Rezept des Monats Mai: Löwenzahn- Honig

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Löwenzahn- Taraxacum sect. Ruderalia

 

Zutaten für 1 Glas Honig:

–         2 Handvoll Löwenzahnköpfe

–         700 Gramm Zucker

–         2 Zitronen

Löwenzahn so gut es geht reinigen: Tierchen rausschütteln und die grünen Blütenböden abschneiden (das geht am besten mit einer Schere).

Die Köpfe abwechselnd mit dem Zucker in ein großes, weites, sauberes Glas schichten- dabei immer mit Zucker beginnen und enden.

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Vier Wochen an einem sonnigen Platz stehen lassen.

Während dieser Zeit beginnt der Honig, sich zu verflüssigen.

Nach den vier Wochen den Saft von 2 Zitronen in einen Topf geben. Den Ansatz dazugeben und das Ganze ca. 5 Minuten schmelzen lassen- nicht kochen!

Abseihen und fertig ist der Honig.

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Guten Appetit! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe „Rezept des Monats“ sind im Rahmen eines Wildpflanzenprojekts entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Mai- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Mai

Mein erster Hula- Hoop- Kurs

Aufregend!

Reifenstapel

Gestern war die erste Stunde meines Hula Hoop- Kurses, der zum ersten Mal im Rahmen des Bremer Hochschulsports stattfindet.

Schon am ersten Anmeldetag war der Kurs restlos ausgebucht und ich seitdem voller kribbeliger Vorfreude.

Ich hatte dann gestern mein erstes Workout schon hinter mir, als ich mit den 16 selbstgebauten schweren Anfänger*innenreifen auf der Schulter zur Bushaltestelle gelaufen bin und anschließend „meine“ Halle im Labyrinth des Sportturms der Bremer Uni gesucht habe 😉 .

Unbenannt

Die Menschen von der Geräteausgabe waren supernett und hilfsbereit, und so konnte ich in Ruhe die Halle vorbereiten, die Anlage testen, und bevor ich Zeit hatte richtig doll aufgeregt zu werden war die erste Teilnehmerin schon da.

Reifen in der Halle

Jetzt können alle, die das Spielen mit dem Hula Hoop höchstens noch aus Kindertagen kennen, den Reifen um die Taille schwingen und haben die ersten einfachen Tricks rund um Körper und Hände kennengelernt.

Und ich freu mich auf nächste Woche, wenn es weitergeht! 🙂

Wohlverdienste Belohnung

 

Rezept des Monats April: Sauerampfer-„Quark“ mit Kartoffeln und essbaren Blüten

IMG_0669 iiKleiner Sauerampfer- Rumex acetosella

 

Zutaten für 4 Personen:

– ca. 20 Kartoffeln je nach Größe und Hunger

– 200g Seidentofu

– 1 Handvoll Sauerampfer- Blätter

– 1 Zwiebel

– essbare Blüten zur Dekoration (im April zum Beispiel Löwenzahn)

– Salz und Pfeffer

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Die Kartoffeln in der Schale in Salzwasser ca. 10 min kochen, anschließend pellen.

Den Seidentofu mit einer Gabel zerdrücken und mit Salz und Pfeffer würzen. Zwiebel in sehr kleine Würfel schneiden und unterrühren.

Sauerampferblätter waschen, kleinschneiden und dazugeben.

Die Kartoffeln mit dem Quark auf einen Teller geben und mit den Blüten dekorieren.

Bei Löwenzahnblättern die kleinen grünen Blättchen unten an der Blüte abzupfen, die schmecken leicht bitter!

(Auf dem Foto habe ich geschummelt, weils so toll aussieht: Da seht ihr Robinienblüten, die sind aber erst im Juni zu ernten 😉 ).

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Guten Appetit! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das April- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender April[Grünzeux]

Juchhu, mein Onlineshop ist online!

Das war ein Act!

Richtig lange Recherchen liegen hinter mir. Am Anfang schien der Berg der neuen Informationen unüberwindbar und die To-Do- Liste viel zu lang.

Ich will wirklich niemanden abschrecken, aber einen Onlineshop einzurichten erfordert einiges an Wissen, mit dem ein Mensch normalerweise im Laufe eines Lebens nicht in Berührung kommt. Ich zumindest nicht;-).

Und das selbst bei einer Plattform wie Dawanda, auf der so vieles vorstrukturiert ist, wo etliche Informationen super aufbereitet und strukturiert dargestellt sind und wo ein super Forum mit Rat zur Seite steht.

Aber trotzdem: Verpackungsverordung? AGB? Ab der wievielten selbstgestrickten Socke bin ich eine Gewerbetreibende? Und was hat das für Folgen? Mit welchen Behörden muß ich Kontakt aufnehmen und welche Kosten kommen auf mich zu?

Fragen über Fragen und gar nicht alles einfach zu verstehen!

Und eines Tages hatte ich dann doch wider Erwarten das Gefühl, es kommt Land in Sicht und die Hürden, die noch zu überwinden sind, werden langsam überschaubar.

Schon jetzt, ohne einen einzigen Verkauf und mit einigen Unkosten habe ich das Gefühl „es hat sich gelohnt“.

Sehr sogar.

Nicht nur, weil sich ein Traum erfüllt, der lange in meinem Hinterkopf rumort hat, sonders auch weil es ein schönes Gefühl ist, mit der eigenen Kreativität nach außen zu gehen.

Auch wenn es ein kommerzieller Weg ist- ich finde die Vorstellung einfach toll, dass sich meine Produkte in die Welt verstreuen und anderen Menschen hoffentlich so viel Freude bereiten wie mir selber.

Es würde diesen Artikel sprengen, jeden Schritt, der getan werden mußte, zu beschreiben, aber falls jemand auf einem ähnlichen Weg ist und Fragen hat gebe ich meine Erfahrungen gerne per Mail weiter 🙂 .

 

Screenshot Dawanda

Einen Weidenzaun stecken

Ich mag aus Weiden geflochtene „Bauwerke“:

Das verschnörkelte Flechtwerk, das viele Grün und das Eigenleben, das sich entwickelt, sei es nun ein Tunnel aus Weiden oder ein Zaun oder eine Art Spielhütte für Kinder.

Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal selber einen Zaun als Sichtschutz gesteckt.

Weidenzweige gab es günstig in den Kleinanzeigen meiner Stadt, und oft liegen sie auch am Strassenrand, wenn auf städtischem Gelände Weiden geschnitten werden.

Die Zweige, die ich benutzt habe waren ca. 3 Meter lang und sehr gerade gewachsen. Ich habe sie vor dem Benutzen in eine Regentonne gestellt, damit sie feucht und elastisch bleiben, und manche Menschen legen sie auch ganz ins Wasser oder lagern sie eingeschlagen in Folie oder Sand, damit sie nicht trocken werden und beim Verarbeiten nicht brechen.

Als Jahreszeit eignen sich  Winter und das frühe Frühjahr, wenn die Ruten noch kein Laub tragen und sich das Gehölz in der Winterruhe befindet. Wurzelbildung und Neuausstrieb funktionieren dann besonders gut.

Ich habe die Weiden allerdings erst Mitte März bekommen und Ende März gesteckt und es hat super funktioniert.

Vor dem Stecken habe ich mir ein Muster überlegt. Auf den Fotos, die ich damals gemacht habe, sind die einzelnen Schritte schwer zu erkennen, deshalb gibts das Ganze hier als Zeichnung:

Schritt 1:

Löcher in die Erde machen. Ich fand es am einfachsten mit einer Eisenstange, die ich ca. 30cm tief in die Erde gesteckt habe. Wichtig zu wissen: Weiden treiben nur oben aus, wenn sie gerade in die Erde gesteckt werden. Wenn der Zaun auch unten grün werden soll, dann die Löcher schräg machen.

WEidenzaun erster Schritt

Schritt 2:

Das Bild zeigt das Grundmuster, mit dem ich gearbeitet habe. Die drei ersten Zweige bilden das Gerüst nach oben und befinden sich in der Mitte. Die Zweige in die Löcher stecken und fest andrücken, gegebenenfalls Erde dazugeben.

Später können auch noch weitere nach oben zeigende Zweige hinzugefügt werden- für den Anfang ist es allerdings leichter, mit weniger Ruten zu arbieten, weil der Überblick über die Symetrie leicht verloren geht ;-).

 

Weidenzaun zweiter Schritt

Schritt 3:

Weitere Zweige werden in die außen liegenden Löcher steckt, immer symetrisch zur Mitte und bilden die Bögen.

An den Kreuzungspunkten habe ich die Zweige mit Bastschnur festgebunden, bis sie sich nach einigen Wochen selber in Form hielten und ich die Schnur wieder entfernen konnte.

 

Schritt 4:

Nachwachsende Triebe immer wieder einarbeiten und alles was nach oben höher wächst als gewünscht abschneiden.

In der ersten Anwachsphase oder bei Trockenheit freuen sich die Weiden über Wassergaben, dann haben sie es leichter bei der Wurzelbildung.

 

Nach ungefähr 6 Wochen sah es dann schon so aus:

Weidenzaun grün

 

Rezept des Monats März: Trauerweidenpesto

abbeißenTrauerweide- Salix alba trista

 

Zutaten für ca. 8 Gläser à 200g

– ca. 2l Trauerweidenblätter (sammeln nur bis Anfang April, danach wird’s zu zäh)
– 200gMandeln
-1/2 Knolle Knoblauch
– Saft von 1 Zitrone
– 500ml Sonnenblumenöl
– Pflanzenöl zum Bestimmen der Konsistenz (Menge nach Belieben)

zutaten

Knoblauch und Mandeln hacken.
Trauerweidenblätterwaschen und verbliebene Aststücke entfernen.
Zitronensaft und Öl dazugeben, alle Zutaten vermischen und mit dem Pürierstab zerkleinern.

Pflanzenöl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Schmeckt super zu Nudeln und hält sich einige Tage im Kühlschrank, Einkochen klappt auch super!

fertig

Guten Appetit! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das März- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender März

Ein hoopender Löwenzahn beim Bremer Sambakarneval

Das Motto des diesjährigen Bremer Karnevals war „Der große Zirkus“.

Zusammen mit den netten Menschen vom supercoolen Gartenprojekt „Ab geht die Lucie“ (http://ab-geht-die-lucie.blogspot.de/) war ich mit dabei:

Als hulahoopender Löwenzahn!

Löwenzahn nah

Das Kostüm war im Laufe eines Abends gebastelt:

Als Grundlage dienten grüne Klamotten (Leggings, Shirt und Pulli und ein alter Fleecepulli zum Zerschneiden) und grüner Fleecestoff.

Ich arbeite gerne mit Fleece, weil er leicht zu händeln ist- Zuschneiden reicht, völlig ohne Nähen und ohne ausgefranste Schnittstellen.

Aus dem alten Fleecepulli habe ich Stulpen für Hände, Füße und den Hals geschnitten, außerdem einen Gürtel als Befestigungsgrundlage für die Löwenzahnblätter, die ich aus dem Fleece zurechtgeschnitten habe.

Damit sie stabliler sind, haben sie zusätzlich eine Blattader aus Pfeifenputzerdraht bekommen.

Aus dem Stoff habe ich dann noch eine Art Weste gemacht: Ein Stück in der Größe von 1,40×0,70m so zusammenklappen, dass eine Vorder- und Rückseite entsteht, oben ein Loch für den Kopf reinschneiden, Kopf durchstecken und an den Hüften mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken.

Zur Krönung und als einzige teuer eingekaufte Zutat gab es eine gelbe Strubbelperücke, die ich einfach zu passend fand.

Kostüm1 Perücke, Weste und Kragen für den Hals

 

Kostüm2 Stulpen für Hand- und Fußgelenke

 

Kostüm3 Gürtel aus Löwenzahnblättern

 

Dann noch warme Klamotten drunter, grüne Glitzerschminke ins Gesicht und los gehts! 🙂

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Frisch aus dem Druck: Meine erste eigene Postkarte!

Das war ein Act in den letzten Wochen!

Die Zeichnungen rund um meinen Lieblingshelden König Frosch sind alle recht schnell entstanden, aber nach dem Einscannen ging es los mit all den Themen, von denen ich im Grunde kaum Ahnung habe:

Welche freeware- Bildbearbeitungsprogramme gibt es? Welches kann was? Wie kriege ich mein Bild in die richtige Auflösung und in die Größe, die die Druckerei benötigt? Woher nehme ich einen Beschnittrand und was ist ein Farbmodus? Wie bringe ich mein Bildbearbeitungsprogramm GIMP dazu, etwas zu tun was es standartmäßig gar nicht kann?

Fragen über Fragen und fast alles völliges Neuland!

Zwischendurch war es echt zum Haareraufen, und ich hätte mich nicht gewundert, wenn ein völlig zerschnittenes farblich mißlungenes Bild herausgekommen wäre.

Aber da einer Menge Rumprobieren und Geduldsproben kombiniert mit Recherche im Internet war es irgendwann so weit und ich habe mich getraut, einer der fertiggestellten Dateien an die Druckerei zu schicken.

Erstmal nur eins von den 12 Motiven, um böse Überraschungen auszuschließen 😉 .

Und jetzt, gerade eben, hab ich mein erstes Paket mit 250 Karten drin von der Post geholt und bin superglücklich!!

Die erste Karte schicke ich an meine Eltern, als Dankeschön dafür, dass sie meine kreativen Taten immer so sehr unterstützt haben. <3

 

Postkarte Nummer 1

 

 

Rezept des Monats Februar: Salat aus Vogelmiere mit Stampfkartoffeln und Zwiebeln

100_1417 iVogelmiere- Stellaria media

 

Zutaten für 4 Personen:

– ca.10 mittelgroße Kartoffeln
– 4 Zwiebeln
– 4 große Hände voll Vogelmiere
– 3 EL Sonnenblumenkerne
– 3 EL Margarine
– Balsamico- Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer

Vogelmiere Zutaten

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen, bis sie weich sind, dann schälen und stampfen. Dabei die Margarine dazu geben und nach Geschmack noch etwas salzen.

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in Öl anbraten.

Die Vogelmiere waschen und klein schneiden- geduldige Menschen können auch die Blättchen abzupfen;-).
Ein Dressing aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer anrühren und darüber geben.

In einer ungefetteten Pfanne Sonnenblumenkerne rösten und darüber streuen.

Vogelmiere fertig

Guten Appetit!! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Februar- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Februar[Grünzeux]

Schneehooping :-)

Endlich, ein Tag an dem es draußen weiß geworden ist!

Ich mag es, wenn der Schnee zum ersten Mal kommt und es scheint, als würde die Zeit plötzlich langsamer laufen… langsame Autos auf den Strassen, vom Schnee verschluckte Geräusche, alles ist plötzlich ruhiger und leiser als gewohnt.

Schnell den Hoop geschnappt und ein bißchen draussen rumgesprungen, solange die Hände nicht eingefroren sind

😉 .

Schneehooping

SchneehoopingII