Feb. 10 2015
Ein hoopender Löwenzahn beim Bremer Sambakarneval
Das Motto des diesjährigen Bremer Karnevals war „Der große Zirkus“.
Zusammen mit den netten Menschen vom supercoolen Gartenprojekt „Ab geht die Lucie“ (ab-geht-die-lucie.blogspot.de) war ich mit dabei:
Als hulahoopender Löwenzahn!
Das Kostüm war im Laufe eines Abends gebastelt:
Als Grundlage dienten grüne Klamotten (Leggings, Shirt und Pulli und ein alter Fleecepulli zum Zerschneiden) und grüner Fleecestoff.
Ich arbeite gerne mit Fleece, weil er leicht zu händeln ist- Zuschneiden reicht, völlig ohne Nähen und ohne ausgefranste Schnittstellen.
Aus dem alten Fleecepulli habe ich Stulpen für Hände, Füße und den Hals geschnitten, außerdem einen Gürtel als Befestigungsgrundlage für die Löwenzahnblätter, die ich aus dem Fleece zurechtgeschnitten habe.
Damit sie stabiler sind, haben sie zusätzlich eine Blattader aus Pfeifenputzerdraht bekommen.
Aus dem Stoff habe ich dann noch eine Art Weste gemacht: Ein Stück in der Größe von 1,40×0,70m so zusammenklappen, dass eine Vorder- und Rückseite entsteht, oben ein Loch für den Kopf reinschneiden, Kopf durchstecken und an den Hüften mit Sicherheitsnadeln zusammenstecken.
Zur Krönung und als einzige teuer eingekaufte Zutat gab es eine gelbe Strubbelperücke, die ich einfach zu passend fand.



Dann noch warme Klamotten drunter, grüne Glitzerschminke ins Gesicht und los gehts! 🙂





























März 3 2015
Rezept des Monats März: Trauerweidenpesto
Trauerweide- Salix alba trista
Zutaten für ca. 8 Gläser à 200g
– ca. 2l Trauerweidenblätter (sammeln nur bis Anfang April, danach wird’s zu zäh)
– 200g Mandeln
– 1/2 Knolle Knoblauch
– Saft von 1 Zitrone
– 500ml Sonnenblumenöl (inzwischen nehme ich Rapsöl weil ich den neutraleren Geschmack lieber mag)
– Pflanzenöl zum Bestimmen der Konsistenz (Menge nach Belieben)
Knoblauch und Mandeln hacken.
Trauerweidenblätterwaschen und verbliebene Aststücke entfernen.
Zitronensaft und Öl dazugeben, alle Zutaten vermischen und mit dem Pürierstab zerkleinern.
Pflanzenöl dazugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.
Schmeckt super zu Nudeln und hält sich einige Tage im Kühlschrank, Einkochen klappt auch super!
Guten Appetit! 🙂
Alle Rezepte aus der Reihe “Rezept des Monats” sind im Rahmen eines Wildpflanzen- Projektes entstanden und in Form eines immerwährenden Kalenders bei mir erhältlich.
Das März- Bild sieht dann so aus:
By frosch • Allgemein, Rezepte, Waldgarten & Permakultur • 0