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Ein hoopender Löwenzahn beim Bremer Sambakarneval

Das Motto des diesjährigen Bremer Karnevals war „Der große Zirkus“.

Zusammen mit den netten Menschen vom supercoolen Gartenprojekt „Ab geht die Lucie“ (ab-geht-die-lucie.blogspot.de) war ich mit dabei:

Als hulahoopender Löwenzahn!

Löwenzahn nah

Das Kostüm war im Laufe eines Abends gebastelt:

Als Grundlage dienten grüne Klamotten (Leggings, Shirt und Pulli und ein alter Fleecepulli zum Zerschneiden) und grüner Fleecestoff.

Ich arbeite gerne mit Fleece, weil er leicht zu händeln ist- Zuschneiden reicht, völlig ohne Nähen und ohne ausgefranste Schnittstellen.

Aus dem alten Fleecepulli habe ich Stulpen für Hände, Füße und den Hals geschnitten, außerdem einen Gürtel als Befestigungsgrundlage für die Löwenzahnblätter, die ich aus dem Fleece zurechtgeschnitten habe.

Damit sie stabliler sind, haben sie zusätzlich eine Blattader aus Pfeifenputzerdraht bekommen.

Aus dem Stoff habe ich dann noch eine Art Weste gemacht: Ein Stück in der Größe von 1,40×0,70m so zusammenklappen, dass eine Vorder- und Rückseite entsteht, oben ein Loch für den Kopf reinschneiden, Kopf durchstecken und an den Hüften mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken.

Zur Krönung und als einzige teuer eingekaufte Zutat gab es eine gelbe Strubbelperücke, die ich einfach zu passend fand.

Kostüm1 Perücke, Weste und Kragen für den Hals

 

Kostüm2 Stulpen für Hand- und Fußgelenke

 

Kostüm3 Gürtel aus Löwenzahnblättern

 

Dann noch warme Klamotten drunter, grüne Glitzerschminke ins Gesicht und los gehts! 🙂

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Frisch aus dem Druck: Meine erste eigene Postkarte!

Das war ein Act in den letzten Wochen!

Die Zeichnungen rund um meinen Lieblingshelden König Frosch sind alle recht schnell entstanden, aber nach dem Einscannen ging es los mit all den Themen, von denen ich im Grunde kaum Ahnung habe:

Welche freeware- Bildbearbeitungsprogramme gibt es? Welches kann was? Wie kriege ich mein Bild in die richtige Auflösung und in die Größe, die die Druckerei benötigt? Woher nehme ich einen Beschnittrand und was ist ein Farbmodus? Wie bringe ich mein Bildbearbeitungsprogramm GIMP dazu, etwas zu tun was es standartmäßig gar nicht kann?

Fragen über Fragen und fast alles völliges Neuland!

Zwischendurch war es echt zum Haareraufen, und ich hätte mich nicht gewundert, wenn ein völlig zerschnittenes farblich mißlungenes Bild herausgekommen wäre.

Aber da einer Menge Rumprobieren und Geduldsproben kombiniert mit Recherche im Internet war es irgendwann so weit und ich habe mich getraut, einer der fertiggestellten Dateien an die Druckerei zu schicken.

Erstmal nur eins von den 12 Motiven, um böse Überraschungen auszuschließen 😉 .

Und jetzt, gerade eben, hab ich mein erstes Paket mit 250 Karten drin von der Post geholt und bin superglücklich!!

Die erste Karte schicke ich an meine Eltern, als Dankeschön dafür, dass sie meine kreativen Taten immer so sehr unterstützt haben. <3

 

Postkarte Nummer 1

 

 

Rezept des Monats Februar: Salat aus Vogelmiere mit Stampfkartoffeln und Zwiebeln

100_1417 iVogelmiere- Stellaria media

 

Zutaten für 4 Personen:

– ca.10 mittelgroße Kartoffeln
– 4 Zwiebeln
– 4 große Hände voll Vogelmiere
– 3 EL Sonnenblumenkerne
– 3 EL Margarine
– Balsamico- Essig, Olivenöl, Salz und Pfeffer

Vogelmiere Zutaten

Zubereitung:

Die Kartoffeln in Salzwasser ca. 10 Minuten kochen, bis sie weich sind, dann schälen und stampfen. Dabei die Margarine dazu geben und nach Geschmack noch etwas salzen.

Die Zwiebeln in Ringe schneiden und in Öl anbraten.

Die Vogelmiere waschen und klein schneiden- geduldige Menschen können auch die Blättchen abzupfen;-).
Ein Dressing aus Öl, Essig, Salz und Pfeffer anrühren und darüber geben.

In einer ungefetteten Pfanne Sonnenblumenkerne rösten und darüber streuen.

Vogelmiere fertig

Guten Appetit!! 🙂

Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.

Das Februar- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Februar[Grünzeux]

Schneehooping :-)

Endlich, ein Tag an dem es draußen weiß geworden ist!

Ich mag es, wenn der Schnee zum ersten Mal kommt und es scheint, als würde die Zeit plötzlich langsamer laufen… langsame Autos auf den Straßen, vom Schnee verschluckte Geräusche, alles ist plötzlich ruhiger und leiser als gewohnt.

Schnell den Hoop geschnappt und ein bisschen draußen rumgesprungen, solange die Hände nicht eingefroren sind

😉 .

Schneehooping

SchneehoopingII

Rezept des Monats Januar: Tripmadam- Lasagne!

Tripmadam- Sedum reflexum

 

Zutaten für eine Auflaufform:
– 3 große Hände voll Tripmadam (Sedum reflexum)
– Lasagne- Nudeln
– 500 Gramm Tomatensoße
– 300ml Soja- oder Hafersahne
– 2 Zwiebeln
– 2 Tomaten
– 2-3 Knoblauchzehen
– Salz, Pfeffer, italienische Kräuter
– 1 EL Olivenöl
– 1 TL Senf
– 1 TL Gemüsebrühe
– 1 EL Margarine
– Hefeflocken
– Fett für die Form

Zubereitung:
Tripmadam in etwas Wasser andünsten, bis sie weich ist. Knoblauch und Zwiebeln klein schneiden und in Öl anbraten. Tomatensoße dazu geben und würzen.
Tomaten in Scheiben schneiden.
Für die Sahnesoße: Margarine in einen Topf geben und schmelzen lassen. Sojasahne und Senf dazu geben, mit Gemüsebrühe und Pfeffer würzen.
Auflaufform fetten. Eine dünne Schicht Tomatensoße hinein geben, dann immer abwechselnd Nudeln, Tomatensoße, Tripmadam, Tomaten, Sahnesoße, Nudeln,… aufeinander schichten.

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Einen Rest der Sahnesoße übrig lassen. Erhitzen und mit dem Schneebesen Hefeflocken einrühren, bis eine dickflüssige Masse entsteht (=Hefeschmelz).
Den Schmelz auf die oberste Nudelschicht geben und die Auflaufform mit Deckel bei 180°C für ca. 30 Minuten in den Backofen stellen (die genaue Zeitangabe schwankt je nach Nudelsorte…also Packungsbeilage beachten).

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Guten Appetit!! 🙂
Alle Rezepte aus der Reihe „Rezept des Monats“ sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.
Das Januar- Bild sieht dann so aus:

Wandkalender Januar[Grünzeux]

 

Kühlschrankmagnete selbermachen

Aus alten Kronkorken kannst du mit ein paar Hilfsmitteln echte Schmuckstücke basteln.

Nach vielen Versuchen, die ich gestartet habe, liest du hier die aktuellste überarbeitete Version. Viel Spaß! 🙂

Du brauchst:

-Kronkorken, möglichst unverbogen

-Fotos mit schönen kleinen Bildausschnitten oder Bilder deiner Wahl

-Bastelkleber ohne Lösungsmittel, der transparent trocknet

– Magnete (ich benutze Neodym-Magnete, 8mm Durchmesser und 1mm Dicke. Sicherheitshinweise dazu findest du ganz am Ende des Postings. Wenn du die Kühlschrankmagnete mit Kindern basteln möchtest, sind weniger starke Magnete empfehlenswert)

– Sekundenkleber (am besten eignet sich in diesem Fall Industrie- Sekundenkleber, da er besser hält und den Erschütterungen, denen die Magnete bei Benutzung ausgesetzt sind, besser standhalten kann)

– Cabochon- Steine 25mm Durchmesser (das sind die Glassteine, die den schönen 3D- Effekt zaubern, gibt’s online zu kaufen)

– Lackspray für die Kronkorkenrückseite (falls du die verdecken möchtest)

– Kugelschreiber, Cutter und Schere

 

Lege einen der Cabochon- Steine auf dein Bildmotiv, markiere den Umriss mit dem Kugelschreiber und schneide den Kreis aus.

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Bestreiche den Glasstein mit dem Bastelkleber und lege ihn dann auf das Bild. Achte darauf, dass zwischen Foto und Stein möglichst keine Luftblasen entstehen, da diese später einen Schatten auf das Bild werfen.

Kühlschrankmagnete4Auf die Rückseite deines Kronkorkens klebst du mit Sekundenkleber den Magneten. Ich gebe dazu ein bis zwei kleine Tropfen Kleber auf die Rückseite des Kronkorkens und lasse den Magneten dann darauf kippen. Das erfordert ein bisschen Übung, da der Magnet so stark ist und schnell mal woanders hinflutscht.

Ich rate dir davon ab, den Kleber auf den Magneten zu geben, da der Magnet so klein ist und du dir auf diese Weise ganz schnell die Finger verklebst.

Falls du die Schrift auf der Rückseite verstecken möchtest, kannst du Magnet und Kronkorken mit Sprühlack überlackieren.

Früher habe ich dazu einfach ein Stück Klebefolie auf den Kronkorken geklebt (das siehst du unten auf dem Foto), aber darauf hält der Magnet nicht so gut wie direkt auf dem Kronkorken.

 

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Dann kratzt du mit einen Cutter die Gummifolie aus dem Kronkorkeninneren heraus. Ich nehme meinst die Fingernägel zu Hilfe, da diese Gummidichtung sehr hartnäckig ist und nur schwer abgeht. Je besser du sie herauskratzt, desto besser hält später der eingesetzte Stein.

Wenn der Kleber zwischen Cabochon und Foto getrocknet ist,gibst du Sekundenkleber ins Innere des Kronkorkens und setzt den Glasstein hinein (auch hier empfehle ich diese Vorgehensweise, um die Finger vor Verklebungen zu schützen). Ich nehme ca. 10 Tropfen Kleber… du musst ein bisschen herumprobieren, um die richtige Dosis zu finden, die den Stein festhält, ohne an den Seiten herauszuquillen.

Trocknen lassen, und fertig ist dein ganz eigener Kühlschrankmagnet!

Noch ein Hinweis:

Der starke Magnet verleitet dazu, den Kronkorken mit Schwung aufprallen zu lassen: Aber durch die starken Erschütterungen kann es passieren, dass der Stein dann herausfällt oder der Magnet abfällt- besonders, wenn du handelsüblichen Sekundenkleber verwendet hast, der nicht ganz so stark ist wie der Industriekleber.

Damit der Kronkorkenmagnet lange hält, setze ihn immer nur vorsichtig auf der metallischen Oberfläche auf und drücke ihn nicht an den Seiten zusammen.

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Sicherheitshinweise aus der Packungsbeilage der Neodymmagnete:

Warnung! Magnete, die im menschlichen Körper einander oder einen metallischen Gegenstand anziehen, können schwere oder tödliche Verletzungen verursachen. Sofort einen Arzt zu Rate ziehen, wenn Magnete verschluckt oder eingeatmet wurden.

Warnung! Neodym Magnete sind kein Spielzeug und deshalb für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Außerdem besteht Erstickungsgefahr wegen verschluckbarer Kleinteile.

Warnung! Die Magnete nur durch Schieben voneinander trennen. Niemals zusammenprallen lassen, da solch dünne Neodym- Magnete leicht brechen.

 

 

Mein allererster Auftritt mit dem Hula Hoop in Bildern

Ich mag Herausforderungen.

Als es in meiner Jonglagegruppe im ATS Buntentor Bremen darum ging, wer Lust hat, beim diesjährigen Tag der offenen Tür auf der Bühne mitzuwirken, hörte ich mich „ICH“ sagen und dachte gleich darauf: „Oh weia was hast du getan??“

Zwar hatte ich gerade ein paar neue Tricks gelernt und meine HOOPin®- fitness- Ausbildung absolviert, aber immerhin lag ein Sommer mit gebrochenem Bein und jeder Menge Stillhalten hinter mir und ich fühlte mich im Grunde als blutige Anfängerin.

Die nächsten Wochen war ich damit beschäftigt, die Tricks die ich schon konnte aufzuschreiben, einige davon auszuwählen, in eine schöne Reihenfolge zu bringen und mir eine Musik für meinen Auftritt auszusuchen.

Jeden Donnerstag gab es eine kleine Präsentation von allen, die auf die Bühne wollten, mit Feedback und Anregungen von der Gruppe.

Und so entwickelte sich langsam tatsächlich eine kleine Choreographie und ich hatte Riesenspaß beim Üben.

Den Tag der offenen Tür habe ich in ziemlich großer Aufregung und mit höllischem Lampenfieber verbracht, aber viele daumendrückende Freund*innen im Publikum waren eine große Unterstützung 🙂 .

Und am Ende dann hat alles gut geklappt.

Drei Minuten können endlos lang sein! Aber im Gegensatz zur Generalprobe ist der Reifen nicht ein einziges Mal quer durch den Raum geflogen, und den Adrenalinkick, der sich breit machte als alles vorbei war, hab ich noch tagelang genossen.

Hier eine kleine Fotoreihe in Bildern, vom nervösen Warten am Anfang bis zum stolz- verlegenen „Yeah geschafft“ am Ende!

Yeah geschafft!! 🙂

4 75   268 9 10 11 Unbenannt

 

Frischen Wind in die Gedanken tanzen

Jetzt im Beinahe-Winter bin ich wegen der Kälte oft nur ein paar Minuten draußen, genieße die klare Luft, die Bewegung, die Tricks, den Spaß, und ich kann richtig spüren, wie sich mit jedem Schritt und jeder Umdrehung die Lebensfreude in mir breit macht.

Happy Hooping <3

 

 

 

Der passende Hoop für jede Gelegenheit

Letztes Jahr habe ich meinen ersten Hula- Hoop- Reifen selber gebaut.

Ich hatte mich nicht ausführlich über die verschiedenen Materialien informiert, sondern ein herumliegendes Stück Kaltwasserleitung mit einem Durchmesser von 2cm genommen- und so war das erste Exemplar vom Gewicht her viel zu leicht und das Spielen für mich als Anfängerin damit total schwer.

Zum Glück ist das ganze Internet voller Bastelanleitungen und so konnte ich mir schnell weiterhelfen 😉 .

Der zweite Versuch war ein Hoop aus 2,5cm dicker Kaltwasserleitung. Als Durchmesser habe ich mich an meinen ungefähren Bauchnabelhöhe orientiert, was ca. einem Meter entspricht.

Dieser Hoop ist ein zusammenfaltbarer Travelhoop mit zwei Verbinderstücken, d.h. er lässt sich zum Transport auf ca. die Hälfte zusammenklappen.

Damit übe ich alles, was neu ist.

Seit ich das erste Mal einen Fitness-Hoop gespielt habe, bin ich von dem noch größeren Durchmesser (ca. 1,05 Meter) total begeistert. Der Hoop mit dieser Größe und diesem Gewicht liegt super in der Luft und hat eine deutlich langsamere Geschwindigkeit als mein 1-Meter-Hoop, und viele neue Tricks gelingen mir damit am Anfang leichter.

So hat heute zum ersten Mal so richtig Leg-Hooping geklappt 🙂 : Der Riesen-Hoop, nackte Beine und eine ganze Reihe von Online- Tutorials waren super hilfreich.

Aus dem 2cm- Hoop wurde ein Travelhoop mit Push-Button und inzwischen gelingt es mir, die Tricks, die ich schon länger übe auch damit zu spielen. Auch für Off- Body- Tricks ist dieser Hoop super geeignet, weil er durch das leichte Gewicht nicht so sehr die Armmuskeln belastet und weniger blaue Flecken hervorbringt.

Noch leichter wird es mit den sogenannten Polypro- Hoops aus extrem leichten Material. Ein Original fehlt mir noch in meiner Sammlung, aber ich habe aus einem Reststück Sauerstoffschlauch aus dem Baumarkt etwas Ähnliches gebaut und übe damit im Moment vor allem „Isolations“, also die Tricks bei denen es aussieht, als würde der Hoop in der Luft still stehen während sich nur die Hände bewegen.

Happy Hooping!! <3

HoopsI

 

Das Beste am Herbst sind die Esskastanien!

Esskastanien

Und das Zweitbeste: Obwohl ich voll spät dran war und die meisten der stacheligen Kastanienhüllen schon auf dem Boden liegen, hab ich gestern noch eine Portion zusammengesammelt, die locker 10 Mahlzeiten ergeben wird.

Zusammen mit den Eichhörnchen und bei schönstem Sonnenschein hatte ich das Gefühl, reich beschenkt zu werden. Was für eine Masse von diesen leckeren Früchten von einem einzigen Baum herunterfällt!

Spannend sind die unterschiedlichen Fruchtgrößen, leider konnte ich bisher keine Auskünfte über die gepflanzten Sorten erhalten.

Zwar gibt es eine ganze Menge Rezepte, aber am leckersten finde ich die Maronen einfach so. Ich ritze die Schalen kreuzförmig ein und röste die Kastanien ca.20 Minuten in der Pfanne, ohne Öl,  ich gebe nur etwas Wasser dazu, damit sie nicht so mehlig und trocken schmecken.

Dazu gabs gestern einen Rest Zucchini-Kartoffelsuppe, yummy!