Aug. 6 2018
Froschkonzert.org aufgepimpt!
Seit Ende Mai die neue Datenschutzverordnung in Kraft getreten ist, habe ich einiges an Zeit in den Blog investiert und ihn sozusagen rundum erneuert. Zuerst dachte ich ja, dass die Datenschutzverordnung mich gar nicht betrifft (oh ja ich war richtig schlecht informiert 😀 ), und dann, als sie gestartet ist und plötzlich in aller Munde war, habe ich einen so dollen Schreck bekommen, dass ich die Seite aus Versehen inaktiviert habe. So war ich einige Tage offline (der zuständige Supportmensch war gerade im Urlaub und die Wiederaktivierung hat dadurch länger als üblich gedauert) und hatte Zeit, mich zu beruhigen und über alles in Ruhe nachzudenken.
Ich habe wirklich überlegt, den Blog zu schließen, denn ich komme immer wieder an Punkte, an denen ich mich erst einmal total überfordert fühle. Es sind einfach so viele Dinge zu beachten, von denen ich größtenteils kaum Ahnung habe, und dadurch wird alles schwer überschaubar. Und angesichts der möglichen Strafen möchte ich die Anforderungen ja auch nicht auf die leichte Schulter nehmen… dazu kommt noch die technische Umsetzung der Dinge, von der ich ja sozusagen von Haus aus ebenfalls keine Ahnung habe. Also die besten Voraussetzungen um einen Blog zu betreiben 😀
Was ich in solchen Fällen mache: Erstmal lesen. Das Internet ist so voll mit guten Tipps, die nette Menschen zusammentragen, und auch die Panikattacke angesichts der Datenschutzverordnung hat sich dadurch schnell beruhigt. Ich hab mir eine Liste gemacht mit allem, was ich brauche und möchte (neuer Datenschutzhinweis, Datenschutzhinweis für Facebook, Cookiehinweis für die Seite, SSL- Verschlüsselung für die Seite), und habe mich Schritt für Schritt an die Umsetzung gemacht.
Zwischendurch musste ich noch lernen, wie ich ein anständiges Backup mache (jaaaa… auch das hab ich echt lange vernachlässigt!) und mein WordPress und die Plugins auf dem neuesten Stand halte.
Und ja, am Ende hatte ich mich irgendwann durch alles durchgewuselt, und wenn ihr jetzt die Seite aufruft, dann seht ihr ein hübsches grünes Schlosssymbol. Ich hoffe jetzt ist alles paletti (außer der Suchfunktion, die hat ja leider noch nie funktioniert und ich hab mich da leider auch noch nie mit beschäftigt 😉 ). ABER ich habe endlich auch ein „responsive Design“ für meine Seite eingefügt, d.h. auch auf Smartphones wird die Seite jetzt vernünftig angezeigt und die Beiträge sind gut lesbar.
Ich bin jedenfalls voll happy. Und ich habe mit viel Freude all die bisherigen Einträge noch einmal gelesen, für mich persönlich ist das echt ein schönes Erinnerungsalbum.
Ich wünsche euch also auf allen Kanälen viel Spaß beim Stöbern! 🙂







































































Nov. 30 2018
Advent, Advent…
Ich bin ja nicht so der weihnachtliche Typ und deshalb werden meine Adventskalender immer eher bunt (meinen letztes dokumentiertes Exemplar siehst du hier).
Am liebsten benutze ich Brotpapiertüten als Verpackung, weil ich es mag, dass durch die leicht transparente Tüte schon ein bisschen vom Inhalt sichtbar wird. Allerdings wirklich nur ein bisschen! Falls zu viel durchschimmert kann der Inhalt noch in eine Extra- Tüte verpackt werden.
Die Zahlen habe ich dieses Jahr mit der Zahnbürsten- Spritztechnik aufgebracht. Zuerst schneidest du dir aus Tonkarton Zahlen von Null bis Neun aus: Die Eins und die Zwei benötigst du wegen den Nummern Elf und Zweiundzwanzig doppelt.
Dazu kommt eine Schablone, die den Rahmen bietet: Ich habe mit Hilfe eines Bechers einen Kreis aufgemalt, du könntest auch Sterne, Herzen oder andere Formen nehmen.
Die Rahmenschablone legst du nun auf die Tüte und die jeweilige Zahl in die Mitte. Nun kommen eine ausgediente Zahnbürste und ein Farbkasten zum Einsatz: Zahnbürste in Wasser tauchen, Farbe mit der Zahnbürste aufnehmen und dann mit dem Finger so über die Zahnbürste streichen, dass die Farbspritzer auf der Tüte landen.
Die ausgeschnittenen Zahlen und besonders die Schablone für den Rahmen verziehen sich durch die Nässe etwas. Wenn du es besonders ordentlich haben möchtest, kannst du mehrere Rahmen ausschneiden und bei Bedarf austauschen. Ich habe mit nur einer Schablone gearbeitet und es in Kauf genommen, dass die Kreise mit der Zeit ovaler wurden 😉 .
Sobald die Farbe getrocknet ist, kannst du die Tüten mit Leckereien und Überraschungen befüllen.
Wozu habe ich eigentlich einen Schreibtisch?? 😀
By frosch • Allgemein, Sachen selbermachen •