Mai 15 2020
Ein Hocker wird zum Vogelfutterhaus
Ein ausrangierter Hocker aus dem Haushalt meiner Eltern hat eine neue Aufgabe bekommen: Als Vogelfutterhaus im Garten!
Mein Vater hatte die Idee dazu, und gemeinsam haben wir das Häuschen hergestellt.



Das Problem bei unserem Hocker war, dass die vier Beine schräg nach außen ragten. Bei geraden Beinen wäre es möglich, sie einfach im 90-Grad-Winkel abzusägen, damit sich das Dach gut darauf befestigen lässt. Wir haben zwar auch im 90-Grad-Winkel abgesägt, mussten aber dann noch eine ganze Weile feilen und schmirgeln, um eine ebene Fläche zu erzeugen, auf der das Dach aufliegen kann.

Das Dach besteht aus zwei Brettern, die an den abgesägten Beinen festgeschraubt werden. Eins der Bretter ist so viel länger wie das andere dick ist, damit sich die Dachspitze ergibt und beide Seiten gleich lang nach unten ragen. Ist das verständlich? 😉
Oben an der Kante werden sie verleimt und verschraubt. Aus den übrigen Streben vom abgesägten Teil des Hockers basteln wir dann eine Umrandung für die Futterfläche, damit das Futter später nicht herunter geweht wird. Dazu haben wir vier Mal je zwei der Streben auf die passende Länge zugesägt und aufeinander genagelt. Der vordere Teil bleibt herausnehmbar und lässt sich mit Hilfe einer kleinen Holzlatte festklemmen.
Nach einem frischen Anstrich und Dachpappe zum Schutz des Holzes sieht die Futterstelle dann so aus:


Jetzt fehlt nur noch der Pfahl (der besteht bei mir aus dem lackierten Innenleben eines alten Sofas) und der nächste Winter und die Fütterung kann beginnen! 🙂

















































Aug. 13 2020
So lecker und so schön: Baumspinat!!
So wie es zur Zeit in meinem Beet aussieht könnte ich mich eigentlich täglich von Baumspinat ernähren: Da wo letztes Jahr zwei Pflanzen gewachsen sind, ist nun alles voll!
Baumspinat (Chenopodium giganteum), ein Gänsefußgewächs, kann bis zu 3 Meter hoch werden und ist sehr pflegeleicht. Bei mir sind die größten Pflanzen im Gemüsebeet zur Zeit gute 2 Meter hoch und ich esse sowohl die Blätter als auch die Samen.
Der Geschmack und die Konsistenz der Blätter erinnern stark an Spinat und können also in allen Gerichten verwendet werden, die normalerweise mit Spinat zubereitet werden. Aber auch roh im Salat sind die Blätter und Samen sehr lecker.
Ich mag sehr gerne die ganz einfache Variante: Die Blätter gedünstet mit Zwiebeln und etwas Dressing oder Sojasahnesoße, dazu z.B. Kartoffeln. Guten Appetit! 🙂
By frosch • Allgemein, Rezepte, Waldgarten & Permakultur •