wenigen Schritten fertig. Du benötigst ein stabiles Brett, in das die Klobrille samt Unterbau hineingelassen wird.
Außerdem einen Eimer, der die Fäkalien auffängt, und einen Kanister für den Urin.
Die nötige Größe von Brett und Eimer hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab.
Als Kanister habe ich einen flachen 15- Liter- Weithalskanister gewählt, damit er auch dann, wenn er nur wenig befüllt ist, einen guten Stand hat und nicht umfällt.

Als Brett habe eine einfache OSB- Platte genutzt.

Zuerst sägst du ein passendes Loch hinein (eine Vorlage dafür findet sich auf dem Karton, in dem der Bausatz verschickt wird- ich hatte diesen leider weggeschmissen und mußte mir deshalb selber eine Vorlage aus Papier basteln), und zwar so, dass es sich an einer Stelle befindet, die später ein bequemes Sitzen ermöglicht.
Die OSB-Platte habe ich abgeschliffen und lackiert, damit keine Holzsplitter abstehen und damit sich die Oberfläche gut reinigen lässt.

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In das Loch wird der Unterbau hineingelassen und an den vorgesehenen Stellen festgeschraubt, anschließend wird die Klobrille an den dafür vorgesehenen Vorrichtungen aufgesteckt.

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Am Unterbau befindet sich eine Halterung für den Schlauch, der den Urin in den Kanister leitet.
Den Schlauch schneidest du passend auf die für dein Klo nötige Länge zurecht und drehst ihn in die Halterung hinein.

Ich mache das so, dass der Schlauch möglichst ohne Biegung vom Unterbau in den Kanister führt, damit sich der Urin nirgends staut. Im Zweifelsfall lieber den Schlauch erstmal zu lang zuschneiden, kürzen geht immer! ;-)

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Den Eimer platzierst du unter der großen Öffnung, gibst etwas Einstreu hinein und dann kann es im Grunde schon losgehen!

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Als Halterung für das Brett dienen bei uns einfache Leisten an der Wand, die zum einen ähnlich wie Tischbeine von unten das Brett stützen- zum anderen gibt es Querbalken zur Erhöhung der Stabilität. Der Phantasie sind beim Unterbau keine Grenzen gesetzt- wichtig ist nur, dass es hält. ;-)

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Für anfallendes Toilettenpapier stelle ich einen kleinen Mülleimer auf. Das Toilettenpapier verrottet sehr langsam, deshalb werfe ich es nur in Notfällen mit in den Fäkalieneimer und entsorge es hauptsächlich im Müll.
Als Einstreu nutze ich Sägespäne, da sie überschüssige Flüssigkeit binden, den Tonneninhalt gut bedecken (besser als z.B. Mulchmatieral) und damit die Handhabung auch für Gäste und ungeübte Menschen ganz einfach ist. Die Einstreu hilft bei der Verrottung und beim Eindämmen unangenehmer Gerüche.

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Wenn der Kanister voll ist, wird der Inhalt im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt (1 Teil Urin auf 10 Teile Wasser) und kann so mit der Gießkanne als Dünger aufgebracht werden. Besonders die stickstoffliebenden Pflanzen freuen sich!
Wenn der Fäkalieneimer voll ist, wird der Inhalt in eine größere Tonne (ca 200 Liter Fassungsvermögen) umgefüllt. Dazu kannst du zum Beispiel eine Regentonne nehmen. Wichtig ist ein stabiles Material, ein Deckel, der vor Regen und Ratten schützt und Löcher zur Belüftung.
Ich bohre die Löcher oben unterhalb des Randes in die Seitenwand der Tonne.

Wenn die große Tonne voll ist, lässt du sie ca. zwei Jahre lang ruhen. In dieser Zeit verwandelt sich der Inhalt  zu Erde, die du dann im Garten wieder einsetzen kannst.
Ich bringe diese fruchtbare Erde z.B. unter Gehölzen aus. Im Gemüsebeet nutze ich sie nicht, da ich nicht sicher bin, ob ohne Heißrotte mögliche im Stuhl befindliche Krankheitserreger nach dieser Zeit verschwunden sind.

Hier noch ein anderes Konstruktionsbeispiel: Ein altes Telefonbänkchen vom Sperrmüll hat eine vergrößerte Sitzfläche bekommen, in die der Bausatz eingelassen ist. Eimer und Kanister finden darunter Platz, außerdem ist genügend Stauraum für die passende Lektüre. Besonderes Gimmick: Statt Klobrille hat dieser Bausatz einen passenden Aufsatz aus Styropor. Sorgt für warmes Sitzen auch im tiefsten Winter! ;-)

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Viel Spaß!!

Ein Einhorn für die Schultüte

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Ich hab mich voll gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich ein Einhorn für die Schultüte eines befreundeten Kindes zeichnen kann.

Au ja! Ich dache vor allem an Glitzer und Regenbögen, aber dann…

Das Schwierige daran, ein Einhorn zu zeichnen, sind die Pferdeproportionen.

Hast du schonmal ein Pferd gezeichnet?

Ich finde es wirklich nicht einfach: Zu kurze Beine, zu lange Beine, zu kurzer Rumpf, zu langer Rumpf, zu großer Kopf, zu kleiner Kopf, zu kurzer Hals, zu langer Hals… schwierig! Oft ist gar nicht direkt erkennbar, was nicht stimmig ist, sondern es sieht einfach nur irgendwie merkwürdig aus.

Mein erster Versuch in diesem Fall so:

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Mein Trick in diesem Fall ist es, das Bild beiseite zu legen und es einige Stunden nicht zu beachten. Beim nächsten Hingucken fallen die Unstimmigkeiten dann besser ins Auge:

Ein zu breiter, zu kurzer Hals, der Kopf zu groß und der Körper zu gedrungen… und was mach ich bloß mit den Beinen?

Der nächste Versuch näherte sich langsam dem Ergebnis (wenn du genau hinsiehst erkennst du unglaublich viele Bleistift- und Radiergummispuren ;-)), auch wenn ich das Maul noch etwas zu schmal finde- aber egal, etwas eleganter sieht es aus, das kann doch mal ein richtiges Einhorn werden!

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Das nun fertig vorgezeichnete Einhorn schneide ich aus und übertrage es auf sauberes weißes Zeichenpapier:

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Für den Hintergrund möchte ich- wie sollte es anders sein- einen Regenbogen gestalten.

Den Grundriss zeiche ich auf Karton auf, so dass das Einhorn in der Mitte gut Platz hat. Dann schneide ich mir aus Kreppband Streifen in den Regenbogenfarben zurecht: Lila, blau, rot, orange, gelb, grün und blau.

 

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Ich klebe die äußerste Farbe zuerst auf, einfach mit Bastelkleber auf den Grundriss. Das Tolle am Kreppband ist, dass es sich einfach in die gewünschte Form ziehen lässt. Du mußt also keine passenden Bögen ausschneiden, sondern klebst das Kreppband auf so wie es passt.

Die einzelnen Farbschichten habe ich etwas überlappen lassen.

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Wenn alle Farben aufgeklebt sind, schneidest du den Regenbogen aus. Ich habe ihn auf silbrigen Tonkarton aufgeklebt, damit das Einhorn einen passenden Untergrund hat.

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Unter die Hufe des Einhorns soll eine Wolke kommen. Dazu schneide ich in passender Größe eine Wolkenform aus (hier in pink), die ich mit Hilfe von weißer und pinker Acrylfarbe etwas plastischer wirken lasse (dazu nehme ich etwas Farbe auf meinen finger und verstreiche sie auf der Wolke nach Gefühl).

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Das Einhorn bekommt nun noch eine farbige Mähne (ich habe Aquarellstifte genutzt), ein pinkes Horn und pinke Hufe.

Anschließend bestreiche ich Wolke und das gesamte Einhorn mit einer Schicht aus Glitzerkleber, der dem Ganzen die nötige Magie verleiht ;-).

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Nun alle Teile zusammenfügen, mit Silbersternen verzieren und fertig ist das Einhorn für die Schultüte!

Jetzt brauchst du nur noch einen passenden Schultütenrohling (oder du bastelt die Tüte aus Fotokarton und Kreppapier selber), der natürlich ganz nach Geschmack mit weiteren Sternen und magischen Motiven verziert werden kann.

Viel Spaß beim Basteln und Befüllen!

 

 

So baust du einen Travelhoop für Fortgeschrittene und Kids!

Letztes Jahr konntest du hier lesen, wie du dir einen faltbaren Hula- Hoop- Reifen für Anfänger*innen baust.

Diesmal zeige ich dir, wie du einen Hoop für Fortgeschrittene baust. Auch für Kinderreifen eignet sich das 2-cm-Rohr total gut. Beachte hier aber, dass sich der Reifen erst ab einem Durchmesser von 85 cm auf die Hälfte zusammenrollen lässt!

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Du brauchst dafür:

  • schwarze PE- Wasserleitung aus dem Baumarkt, Rohrdurchmesser 2 cm, Länge je nach Reifengröße (s. Tabelle weiter unten)

  • Push- Button- Verbindungsstücke inklusive Nieten und Push- Button für 2 cm Rohrdurchmesser (ich bestelle meine beim Onlineshop happyhooping.de)

  • Säge oder Rohrschneider

  • Maßband

  • Nietenzange

  • Akkuschrauber

  • 7 mm und 3 mm Metallbohrer

  • eine Schere

  • Cutter (ich benutze lieber ein Skalpell, aber du brauchst dir nicht extra dafür eins anzuschaffen)

  • Tesafilm

  • buntes Klebeband (z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de oder hulathehoop.de, oder aber auch einfaches Isotape aus der Elektroabteilung im Baumarkt, oder Klebeband aus dem Bastelladen)

  • Griptape (das ist das griffige Klebeband, das dem Reifen am Körper Halt gibt, z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de, hulathehoop.de)

Noch einfacher wird es, wenn du statt des Verbinders ein ca. 5 cm langes Stück Rundholz in die Rohrenden steckst und mit kleinen Holzschrauben festschraubst.
Dann brauchst du auch keine Metallbohrer, keine Nieten und keine Nietenzange. Zusammenfalten lässt sich der Reifen dann nicht, dafür brauchst du weniger “Zutaten”.
Schneide dir nun zunächst das PE- Rohr zu.

Als Daumenregel für die Reifengröße gilt ja fürAnfänger*innen, dass dir der Reifen ungefähr bis zum Bauchnabel oder etwas höher reichen sollte, wenn er vor dir auf dem Boden steht. Wenn du auf den fortgeschritteneren Rohrdurchmesser umsteigst, dann kannst du ausprobieren, ob du einen geringeren Reifendurchmesser ausprobieren willst- also bis zum Bauchnabel oder etwas niedriger.

Je nach Körpergröße haben die Reifen dann meist einen Durchmesser von 90, 95 oder 100 cm.

Bei Kindern orientiere ich mich an der Bauchnabelhöhe und nehme im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer, damit das Kind aus dem Reifen nicht so schnell herauswächst.

Grob läßt sich sagen, dass sich für Kinder von 2-4 Jahren ein Reifendurchmesser von 60 cm eignet, für Kinder von 5-7 Jahren 70 cm und für Kinder ab 8 Jahren 80 cm oder mehr. Hier nehme ich auch oft 85cm, damit der Reifen als zusammenrollbarer Travelhoop gebaut werden kann.

Hier findest du eine Übersicht über Reifendurchmesser und Rohrlänge:

Durchmesser     Rohrlänge

0,60 m                 1,89 m

0,70 m                 2,20 m

0,80 m                 2,51 m

0,85 m                 2,67 m

0,90 m                 2,83 m

0,95 m                 3,00 m

1,00 m                  3,14 m

Schneide das Rohr auf die passende Länge zurecht. Tipps dazu findest du im oben verlinkten Artikel.

Dann steckst du das Verbindungsstück in eines der Rohrenden, und zwar so, dass zwei Drittel des Verbindungsstücks im Rohr verschwinden (ich bilde mir ein, dass auf diese Weise die Kräfte, die nach dem Zusammenrollen und Zusammenstecken auf den Verbinder wirken, besser verteilt werden, als wenn der Verbinder je zur Hälfte im Rohr steckt. Physik ist aber nicht meine Stärke und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren ;-) ).

Achte darauf, dass die Krümmung des Verbindungsstück mit der Krümmung des Rohrs übereinstimmt:

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So wie im Bild oben ist es richtig. Im Bild unten ist der Verbinder nach links verdreht (ich hab’s übertrieben gemacht, damit erkennbar ist was ich meine).

Schon ein leichter Verdreher führt dazu, dass der Reifen nach dem Zusammenstecken eirig statt flach ist.

Dann bohrst du mit dem 3- mm- Bohrer zwei Löcher seitlich in Rohr und Verbinder, steckst die Nieten in die Löcher und nietest sie mit der Nietenzange fest.

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Anschließend steckst du das andere Endstück vom Rohr auf den Verbinder, so dass sich die beiden Enden gut berühren.

Gut festhalten und mit dem 7 mm- Bohrer von oben durch die Oberseite von Rohr und Verbinder bohren.

Achtung, das geht ganz fix! Nicht aus Versehen bis zur Unterseite durchbohren!

Wenn du den Reifen dann wieder auseinander nimmst, sieht das Ganze so aus:

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Nun schiebst du den Push-Button in das Verbindungsstück hinein. Je nachdem an welcher Stelle das Loch ist, brauchst du vielleicht eine Schere oder ein anderes Hilfsmittel zum Nachschieben.

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Wenn du keinen zusammenrollbaren Reifen bauen willst oder die nötigen Materialien und Werkzeuge nicht zur Hand hast, dann kannst du auch einfach ein passendes Stück Rundholz als Verbindungsstück nehmen und es mit kleinen Schrauben festschrauben.

Und dann:

Jetzt kannst du deinen Reifen nach Lust und Laune bekleben!

Ich beklebe den Reifen zusammengesteckt, d.h. erst einmal über die Verbindungsstelle hinweg.

Ich achte immer darauf, dass das Gripband und nicht das Glitzerband über den Push-Button verläuft, da das Gripband dehnbar ist und an den Kanten, die später rund um den Push-Button entstehen, nicht einreißt.

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Wenn du fertig geklebt hast, schneide die Stelle, wo der Push-Button rausguckt, und die Verbindungsstelle der Rohrenden mit einem Cutter oder Skalpell vorsichtig auf.

Vorsicht, dass du beim Aufschneiden der Verbindungsstelle nicht den Verbinder anritzt! Auch nicht ein kleines bißchen! Sonst hast du an dieser Stelle eine Sollbruchstelle, die eines Tages beim Einrollen des Reifens den Verbinder brechen lassen kann (Danke an Tasha von Happyhooping für diesen super Tipp!! :-) ).

Am Ende kannst du um beide Rohrenden noch etwas Gripband wickeln, damit sich die Enden der Klebebänder nicht ablösen.

Und hier siehst du, wie der Reifen zusammengerollt wird:

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♥ Viel Spaß mit deinem neuen Reifen und Happy Hooping!! ♥

 

 

Tataa! Die einfachste Einkochmethode der Welt

Wer wie ich keine geräumige Küche und kein Händchen für kleckerarmes schnelles Arbeiten hat, wird sich über diese Einkochmethode sicherlich freuen ;-) .

Denn während bei der üblichen Methode (heiße Masse schnell in sterile Gläser füllen) schnelles und sauberes Arbeiten von Vorteil ist, hast du bei dieser Vorgehensweise alle Zeit der Welt:

Du füllst die Masse, die du einkochen willst (egal ob Marmelade, Gelee, Pesto, eingesammelte Früchte, kleingeschnittene Tomaten,… ) in Gläser. Dabei spielt es keine Rolle, welche Temperatur die Masse hat.

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Die Gläser schraubst du fest zu, nachdem du die Ränder oben und an den Außenseiten gesäubert hast (falls Reste auf den Rändern kleben besteht Schimmelgefahr).

Falls du wiederverwendete Gläser benutzt, achte darauf, dass die Deckel nicht verbeult sind. Ansonsten kommt Luft an das Eingekochte und es entsteht ebenfalls Schimmel.

Die befüllten und zugeschraubten Gläser stellst du anschließend in einen großen Topf.

Du kannst die Gläser dabei auf mehrere Ebenen stapeln.

Wichtig ist, dass du den Topf anschließend so mit Wasser befüllst, dass das Wasser bis mindestens zum Deckelrand der Gläser reicht (die Gläser können aber auch ruhig vollkommen mit Wasser bedeckt sein).

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Den so vorbereiteten Topf stellst du (mit Deckel drauf) auf den Herd und bringst das Wasser zum Kochen.

Wenn es kocht, kannst du die Temperatur soweit runterstellen, dass das Wasser noch mindestens 20 Minuten weiterkocht.

Danach nimmst du die Gläser heraus, stellst sie auf den Kopf, damit vorhandene Luft entweichen kann, und lässt alles abkühlen.

Fertig! Und so easy! :-) Viel Spaß!

 

Stulpen aus Strumpfhosen

Nach dem Winter haben sich bei mir einige Strumpfhosen angesammelt, deren Löcher leider nicht mehr zu ignorieren oder zu flicken sind.

Je nachdem an welcher Stelle die Löcher auftauchen, kannst du aus der Strumpfhose  ganz einfach schöne Stulpen basteln!

Ich zeige dir an einem Beispiel, wie ich die Strumpfhose zerschnitten habe und welche Teile ich anschließend nutze:

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Aus den mittleren Teilen (ehemalige Oberschenkel der Strumpfhose) mache ich Stulpen für die Beine.

Dazu schneide ich die entsprechenden Stücke ab, nähe die Enden um, damit sie nicht ausfransen, und ziehe die Stücke so über meine Füße, dass die breitere Seite nach unten zeigt (dadurch haben sie besseren Halt am Unterschenkel). Fertig!

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Für die Hände hast du zwei Möglichkeiten:

Du kannst Stulpen mit Daumenloch herstellen, indem du an der Stelle, wo sich die Ferse befindet, ein kleines Loch machst.

Die Fingerspitzen befinden sich da, wo früher die Zehenspitzen waren.

Die Länge über die Hand und entlang des Armes kannst du kürzer oder länger machen, ganz wie es dir gefällt.

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Auch hier anschließend noch alle Enden umnähen, fertig!

Wenn du kein Daumenloch möchtest, schneidest du die Strumpfhose einfach unterhalb der Ferse ab und nähst die Enden um.

Ich trage sie sie dann immer mit dem breiteren Ende Richtung Fingerspitzen, weil sie dann am Arm gut sitzen und es mir so herum besser gefällt.

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Am allerliebsten mag ich Stulpen aus alten Nylonstrumpfhosen. Hier ist ein Umnähen nicht nötig- die Enden rollen sich auf und lösen sich nicht auf. Also nichts als Abschneiden, Überstülpen, fertig!

Auf dem Foto siehst du meine Lieblingsvariante: Schwarz glitzernd über pink :-)

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Viel Spaß!

Kissenhüllen aus alten T- Shirts

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In meinem Kleiderschrank gibt es immer wieder T- Shirts, von denen ich mich nur schwer trennen kann.

Zum Weiterverschenken sind sie zu löchrig und ausgebeult, aber einfach wegschmeißen? So manches Teil ist zum Putzlappen geworden, aber bei einigen sind mir Muster und Motiv dafür viel zu schade.

So habe ich angefangen, daraus Bezüge für kleine Kissen zu nähen.

Das Praktische: Von der Größe her passen die Seitennähte oft schon von alleine, und das Zunähen oben und unten geht ganz fix.

Ich habe das Kissen der Einfachheit halber und mangels geeigneter Nähkünste komplett eingenäht, was den Nachteil hat, dass es zum Waschen nicht mehr abziehbar ist. Da wäre also sicherlich noch eine Steigerung möglich, und auch die Nähte könnten hübscher sein.

Ich habe lediglich den Stoff an den Rändern umgeklappt, damit er nicht ausfranst.

Das Ganze funktioniert aber auch mit ganz einfachen Stichen und ohne Umklappen, so dass das Nähen auch von ganz unerfahrenen Menschen gemacht werden kann. Bei dem roten Kissen hatte ich z.B. jede Menge Kinderunterstützung!

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Umgeklappte Ränder

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Ränder ohne Umklappen

 

Im Vordergrund stand für mich, mit einfachen Mitteln etwas Neues zu schaffen, und nicht so sehr die akurate Umsetzung.

Ich freue mich, dass meine T- Shirts auf dem Sofa nun eine neue Aufgabe bekommen haben. ;-)

 

Ein Sternenlicht zum Jahreswechsel ★

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Ich mag diese Zeit “zwischen den Jahren”.

Merkwürdigerweise kommen mir die Tage zwischen Heiligabend und Silvester immer länger vor als nur eine Woche, wahrscheinlich wegen den vielen freien Tagen, den geschlossenen Läden, den verreisten Menschen,… und ganz besonders dann, wenn Schnee liegt und eh alles ruhiger ist.

Also nicht wie jetzt ;-) .

Ich nutze die Zeit zum einen für Liegengebliebenes und Aufgeschobenes, am liebsten Papierkram, und am liebsten alles was sich auf oder rund ums Sofa erledigen lässt: Blogartikel schreiben, Abrechnungen machen, Buchhaltung, Protokolle,… und dazwischen gemütliches Filme gucken, Bücher lesen und Kekse essen.

Zum anderen lasse ich gerne das vergangene Jahr Revue passieren. Bei schönem Licht mit meinem Tagebuch dasitzen, nachdenken, Gedanken aufschreiben, alte Notizen lesen… am Jahresende mache ich das besonders gerne, einfach weil ich die Stimmung dann so besonders finde.

Auch wenn es nur ein festgelegter Moment im Kalender ist: Es macht mir Spaß, zu gucken, was in einem Jahr so alles passiert ist, im Guten und im Schwierigen.

Mein letztes Jahr war von ganz viel Neuem geprägt (ein bisschen hab ich dazu schon hier geschrieben), und gleichzeitig habe ich das Gefühl, dass eine ganz große Ruhe bei mir eingekehrt ist. Innerlich.

Und weil es so gut zu dieser Stimmung passt, kommt hier die Bastelanleitung für ein kleines Sternenlicht. Eigentlich stammt es aus der Adventskalender-/ Vorweihnachtszeit, aber ich finde es passt zu allen möglichen besinnlich- gemütlichen Stunden.

Also auch zu jetzt :-) .

In diesem Sinne einen guten Start ins Neue Jahr und viel Spaß beim Nachbasteln!

 

Du brauchst:

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- ein leeres Glas, das so groß ist, dass ein Teelicht gut hineinpasst

- Transparentpapier in verschiedenen Farben

- Kleber

- eine Schere oder einen Sternenstanzer aus dem Bastelladen

- ein Teelicht

Schneide oder stanze aus dem Transparentpapier so viele Sterne aus, wie du magst.

Kleb die Sterne auf das Glas. Die Sterne können sich dabei ruhig stellenweise überlappen, das ergibt schöne Fabreffekte!

Wenn der Kleber getrocknet ist, stelle ein Teelicht ins Glas und zünde es an.

Viel Spaß und gemütliche Stunden!

Ein Babyhalstuch selber nähen

Mein erstes Mal Nähen mit der Nähmaschine!

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Als Jugendliche habe ich irgendwann einmal eine Einführung in die Geheimnisse der Nähmaschine von meiner Oma bekommen.

Ich erinnere mich noch dunkel daran, dass allein schon das Einfädeln der Fäden in die Nadel mir vorkam wie ein Vorgang, den ich mir auf keinen Fall jemals würde merken können, und dazu noch die rasende Geschwindigkeit, die die Nadel auf dem Stoff vollbringen kann… irgendwie bin ich nicht am Ball geblieben und habe alles, was ich je genäht habe, von Hand genäht.

Stich für Stich, unglaublich langsam und mit oftmals schmerzenden Fingern ;-) .

Nun hat die Maschine eine zweite Chance bekommen.

Meine Mutter war gerade dabei, kleine Halstücher für meine Nichte zu nähen, als ich zu Besuch kam, und meine Neugierde beim Über-die-Schulter-gucken wurde schnell zu einem “willst du auch eins nähen?”

Und so hatte ich einen spontanen kleinen Nähworkshop mit einem tollen Ergebnis!

Die Maschine rattert für mein Gefühl noch immer ganz schön schnell, vor allem in den kleinen engen Kurven auf dem kleinen Stück Stoff, aber ich mochte sehr das konzentrierte Arbeiten. Zumindest für mich war es so, dass ich mit meiner Aufmerksamkeit bei nichts anderem als bei der Nadel sein konnte, weil ansonsten alles drunter und drüber ging ;-) .

Die Schnittmuster und die Anleitung stammen von hier: http://krumme-nadel.blogspot.de/2013/10/darf-ich-vorstellen-baby-basics-nr1.html . Statt eines Druckknopfs haben wir einen Klettverschluß eingenäht.

Die einzelnen Arbeitsschritte sahen so aus:

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Stoffe aussuchen und Schnittmuster bereitlegen. Das Tuch kann von beiden Seiten getragen werden und ist deshalb besonders schön mit zwei verschiedenfarbigen Stoffen für Vorder- und Rückseite.

 

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Vorderseite und Rückseite ausschneiden. Beide Teile mit der “schönen” Stoffseite nach oben hinlegen und in den jeweils rechten oberen Zipfel ein Seite vom Klettband befestigen. Unseres hatte eine selbstklebende Unterseite, die aber leider beim Waschen nicht gehalten hat, und deshalb haben wir das Klettband festgenäht. Wichtig: Diesen Arbeitsschritt machen, bevor die beiden Seiten zusammengenäht werden, da auf diese Weise die Unterseite der Naht innen im Wandetuch verschwindet.

Das Klettband ist rund geschnitten, damit es nicht so kratzige Ecken hat.

 

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Die beiden Teile so aufeinanderlegen, dass die “schöne” Seite des Stoffes innen liegt. Mit Nadeln feststecken und rundherum eine Naht machen- dabei eine ca. 3 cm große Lücke lassen, damit die Innenseite vor dem nächsten Arbeitsschritt nach außen gewendet werden kann.

 

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Juchhu meine erste Naht!

 

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Dann das Ganze so wenden, dass die Innenseite nach außen kommt…

 

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… und dann die Naht “herausziehen”, also den Stoff so glätten, dass die nun innen versteckte Naht sich außen an der Stoffkante befindet. Am Wendeloch die Stoffkanten nach innen klappen und ebenfalls feststecken. Dann das ganze Halstuch noch einmal rund herum mit einer Naht ganz nah an der Außenkante säumen.

 

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Fertig! Der Puppe passt’s… ;-)