Allgemein

Ich ess Blumen! Bunter Blütenquark mit Kapuzinerkresse

Oh je das ist so lecker! Und bei den heißen Temperaturen genau das Richtige: Kräuterquark mal anders.

Für 2-3 Portionen (je nach Hunger und Beilagen) brauchst du:

  • einen Becher Sojaquark
  • eine kleine Handvoll Kapuzinerkresseblätter
  • Kapuzinerkresseblüten und andere essbare Blüten nach Geschmack
  • eine kleine Zwiebel
  • eine kleine Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer und Salatgewürz

Die Zubereitung ist ganz einfach: Kapuzinerkresseblätter, Zwiebel und Knoblauch ganz klein schneiden und in den Quark rühren. Mit Salz, Pfeffer und Salatgewürz abschmecken. Blütenblätter unterrühren, und: Fertig!

Bei mir bestand die Blütenblättermischung aus orangenen und gelben Ringelblumenblüten und den lila Blüten der Agastache mexicana (so eine tolle Pflanze! Ich liebe Agastachen und ihr Aroma sehr und habe diese gerade neu kennengelernt. Hier gibt es mehr Infos dazu: https://www.kraeuter-und-duftpflanzen.de/Nach-Verwendung/Essbare-Pflanzen/Essbare-Blueten/Toronjil-Morado-Pflanze).

Besonders lecker schmeckt der Quark, wenn er ein bisschen durchgezogen ist, also gerne ein Stündchen in den Kühlschrank stellen.

Die Blütenmischung und die Kapuzinerkresse machen sich auch gut im Salat oder in der Kräutermargarine: Auf dem Foto siehst du das Ganze als Salat mit Rucola und Minitomaten vom Balkon.

Guten Appetit!

Froschkonzert.org aufgepimpt!

Seit Ende Mai die neue Datenschutzverordnung in Kraft getreten ist, habe ich einiges an Zeit in den Blog investiert und ihn sozusagen rundum erneuert. Zuerst dachte ich ja, dass die Datenschutzverordnung mich gar nicht betrifft (oh ja ich war richtig schlecht informiert 😀 ), und dann, als sie gestartet ist und plötzlich in aller Munde war, habe ich einen so dollen Schreck bekommen, dass ich die Seite aus Versehen inaktiviert habe. So war ich einige Tage offline (der zuständige Supportmensch war gerade im Urlaub und die Wiederaktivierung hat dadurch länger als üblich gedauert) und hatte Zeit, mich zu beruhigen und über alles in Ruhe nachzudenken.

Ich habe wirklich überlegt, den Blog zu schließen, denn ich komme immer wieder an Punkte, an denen ich mich erst einmal total überfordert fühle. Es sind einfach so viele Dinge zu beachten, von denen ich größtenteils kaum Ahnung habe, und dadurch wird alles schwer überschaubar. Und angesichts der möglichen Strafen möchte ich die Anforderungen ja auch nicht auf die leichte Schulter nehmen… dazu kommt noch die technische Umsetzung der Dinge, von der ich ja sozusagen von Haus aus ebenfalls keine Ahnung habe. Also die besten Voraussetzungen um einen Blog zu betreiben 😀

Was ich in solchen Fällen mache: Erstmal lesen. Das Internet ist so voll mit guten Tipps, die nette Menschen zusammentragen, und auch die Panikattacke angesichts der Datenschutzverordnung hat sich dadurch schnell beruhigt. Ich hab mir eine Liste gemacht mit allem, was ich brauche und möchte (neuer Datenschutzhinweis, Datenschutzhinweis für Facebook, Cookiehinweis für die Seite, SSL- Verschlüsselung für die Seite), und habe mich Schritt für Schritt an die Umsetzung gemacht.

Zwischendurch musste ich noch lernen, wie ich ein anständiges Backup mache (jaaaa… auch das hab ich echt lange vernachlässigt!) und mein WordPress und die Plugins auf dem neuesten Stand halte.

Und ja, am Ende hatte ich mich irgendwann durch alles durchgewuselt, und wenn ihr jetzt die Seite aufruft, dann seht ihr ein hübsches grünes Schlosssymbol. Ich hoffe jetzt ist alles paletti (außer der Suchfunktion, die hat ja leider noch nie funktioniert und ich hab mich da leider auch noch nie mit beschäftigt 😉 ). ABER ich habe endlich auch ein „responsive Design“ für meine Seite eingefügt, d.h. auch auf Smartphones wird die Seite jetzt vernünftig angezeigt und die Beiträge sind gut lesbar.

Ich bin jedenfalls voll happy. Und ich habe mit viel Freude all die bisherigen Einträge noch einmal gelesen, für mich persönlich ist das echt ein schönes Erinnerungsalbum.

Ich wünsche euch also auf allen Kanälen viel Spaß beim Stöbern! 🙂

Kleiner Gruß vom Meer

Um ehrlich zu sein: Viel habe ich gar nicht gehoopt, mir war es entweder zu heiß oder zu windig und meistens baumelten die Reifen nur ungenutzt am Rucksack 😉 .

Gerade der Wind macht einigen Tricks einen Strich durch die Rechnung, und so bin ich froh, dass im Film trotzdem ein paar Sachen zu sehen sind, an denen ich gerade übe. An der angespannten Mimik muss ich auch noch feilen 😀 .

Viel Spaß beim Anschauen!

 

Musik:

Home Base Groove by Kevin MacLeod is licensed under a Creative Commons Attribution licence (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/)

 

Hoch hinaus: Eine dreistöckige Torte backen!

Das wollte ich schon immer mal machen: Eine mehrstöckige Torte backen! Ich hatte mir das so vorgestellt, dass verschiedene relativ feste Teige einfach gebacken und dann aufeinander gestapelt werden. Etliche Youtube- Videos später war ich dann schlauer: Ohne Stabilisierung im Inneren hat die Torte gute Chancen, im unpassendsten Moment einzustürzen, und das wäre angesichts der ganzen Arbeit mächtig schade.

Außerdem habe ich in kurzer Zeit viel über mir bis dahin völlig unbekannte Backzutaten gelernt, vor allem über Verarbeitung und Eigenheiten von Fondant und die Zubereitung und Bedeutung einer Ganache.

Ich habe mir also einen ganzen Tag Zeit genommen und früh am Morgen als erstes die Ganache gemacht, da sie über einige Stunden hinweg abkühlen muss. Ganache ist eine Bedeckungs- oder Füllschicht für Torten, die in diesem Fall als Untergrund für die Fondantschicht am Ende dient. Da Fondant hauptsächlich aus Zucker besteht, schmilzt es auf purer Sahne dahin und deshalb müssen die Füllung der Torte (sowie die Teigkrümel wegen der Unebenheiten) abgedeckt werden, bevor die Fondantschicht aufgelegt wird. Wer geduldig ist, kann mit Hilfe der Ganache eine richtig geometrische Torte ohne unebenen Untergrund herstellen, aber dazu später mehr. In vielen Fällen wird Buttercreme als Ganache verwendet, aber da ich eine vegane Torte gebacken habe, habe ich eine Mischung aus Blockschokolade und Sojasahne benutzt (500 Gramm Schokolade, 250 ml Sojasahne. Die Sahne aufkochen und die gehackte Schokolade dazugeben, danach abkühlen lassen, allerdings nicht im Kühlschrank).

Danach habe ich das tolle Marzipantortenrezept von Teddy (https://veganxcooking.blogspot.com/2013/12/marzipantorte.html) gebacken und in etwas abgewandelter Form genutzt (ohne Sahneschicht und Marzipandecke obendrauf). Ich habe die zweifache Teigmenge gemacht, da ich drei verschieden große Böden brauchte. Die drei Böden habe ich gebacken und in Ruhe auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit habe ich mich um die Verzierungen gekümmert und Rosen sowie Rosenblätter aus Fondant gebastelt. Die Rosen sind echt nicht so leicht zu formen, die ersten Exemplare habe ich gleich wieder zerdrückt, aber mit der Zeit kommt die Routine. Nicht aufgeben 😉 . Anleitungen gibt es diverse auf Youtube, such dir einfach eine die für dich angenehm ist.

Gerade die Rosenblätter haben die meiste Zeit beansprucht, also bei der Zeitplanung die Verzierungen nicht unterschätzen!

  

Etliche Hörspiele später war es dann soweit, die Verzierungen waren fertig und ich konnte die erkalteten Tortenböden zuschneiden und befüllen. Von den Oberseiten der unteren beiden Böden (also die, die später die unterste und die mittlere Etage bilden) habe ich oben so viel vom Teig gerade abgeschnitten, dass die jeweils nächste Etage gut aufliegt. Dann habe ich die Böden horizontal durchgeschnitten und die Hälften mit selbst gemachtem Schlehenblütengelee bestrichen, mit Marzipan bedeckt, mit Sahne eingestrichen und die obere Hälfte wieder aufgelegt.

Jeden der Böden habe ich auf ein sogenanntes Cakeboard gesetzt, eine mit Folie überzogene Pappe, die später beim Stapeln wichtig für die Stabilität der Torte ist.

Die so vorbereiteten Etagen habe ich dann mit der Ganache eingestrichen. Ich habe mich dagegen entschieden, die Böden oben völlig gerade abzuschneiden und mit Hilfe der Ganache möglichst vollkommen glatt zu streichen, weil ich organischere Formen lieber mag und so die Böden eine etwas rundlichere Form hatten.

Die drei Etagen habe ich dann in Folie verpackt im Kühlschrank aufbewahrt, da ich die Torte erst am nächsten Tag zusammengesetzt habe. Grund dafür war, dass ich nicht sicher war, ob ich das Fondant im Kühlschrank über Nacht gut genug schützen kann. Die Zuckerschicht reagiert nämlich mit dem Kondenswasser im Kühlschrank und es besteht die Gefahr, dass sie sich auflöst oder verläuft.

Am nächsten Morgen war es dann soweit, das Eindecken mit Fondant, das Stapeln und Verzieren konnte beginnen!

Das Fondant habe ich auf einer mit Bäckerstärke gepuderten Oberfläche in den passenden Durchmessern ausgerollt und über die Böden gelegt. Auch hierzu gibt es unzählige hilfreiche Videos auf Youtube 😉 .

 

Und dann kam der aufregende Moment, das Stapeln! Damit die Böden auf den Cakeboards stabil aufeinanderstehen, werden Stützen eingebaut. Dazu gibt es extra sogenannte Tortendübel zu kaufen, deutlich günstiger sind allerdings dicke Stohhalme oder wie in meinem Fall Rundhölzer (Durchmesser 1cm). Ich hatte mehr Lust auf Holz statt Plastik, und außerdem kam mir das Rundholz stabiler vor.

Das Holz wird auf die passende Höhe zugeschnitten (splittrige Enden mit Schleifpapier bearbeiten!) und in die Torte gesteckt. Für die untere Etage habe ich vier Hölzer genommen. Achte darauf, dass alle gleich lang sind, damit die Torte gerade wird.

  

Für den besseren Halt bestreichst du die Fläche, auf die die nächste Etage gesetzt wird, mit Ganache (wenn diese zu fest geworden ist kannst du sie im Backofen oder auf dem Herd ganz kurz aufwärmen), dann hast du eine Art Kleber zwischen den Etagen.

In die nächste Etage kommen wieder Hölzer (ich habe diesmal aufgrund der kleineren Fläche nur drei genommen), dann Ganache, und darauf dann die oberste Etage. Um die drei Etagen stabil miteinander zu verbinden, habe ich dann noch einen Stab von oben nach unten mittig durch die ganze Torte geschlagen. Weil ich keinen dünnen Stock hatte, habe ich dafür ein chinesisches Essstäbchen genommen. Unten musst du es anspitzen, damit es durch die Cakeboards durchkommt, und dann- gut zielen und mit dem Hammer vorsichtig hineinschlagen. Bloß nicht die Torte treffen 😉 und nicht zu doll schlagen: Ich hatte nicht damit gerechnet dass das Stäbchen schnell durch ist und habe die ganze Torte aus Versehen am Tisch festgenagelt 😀 .

  

Das oben herausguckende Stäbchen und die Übergänge zwischen den einzelnen Cakeboards kannst du super mit Fondant abdecken. Ich habe das Fondant zu einer langen Wurst gerollt, mit der Backrolle platt gerollt und dann um die Übergänge gelegt, und für oben einfach einen kleinen Kreis ausgeschnitten.

Dann kommt das Verzieren: Nach Lust und Laune setzt du deine Figuren auf die Torte. Ich habe dazu essbaren Kleber benutzt, den du im Supermarkt in der Backabteilung kaufen kannst.

Und dann: Ganz viele Fotos machen, zur Erinnerung, denn eigentlich ist die Torte zum Anschneiden viiieeeel zu schade!!

Wenn du die Torte doch noch eine Weile im Kühlschrank lagern musst, dann verpacke sie in einem Pappkarton und klebe diesen gut zu. So geht die Feuchtigkeit in den Karton und nicht an die Torte. Bei mir hat die Torte eingepackt in Karton und eine Rettungsdecke (goldene Seite nach innen zum Karton hin) sogar einen mehr als halbstündigen Transport im Fahrradanhänger überstanden, und das bei über 25 Grad Celsius!

Das Anschneiden ist nicht so einfach, denn wegen der Cakeboards kommst du nicht durch die Torte als Ganzes hindurch. Wenn die ersten Stücke entnommen und die schöne Optik eh dahin ist, kannst du die Etagen von oben nach unten einzeln in Stücke schneiden, die Stöckchen herausziehen und die leerräumten Cakeboads abnehmen.

Die Fertigstellung der Torte mit allem Drum und Dran hat insgesamt gut 15 Stunden gedauert. Es lohnt sich also, genügend Zeit einzuplanen, zumindest für ungeübte Konditor*innen wie mich 🙂 .

 

Guten Appetit!!

Hereinspaziert zum neuen Gartentor!

Mein altes Gartentor war an allen Ecken morsch und wackelig und so musste ein neues her. Wie oben zu sehen: Es wird bunt!! Ich bin gerade im Farbrausch und würde am liebsten alles knallig anmalen 😉 .

altes Tor

Die Metallpfosten, an denen das alte Tor befestigt war, sind in Ordnung und konnten deshalb an Ort und Stelle bleiben. Ich habe nur zwei neue Holzpfosten besorgt, die ich an die Metallpfosten angeschraubt habe.

Dann war die neue Pforte an der Reihe: Ich habe den Abstand zwischen den Holzpfosten ausgemessen und danach im Baumarkt spontan entschieden, welche Latten ich nehmen möchte. Da das Tor passend zur Hecke recht hoch ist, wollte ich Lücken zwischen den Streben haben, damit sich hindurchlinsen lässt und das Ganze etwas luftiger wirkt.

Also etwas Kopfrechnen und dann als erstes die horizontalen Latten zurecht sägen, an die dann die vertikalen Latten angeschraubt werden. So hatte ich von Anfang an die angestrebte Breite der Pforte vor Augen und habe rechts und links gleich schon die vertikalen Latten angeschraubt, so dass ein Rahmen entstanden ist, und das ganze habe ich mit einer Querlatte stabilisiert.

Die restlichen vertikalen Latten habe ich so angeschraubt, dass die Lücken einigermaßen gleichmäßig verteilt waren- mit Hilfe von Zollstock und Augenmaß. Wer das eckige Format bevorzugt, ist an dieser Stelle mit Schrauben und Sägen fertig. Ich hab das ganze noch etwas organischer geformt und dann das Tor mit Scharnieren an den Pfosten angeschraubt: Passt!

 

Zum Schluss noch der Anstrich in Wunschfarben, zwei Pfostenkappen zum Schutz gegen Regen, ein Rosenbogen und ein Namensschild, und nun: Hereinspaziert!!

  

Einfacher wäre es übrigens gewesen, die Latten erst zu lackieren und dann aneinanderzuschrauben. Das hab ich nicht gemacht, weil ich sozusagen im Prozess arbeite und am Anfang nur eine grobe Vorstellung von dem habe, was am Ende bei der ganzen Sache herauskommt. Das Endergebnis hat sich also Schritt für Schritt bei der Arbeit entwickelt und war für mich selber auch eine Überraschung 🙂 .

 

„Jans Pinkeltraum“ oder „Wie ich die vegane Variante eines typisch norddeutschen Gerichts lieben lernte“

fertig

Es ist Winter, es ist kalt, d.h. in Norddeutschland ist es Zeit für Kohl und Pinkel!

Kohl und Pinkel- das weckte in mir lange Zeit Assoziationen von fettigen Würstchen, Fleisch in grünlicher Masse und grölenden Menschen auf Kohltour, die mit Bollerwagen die Radwege verstopfen.

Ich wusste nicht, dass Pinkel gar keine Wurst ist, sondern Hafergrütze gekocht mit Zwiebeln und Schmalz. Und so lernte ich eines tollen Tages die vegane Variante dieses mächtigen, sättigenden Winteressens kennen, und ich kann nichts anderes sagen als: „Es ist so verdammt lecker!!“.

Das Rezept, was ich nun hier vorstelle, habe ich bei Freund*innen kennengelernt und sage an dieser Stelle ein dickes Danke für dieses Geschmacksfeuerwerk, und außerdem ein dickes Danke für die vielen Infos und Tipps rund um die Zubereitung dieses Rezepts.

Vorweg: Es lohnt sich, gleich eine größere Menge vorzubereiten, denn Reste können wunderbar weiter durchziehen und schmecken am nächsten Tag fast noch leckerer.

Zutaten Pinkel

Für 4 Personen brauchst du folgende Zutaten:

Für den Grünkohl:

– 2kg Tiefkühl- Grünkohl

– 4 Zwiebeln

– 4 EL Zwiebelschmelz

– 2 EL Senf

– Salz

– Piment

– Haferflocken zum Binden

– 200 Gramm Räuchertofu

– Tofu- oder Seitanwürstchen und veganes Bartstück nach Belieben

Für den Pinkel:

– 160 Gramm Hafergrütze

– 240 Gramm Zwiebelschmelz

– 5 Zwiebeln

– 1 gehäufter TL Piment

– 1,5 TL Salz

– kleine zuschnürbare Stoffsäckchen oder ähnliches, am besten aus Biobaumwolle ( für die 4- Personen- Menge braucht du ca. 3 Säckchen, meine haben eine Größe von 11x 13,5cm und einen Kordelzug zum Zuziehen)

dazu: Salzkartoffeln, je nach Größe der Kartoffeln 4- 5 Stück pro Person

Zubereitung:

Zuerst den Pinkel vorbereiten. Dazu schneidest du die Zwiebeln in kleine Würfel und knetest sie zusammen mit der Hafergrütze, dem Zwiebelschmelz und den Gewürzen zu einer festen Masse. Am besten geht das mit den Händen. Die Masse in die Säckchen füllen, die Säckchen zuziehen und das Ganze beiseite stellen.

Pinkel Zutaten in der Schüssel

Säckchen sind fertig

Für den Grünkohl die Zwiebeln in kleine Würfel schneiden und im Zwiebelschmelz glasig dünsten. Tiefgefrorenen Grünkohl dazugeben und mit Wasser entsprechend der Packungsangabe auffüllen. Wenn der Grünkohl aufgetaut ist, Senf, Salz und Piment dazugeben, alles gut durchrühren und dann die Pinkelsäckchen hinein geben. Das alles erst einmal eine gute Stunde (oder länger) auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Einige Stunden (oder über Nacht) durchziehen lassen.

Während du die Kartoffeln schälst und in Salzwasser kochst, kannst du den Grünkohl noch einmal aufkochen. Dazu zuerst die Pinkelsäckchen kurz herausnehmen und die übrige Flüssigkeit im Grünkohl mit Haferflocken binden, bis alles schön sämig ist. Dann die Pinkelsäckchen wieder hinein geben und den in grobe Stücke geschnittenen Räuchertofu dazugeben. Alles zusammen köcheln lassen und immer wieder umrühren, damit der Grünkohl nicht anbrennt. Zum Schluss Würstchen und Bratstück mit hinein geben, damit alles warm wird.

Säckchen im Grünkohl

mit Würstchen

Vor dem Servieren die Pinkelsäckchen aus dem Grünkohl nehmen und den Inhalt in eine Schüssel geben. Vorsicht, die Beutel und der Inhalt sind heiß! Ich nehme zum Öffnen der Säckchen chinesische Essstäbchen zu Hilfe. Hitzeunempfindliche Hände oder Handschuhe sind von Vorteil! 😉

Und dann: Schmecken lassen! Am leckersten finde ich Kohl mit Pinkel mit einer ordentlichen Portion Senf.

Moin! 🙂

 

Kleiner Einblick in den Unterricht

VHS letzte Stunde

So sieht es aus im Bewegungsraum der VHS im Bamberger Haus in Bremen. Wir sind gerade dabei, alle im Kurs gelernten Tricks zu wiederholen.

Viel gelernt an zehn Terminen und SO schnell ging die Zeit vorbei!!

Danke an alle, die dabei waren, ob im Bamberger Haus, bei der VHS Süd oder beim Unisport. Es war so schön mit euch!! <3

 

Musik: Spots Action von Audionautix
Spots Action von Audionautix ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.
Interpret: https://audionautix.com/

Feuerhooping

Feuer 2017

Zum Jahreswechsel keine langen Worte, sondern ein Video von der Generalprobe meiner diesjährigen kleinen Feuershow.

Und gleichzeitig meine ersten Versuche, ein Videoschnittprogramm zu bedienen 😀 .

Viel Spaß beim Anschauen und alles Liebe für 2018!

 

🙂

Musik:

Opus One von Audionautix ist unter der Lizenz Creative Commons Attribution license (https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/) lizenziert.

Interpret: https://audionautix.com/

Rubbellose selber machen!

Mit dieser Technik kannst du selber Rubbellose herstellen, aber auch Gutscheine spannender gestalten.

Du brauchst:

– Acrylfarbe deiner Wahl (wenn die Rubbelfläche wie bei einem echten Los aussehen soll nimm am besten Silber)

– Spüli

– Buchfolie oder breites transparentes Klebeband

– Zeichenpapier

– Stifte zum Gestalten

– Schere

– Pinsel

Zutaten

Und so geht es:

Male zuerst deinen Gutschein, so wie er später aussehen soll.

Gutschein

Für den Teil, der durch Farbe zum Wegrubbeln bedeckt werden soll, schneidest du aus der Buchfolie die entsprechende Form aus und klebst sie an die entsprechende Stelle.  Für kleine, gerade Flächen kannst du auch breites, transparentes Klebeband benutzen.

Umriss RubbelflächeFolie aufkleben

Rühre nun die Farbe an: Dazu mischst du Acrylfarbe mit dem Spüli ungefähr im Verhältnis 2:1, d.h. 2 Portionen Farbe plus 1 Portion Spüli (auf meinem Foto ist noch zu wenig Farbe in der Mischung).

Farbmischung

Diese Mischung trägst du nun auf den Bereich auf, der mit der Folie abgeklebt ist.

Farbe auftragen

Damit die Farbe deckt, brauchst du mehrere Durchgänge, also lass die erste Schicht trocknen und trage später eine zweite Schicht auf. In meinem Beispiel habe ich 5 oder 6 Schichten aufgetragen, da der Filzstift, den ich für den Gutschein benutzt habe, lange durch die Farbe hindurch zu sehen war.

fertiger Gutschein

Nach dem Auftragen der letzten Schicht alles gut trocknen lassen und Gutschein verschenken ;-).

Die Farbschicht lässt sich mit Hilfe einer Münze super leicht abrubbeln.

abrubbeln

Viel Spaß beim Basteln! 🙂

 

Die Pflaumen sind reif!

frisch geerntet

Ich gebe es zu, ich bin beim Essen eher so der herzhafte Typ.

Deshalb gibt es an dieser Stelle kein Kuchenrezept, sondern ich zeige euch, wie ich die Pflaumen aus meinem Garten am liebsten esse:

Als einfache Beilage zu Bratkartoffeln!

Bratkartoffeln wie gewohnt zubereiten:

Ich nehme Zwiebeln, Knoblauch, Kartoffeln und manchmal auch Tofuwürstchen und brate alles zusammen in Margarine an- lieber als in Öl, weil der Geschmack dann viieeel besser ist!

Auf dem Teller kommen dann die Pflaumenstücke dazu, außerdem ein Schuss Ketchup und kleingeschnittener Schnittlauch.

Fertig ist die schnelle, leckere Mahlzeit 🙂

Guten Appetit!

Bratkartoffeln mit Pflaumen