Allgemein

Goldene Milch für kalte Tage

Goldene Milch ist neben Tee und heißem Kakao das perfekte Getränk für kuschelige Wintertage auf dem Sofa.

Goldene Milch

Wegen der Inhaltsstoffe Ingwer und Kurkuma gilt sie als Powergetränk fürs Immunsystem, aber ich liebe sie schon allein wegen der Mischung aus Schärfe, Süße und leckeren Gewürzen. Und wegen der Farbe! Ein leuchtendes Gelb zwischen all den grauen Winterwolken.

Kurkuma färbt sehr stark, deshalb empfehle ich, bei der Zubereitung weder das weiße Lieblings- T- Shirt zu tragen noch helles Plastikmaterial zu verwenden.

Du brauchst folgende Zutaten:

– 1 EL Kurkuma

– 1 Stück Ingwer geschält, ca. 15 Gramm

– 1 Prise Muskat

– 120 ml Wasser

– 350 ml Pflanzenmilch (am leckersten finde ich bisher Reismilch Vanille ohne Zuckerzusatz)

– 1 TL Kokosöl

– 1 Prise Pfeffer

– Zimt nach Geschmack

– 1-2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup

Im ersten Schritt rührst du eine Paste aus Kurkuma, Ingwer, Muskat und Wasser an.

Dafür das Kurkuma- Pulver in einen Topf geben, mit dem Wasser verrühren und erhitzen. Den Ingwer fein raspeln und dazugeben.

Das Ganze gut 10 Minuten köcheln und eindicken lassen, bis eine cremige Paste entsteht.

Kurkuma und Ingwer in Wasser

Die entstehende Menge Paste ist eigentlich für eine Portion Goldene Milch gedacht, aber im Geschmack sehr kräftig und vielleicht auch gewöhnungsbedürftig. Tipp: Lieber mit wenig Paste anfangen, z.B. einen Teelöffel in die Milch hineingeben, abschmecken und bei Bedarf intensivieren.

Ich rühre die doppelte Menge der Zutaten an und nehme für eine Portion dann ca. 1 EL Paste. Den Rest verwahre ich im Kühlschrank (hält sich dort ca. 5 Tage), denn es vereinfacht die Zubereitung an weiteren Tagen, wenn du die Paste schon griffbereit hast.

Rest der Paste im Glas

In die Milch mit der Paste gibst du dann noch die restlichen Zutaten hinein und lässt das Ganze ein paar Minuten köcheln, dann ist das gelbe Wundergetränk fertig.

Paste eingerührt in MandelmilchIm linken Topf siehst du die Rest der Paste, im rechten Pflanzenmilch mit Paste und Gewürzen und das sich auflösende Kokosöl.

 

vorm PC

Guten Appetit! 🙂

 

 

 

Mein Hula- Hoop- Sommer 2016

Während draußen der Tau an den Pflanzen gefriert, stöbere ich in meinen Fotos und schwelge in Erinnerungen an die wärmeren Tage…

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Neben einigen schönen Stunden am Werdersee mit Hopping bis zum Sonnenuntergang gab es in diesem Jahr einige besondere Events, die meinen Sommer geprägt haben.

Los ging es mit der Breminale, wo Svenja und ich am Sonntag mit unseren Reifen auf dem Osterdeich waren und alle, die Lust hatten, mit uns hoopen konnten. Kaum hatten wir unsere Fähnchen gespannt und die Reifen ausgepackt, waren die ersten Gäste da und haben losgelegt.

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Vom frühen Mittag bis zum Abbau um 18 Uhr standen unsere mehr als dreißig Reifen keinen Moment still und es hat solchen Spaß gemacht!!

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Da waren die schönen Erlebnisse mit den Eltern, die sich von den Versuchen ihrer Kinder haben anstecken lassen und es selbst einmal probiert haben. Die Kinder, die ohne jegliche Gedanken von “ich kann das nicht”  einfach mit dem Reifenschwingen loslegen und nicht müde werden, “guck mal!!!” zu rufen und ihre Tricks zu zeigen.

Am besten fand ich allerdings die ältere Dame, die ihre Krücken an den nächsten Baum gelehnt und losgehoopt hat, als hätte sie nie etwas anderes getan. So schön!

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Der Tag war so schön und lustig, dass ich den ganzen Abend noch lange aufgedreht und wach war. Es ist immer wieder so euphorisierend, den Spaß mitzuerleben und weiterzuverbreiten, den das Hoopen mit sich bringt!

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Hooping am Meer durfte natürlich auch nicht fehlen. Besonders freue ich mich über meine 16mm- Polypro- Reifen, die neu im Gepäck sind und mir ein ganz neues Hoop- Gefühl ermöglichen. Ich mag ihr Bouncen beim Spielen und ihr zuckerwattefarbenes Glänzen in der Sonne!

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Zurück von der Insel wartete die nächste “Arbeit” auf mich: Reifenbauen mit Kindern im Sommerferienprogramm der Bremer Volkshochschule.

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Ja, es war ein anstrengender Tag, alleine mit neun Kindern, die kaum abwarten konnten, bis ihr Material bereit stand und es endlich losgehen konnte, aber es war so schön, diesen Ausbruch an Kreativität mitzuerleben! Die Reifen wurden emsig beklebt und dann ging es los mit Ausprobieren und Spielen. Den Zettel mit meiner Ideensammlung, was wir an diesem Tag alles machen könnten, habe ich sehr schnell in die Ecke gelegt.

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Die kleinen Teilnehmer*innen sind vor eigenen Ideen im wahrsten Sinne des Wortes übergesprudelt. Am Ende haben sie sich sogar eine kleine Vorführung ausgedacht, und alle Mitarbeiter*innen der VHS durften zugucken.

Mit meiner Reifensammlung war ich außerdem beim Sommerfest eines befreundeten Wohnprojektes und beim Tag der offenen Tür in der Kita Altmoorhausen bei Bremen.

Ich freue mich immer besonders, wenn Menschen mit den Worten “ich kann das überhaupt nicht mehr” einen großen, schweren Reifen in die Hand nehmen und dann überrascht und glücklich sind, wenn der Reifen Runde um Runde um die Taille dreht.

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Happy Hooping!!

 

Ein einfaches Kompostklo für den Garten

Um auch im Garten gemütlich zur Toilette gehen zu können, lohnt sich der Bau eines einfachen Kompostklos.

Tolles Nebenprodukt: Hauseigener Dünger!

Für das „kleine Geschäft“ wird ja auch gerne mal die ein oder andere versteckte Stelle im Garten genutzt- das kann aber schnell zu einer Überdüngung des Bodens an dieser Stelle führen und ist deshalb aus ökologischen Gründen nicht zu empfehlen.

Der Selbstbau eines gut funktionierenden Klos ist ganz einfach möglich, und mein Lieblingsmodell stelle ich heute vor.

Mit “gut funktionierend” meine ich, dass anders als beim traditionellen Plumpsklo Fäkalien und Urin nicht in einen einzigen großen Tank fallen, sondern dass sie sauber voneinander getrennt werden.
Das hat den Effekt, dass anstelle einer stinkenden Brühe, die in der Kanalisation entsorgt werden muß, gleich zwei fast geruchlose und im Garten wiederverwendbare Dünger entstehen:
Zum einen der Urin, der im Verhältnis 1:10 verdünnt auf Pflanzen aufgebracht werden kann (dabei darauf achten, dass keine Medikamentenrückstände wie z.B. Antibiotika im Urin enthalten sind), und zum anderen die Fäkalien, die sich gemischt mit Einstreu nach einer gewissen Ruhezeit wieder in Erde verwandeln.

Vor einigen Jahren habe ich einen Bausatz entdeckt, der verhältnismäßig günstig ist und sich schnell und einfach verbauen lässt, und zwar das Modell Privy 501 von Separett (http://www.separett.de/torrdass-501-de).
Ich bevorzuge diesen Bausatz gegenüber dem völligen Eigenbau, da ich es als schwierig erlebt habe, die Urinanscheidung mit einfachen Mitteln gut zu gestalten.
Zwar kann z.B. ein großer  Trichter (ca. 20 cm Durchmesser) in Verbindung mit einem Eimer genutzt werden, aber es ist schwierig, den Trichter so neben dem Eimer zu platzieren, dass er stabil genug ist, nichts überläuft, tropft oder ins falsche Gefäß gerät, und dass die Gesamtkonstruktion möglichst gut zur menschlichen Anatomie passt.

Mit dem Bausatz ist das Klo in wenigen Schritten fertig. Du benötigst ein stabiles Brett, in das die Klobrille samt Unterbau hineingelassen wird.
Außerdem einen Eimer, der die Fäkalien auffängt, und einen Kanister für den Urin.
Die nötige Größe von Brett und Eimer hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab.
Als Kanister habe ich einen flachen 15- Liter- Weithalskanister gewählt, damit er auch dann, wenn er nur wenig befüllt ist, einen guten Stand hat und nicht umfällt.

Als Brett habe eine einfache OSB- Platte genutzt.

Zuerst sägst du ein passendes Loch hinein (eine Vorlage dafür findet sich auf dem Karton, in dem der Bausatz verschickt wird- ich hatte diesen leider weggeschmissen und mußte mir deshalb selber eine Vorlage aus Papier basteln), und zwar so, dass es sich an einer Stelle befindet, die später ein bequemes Sitzen ermöglicht.
Die OSB-Platte habe ich abgeschliffen und lackiert, damit keine Holzsplitter abstehen und damit sich die Oberfläche gut reinigen lässt.

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In das Loch wird der Unterbau hineingelassen und an den vorgesehenen Stellen festgeschraubt, anschließend wird die Klobrille an den dafür vorgesehenen Vorrichtungen aufgesteckt.

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Am Unterbau befindet sich eine Halterung für den Schlauch, der den Urin in den Kanister leitet.
Den Schlauch schneidest du passend auf die für dein Klo nötige Länge zurecht und drehst ihn in die Halterung hinein.

Ich mache das so, dass der Schlauch möglichst ohne Biegung vom Unterbau in den Kanister führt, damit sich der Urin nirgends staut. Im Zweifelsfall lieber den Schlauch erstmal zu lang zuschneiden, kürzen geht immer! 😉

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Den Eimer platzierst du unter der großen Öffnung, gibst etwas Einstreu hinein und dann kann es im Grunde schon losgehen!

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Als Halterung für das Brett dienen bei uns einfache Leisten an der Wand, die zum einen ähnlich wie Tischbeine von unten das Brett stützen- zum anderen gibt es Querbalken zur Erhöhung der Stabilität. Der Phantasie sind beim Unterbau keine Grenzen gesetzt- wichtig ist nur, dass es hält. 😉

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Für anfallendes Toilettenpapier stelle ich einen kleinen Mülleimer auf. Das Toilettenpapier verrottet sehr langsam, deshalb werfe ich es nur in Notfällen mit in den Fäkalieneimer und entsorge es hauptsächlich im Müll.
Als Einstreu nutze ich Sägespäne, da sie überschüssige Flüssigkeit binden, den Tonneninhalt gut bedecken (besser als z.B. Mulchmatieral) und damit die Handhabung auch für Gäste und ungeübte Menschen ganz einfach ist. Die Einstreu hilft bei der Verrottung und beim Eindämmen unangenehmer Gerüche.

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Wenn der Kanister voll ist, wird der Inhalt im Verhältnis 1:10 mit Wasser verdünnt (1 Teil Urin auf 10 Teile Wasser) und kann so mit der Gießkanne als Dünger aufgebracht werden. Besonders die stickstoffliebenden Pflanzen freuen sich!
Wenn der Fäkalieneimer voll ist, wird der Inhalt in eine größere Tonne (ca 200 Liter Fassungsvermögen) umgefüllt. Dazu kannst du zum Beispiel eine Regentonne nehmen. Wichtig ist ein stabiles Material, ein Deckel, der vor Regen und Ratten schützt und Löcher zur Belüftung.
Ich bohre die Löcher oben unterhalb des Randes in die Seitenwand der Tonne.

Wenn die große Tonne voll ist, lässt du sie ca. zwei Jahre lang ruhen. In dieser Zeit verwandelt sich der Inhalt  zu Erde, die du dann im Garten wieder einsetzen kannst.
Ich bringe diese fruchtbare Erde z.B. unter Gehölzen aus. Im Gemüsebeet nutze ich sie nicht, da ich nicht sicher bin, ob ohne Heißrotte mögliche im Stuhl befindliche Krankheitserreger nach dieser Zeit verschwunden sind.

Hier noch ein anderes Konstruktionsbeispiel: Ein altes Telefonbänkchen vom Sperrmüll hat eine vergrößerte Sitzfläche bekommen, in die der Bausatz eingelassen ist. Eimer und Kanister finden darunter Platz, außerdem ist genügend Stauraum für die passende Lektüre. Besonderes Gimmick: Statt Klobrille hat dieser Bausatz einen passenden Aufsatz aus Styropor. Sorgt für warmes Sitzen auch im tiefsten Winter! 😉

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Viel Spaß!!

Ein Einhorn für die Schultüte

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Ich hab mich voll gefreut, als ich gefragt wurde, ob ich ein Einhorn für die Schultüte eines befreundeten Kindes zeichnen kann.

Au ja! Ich dache vor allem an Glitzer und Regenbögen, aber dann…

Das Schwierige daran, ein Einhorn zu zeichnen, sind die Pferdeproportionen.

Hast du schonmal ein Pferd gezeichnet?

Ich finde es wirklich nicht einfach: Zu kurze Beine, zu lange Beine, zu kurzer Rumpf, zu langer Rumpf, zu großer Kopf, zu kleiner Kopf, zu kurzer Hals, zu langer Hals… schwierig! Oft ist gar nicht direkt erkennbar, was nicht stimmig ist, sondern es sieht einfach nur irgendwie merkwürdig aus.

Mein erster Versuch in diesem Fall so:

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Mein Trick in diesem Fall ist es, das Bild beiseite zu legen und es einige Stunden nicht zu beachten. Beim nächsten Hingucken fallen die Unstimmigkeiten dann besser ins Auge:

Ein zu breiter, zu kurzer Hals, der Kopf zu groß und der Körper zu gedrungen… und was mach ich bloß mit den Beinen?

Der nächste Versuch näherte sich langsam dem Ergebnis (wenn du genau hinsiehst erkennst du unglaublich viele Bleistift- und Radiergummispuren ;-)), auch wenn ich das Maul noch etwas zu schmal finde- aber egal, etwas eleganter sieht es aus, das kann doch mal ein richtiges Einhorn werden!

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Das nun fertig vorgezeichnete Einhorn schneide ich aus und übertrage es auf sauberes weißes Zeichenpapier:

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Für den Hintergrund möchte ich- wie sollte es anders sein- einen Regenbogen gestalten.

Den Grundriss zeiche ich auf Karton auf, so dass das Einhorn in der Mitte gut Platz hat. Dann schneide ich mir aus Kreppband Streifen in den Regenbogenfarben zurecht: Lila, blau, rot, orange, gelb, grün und blau.

 

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Ich klebe die äußerste Farbe zuerst auf, einfach mit Bastelkleber auf den Grundriss. Das Tolle am Kreppband ist, dass es sich einfach in die gewünschte Form ziehen lässt. Du mußt also keine passenden Bögen ausschneiden, sondern klebst das Kreppband auf so wie es passt.

Die einzelnen Farbschichten habe ich etwas überlappen lassen.

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Wenn alle Farben aufgeklebt sind, schneidest du den Regenbogen aus. Ich habe ihn auf silbrigen Tonkarton aufgeklebt, damit das Einhorn einen passenden Untergrund hat.

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Unter die Hufe des Einhorns soll eine Wolke kommen. Dazu schneide ich in passender Größe eine Wolkenform aus (hier in pink), die ich mit Hilfe von weißer und pinker Acrylfarbe etwas plastischer wirken lasse (dazu nehme ich etwas Farbe auf meinen finger und verstreiche sie auf der Wolke nach Gefühl).

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Das Einhorn bekommt nun noch eine farbige Mähne (ich habe Aquarellstifte genutzt), ein pinkes Horn und pinke Hufe.

Anschließend bestreiche ich Wolke und das gesamte Einhorn mit einer Schicht aus Glitzerkleber, der dem Ganzen die nötige Magie verleiht ;-).

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Nun alle Teile zusammenfügen, mit Silbersternen verzieren und fertig ist das Einhorn für die Schultüte!

Jetzt brauchst du nur noch einen passenden Schultütenrohling (oder du bastelt die Tüte aus Fotokarton und Kreppapier selber), der natürlich ganz nach Geschmack mit weiteren Sternen und magischen Motiven verziert werden kann.

Viel Spaß beim Basteln und Befüllen!

 

 

Leckereien aus Holunderblüten

Jedes Jahr komme ich am Duft der Holunderblüten kaum vorbei und stecke bei jedem Spaziergang die Nase in (fast!  😉 ) alle Dolden, die mir in den Weg kommen.

Einmalig toll, dieser Geruch!

Deshalb mag ich auch alle Speisen, die es schaffen, dieses Aroma zu konservieren.

Dieses Posting sollte eigentlich nur davon handeln, wie du aus Holunderblüten leckeres Gelee machen kannst.

Doch dazu ist es bei mir erstmal nicht gekommen: Nachdem ich alles vorbereitet hatte, mußte ich einen Schluck abtrinken, weil die Flüssigkeitsmenge für die Menge des Gelierzuckers zu groß war.

Tja, und das war’s dann: Es ist nichts mehr übrig geblieben, und ich habe statt dessen ein neues Lieblings- Sommergetränk:

Mit Holunderblüten aromatisierter Apfelsaft!

Lecker. Und wie viele meiner bevorzugten Rezepte schnell und einfach herzustellen: Im Kühlschrank über Nacht Holunderblüten im Apfelsaft ziehen lassen (ca. 10 große Dolden pro Liter Saft) und anschließend abseihen. Das war’s!

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Der Saft ist auch lecker als Schorle mit Mineralwasser und/ oder mit einem Schuß Zitrone.

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Wer es schafft, nicht alles wegzutrinken, kann aus dem Saft Gelee machen.

Dazu den Saft einer Zitrone und anschließend die entsprechende Menge Gelierzucker hinzufügen und das Ganze im Topf einige Minuten köcheln lassen.

Mit einer Gelierprobe kannst du die Konsistenz des Gelees folgendermaßen prüfen:

Einen Teelöffel der köchelnden Flüssigkeit auf einen Teller geben und kurz abkühlen lassen. Wenn dir die Masse auf dem Teller nach dem Abkühlen noch zu flüssig ist, lässt du die Flüssigkeit im Topf weiter köcheln. Die Probe kannst du so oft wiederholen, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Dann das Gelee heiß in saubere Schraubgläser abfüllen, die Gläser gut verschließen und zum Abkühlen auf den Kopf stellen.

Dasselbe kannst du auch mit Schlehenblüten machen, die ein leichtes Bittermandelaroma haben. Yummy!

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Und hier findest du mein Rezept für Holunderblüten- Pfannkuchen aus dem letzten Jahr!

Guten Appetit! 🙂

Löwenzahnblüten rauf aufs Brot!

Für mich ist der Winter endgültig vorbei, wenn mein erstes Löwenzahnbrötchen vor mir auf dem Teller bzw. auf der Wiese liegt.

Die gelben Blüten sind so lecker und auch für die Augen ein wahrer Gute- Laune- Schmaus!

Traditionell landen sie bei mir zusammen mit Erdnußmus, Ketchup , Zwiebeln und Margarine auf dem Brötchen, weil sich das eines Tages in Ermangelung anderer Zutaten so ergeben hat. 😉

Lecker ist das Ganze aber auch zusammen mit veganer Streichcreme oder Frischkäseersatz.

Wer die Blüten lieber in flüssiger Form auf dem Brot mag findet hier das Rezept für Löwenzahnhonig.

Lasst euch den Frühling schmecken! 🙂

Löwenzahnbrötchen

 

So baust du einen Travelhoop für Fortgeschrittene und Kids!

Letztes Jahr konntest du hier lesen, wie du dir einen faltbaren Hula- Hoop- Reifen für Anfänger*innen baust.

Diesmal zeige ich dir, wie du einen Hoop für Fortgeschrittene baust. Auch für Kinderreifen eignet sich das 2-cm-Rohr total gut. Beachte hier aber, dass sich der Reifen erst ab einem Durchmesser von 85 cm auf die Hälfte zusammenrollen lässt!

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Du brauchst dafür:

  • schwarze PE- Wasserleitung aus dem Baumarkt, Rohrdurchmesser 2 cm, Länge je nach Reifengröße (s. Tabelle weiter unten)

  • Push- Button- Verbindungsstücke inklusive Nieten und Push- Button für 2 cm Rohrdurchmesser (ich bestelle meine beim Onlineshop happyhooping.de)

  • Säge oder Rohrschneider

  • Maßband

  • Nietenzange

  • Akkuschrauber

  • 7 mm und 3 mm Metallbohrer

  • eine Schere

  • Cutter (ich benutze lieber ein Skalpell, aber du brauchst dir nicht extra dafür eins anzuschaffen)

  • Tesafilm

  • buntes Klebeband (z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de oder hulathehoop.de, oder aber auch einfaches Isotape aus der Elektroabteilung im Baumarkt, oder Klebeband aus dem Bastelladen)

  • Griptape (das ist das griffige Klebeband, das dem Reifen am Körper Halt gibt, z.B. von happyhooping.de, shop.feuershow.de, hulathehoop.de)

Noch einfacher wird es, wenn du statt des Verbinders ein ca. 5 cm langes Stück Rundholz in die Rohrenden steckst und mit kleinen Holzschrauben festschraubst.
Dann brauchst du auch keine Metallbohrer, keine Nieten und keine Nietenzange. Zusammenfalten lässt sich der Reifen dann nicht, dafür brauchst du weniger “Zutaten”.
Schneide dir nun zunächst das PE- Rohr zu.

Als Daumenregel für die Reifengröße gilt ja fürAnfänger*innen, dass dir der Reifen ungefähr bis zum Bauchnabel oder etwas höher reichen sollte, wenn er vor dir auf dem Boden steht. Wenn du auf den fortgeschritteneren Rohrdurchmesser umsteigst, dann kannst du ausprobieren, ob du einen geringeren Reifendurchmesser ausprobieren willst- also bis zum Bauchnabel oder etwas niedriger.

Je nach Körpergröße haben die Reifen dann meist einen Durchmesser von 90, 95 oder 100 cm.

Bei Kindern orientiere ich mich an der Bauchnabelhöhe und nehme im Zweifelsfall lieber eine Nummer größer, damit das Kind aus dem Reifen nicht so schnell herauswächst.

Grob läßt sich sagen, dass sich für Kinder von 2-4 Jahren ein Reifendurchmesser von 60 cm eignet, für Kinder von 5-7 Jahren 70 cm und für Kinder ab 8 Jahren 80 cm oder mehr. Hier nehme ich auch oft 85cm, damit der Reifen als zusammenrollbarer Travelhoop gebaut werden kann.

Hier findest du eine Übersicht über Reifendurchmesser und Rohrlänge:

Durchmesser     Rohrlänge

0,60 m                 1,89 m

0,70 m                 2,20 m

0,80 m                 2,51 m

0,85 m                 2,67 m

0,90 m                 2,83 m

0,95 m                 3,00 m

1,00 m                  3,14 m

Schneide das Rohr auf die passende Länge zurecht. Tipps dazu findest du im oben verlinkten Artikel.

Dann steckst du das Verbindungsstück in eines der Rohrenden, und zwar so, dass zwei Drittel des Verbindungsstücks im Rohr verschwinden (ich bilde mir ein, dass auf diese Weise die Kräfte, die nach dem Zusammenrollen und Zusammenstecken auf den Verbinder wirken, besser verteilt werden, als wenn der Verbinder je zur Hälfte im Rohr steckt. Physik ist aber nicht meine Stärke und ich lasse mich da gerne eines Besseren belehren 😉 ).

Achte darauf, dass die Krümmung des Verbindungsstück mit der Krümmung des Rohrs übereinstimmt:

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So wie im Bild oben ist es richtig. Im Bild unten ist der Verbinder nach links verdreht (ich hab’s übertrieben gemacht, damit erkennbar ist was ich meine).

Schon ein leichter Verdreher führt dazu, dass der Reifen nach dem Zusammenstecken eirig statt flach ist.

Dann bohrst du mit dem 3- mm- Bohrer zwei Löcher seitlich in Rohr und Verbinder, steckst die Nieten in die Löcher und nietest sie mit der Nietenzange fest.

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Anschließend steckst du das andere Endstück vom Rohr auf den Verbinder, so dass sich die beiden Enden gut berühren.

Gut festhalten und mit dem 7 mm- Bohrer von oben durch die Oberseite von Rohr und Verbinder bohren.

Achtung, das geht ganz fix! Nicht aus Versehen bis zur Unterseite durchbohren!

Wenn du den Reifen dann wieder auseinander nimmst, sieht das Ganze so aus:

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Nun schiebst du den Push-Button in das Verbindungsstück hinein. Je nachdem an welcher Stelle das Loch ist, brauchst du vielleicht eine Schere oder ein anderes Hilfsmittel zum Nachschieben.

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Wenn du keinen zusammenrollbaren Reifen bauen willst oder die nötigen Materialien und Werkzeuge nicht zur Hand hast, dann kannst du auch einfach ein passendes Stück Rundholz als Verbindungsstück nehmen und es mit kleinen Schrauben festschrauben.

Und dann:

Jetzt kannst du deinen Reifen nach Lust und Laune bekleben!

Ich beklebe den Reifen zusammengesteckt, d.h. erst einmal über die Verbindungsstelle hinweg.

Ich achte immer darauf, dass das Gripband und nicht das Glitzerband über den Push-Button verläuft, da das Gripband dehnbar ist und an den Kanten, die später rund um den Push-Button entstehen, nicht einreißt.

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Wenn du fertig geklebt hast, schneide die Stelle, wo der Push-Button rausguckt, und die Verbindungsstelle der Rohrenden mit einem Cutter oder Skalpell vorsichtig auf.

Vorsicht, dass du beim Aufschneiden der Verbindungsstelle nicht den Verbinder anritzt! Auch nicht ein kleines bißchen! Sonst hast du an dieser Stelle eine Sollbruchstelle, die eines Tages beim Einrollen des Reifens den Verbinder brechen lassen kann (Danke an Tasha von Happyhooping für diesen super Tipp!! 🙂 ).

Am Ende kannst du um beide Rohrenden noch etwas Gripband wickeln, damit sich die Enden der Klebebänder nicht ablösen.

Und hier siehst du, wie der Reifen zusammengerollt wird:

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♥ Viel Spaß mit deinem neuen Reifen und Happy Hooping!! ♥

 

 

Auf den letzten Drücker: Trauerweidenblätterernte 2016

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Puh ich war spät dran!

Eigentlich empfehle ich die Ernte der  Trauerweidenblätter bis Anfang April, weil die Blätter am besten schmecken, wenn sie noch ganz klein und zart sind. Aber jetzt, Mitte April in Norddeutschland, fand ich den Zeitpukt gerade so noch ok.

Ein Reinbeißtest im Park hat ergeben, dass die Konsistenz für Pesto noch in Ordnung ist 😉 und auch einfach so in den Mund fand ich die Blätter noch nicht so zäh wie befürchtet. Gerade nochmal Glück gehabt!

Es sind übrigens nicht nur die Blätter der Trauerweide essbar, sondern die aller Weiden. Und überhaupt gibt es viele Bäume, die sich als Salatlieferanten eignen… aber dazu an anderer Stelle mal mehr.

Heute möchte ich vor allem zeigen, wie die Weidenblätterernte funktioniert, ohne dem Baum zu schaden.

Bei der Trauerweide befinden sich die kleinen grünen Blättchen an einem längernen dünnen Ast. Es ist wichtig, diesen Ast nicht komplett zu beernten, sondern am unteren Ende einige grüne Blätter übrig zu lassen.

Ansonsten stirbt der Teil ab und bildet im nächsten Jahr keine neuen Blätter.

Auf dem Foto zeigt mein Zeigefinger an die Stelle, die ich beerntet habe, und da wo ich mit den anderen Fingern den Zweig festhalte, sind noch alle grünen Blätter dran.

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Es lohnt sich, einen Baum zu suchen, bei dem die Äste möglichst weit auf den Boden reichen.

Oftmals findest du solche Stellen bei Trauerweiden, die an Gewässern stehen, oder an Stellen in Parks, wo sie nicht geschnitten werden.

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Die Blätter eignen sich wunderbar als Salat, und hier findest du den Link zu meinem Lieblings- Trauerweidenrezept: Trauerweidenpesto, lecker zu Nudeln oder einfach aufs Brot! 🙂

Viel Spaß und Guten Appetit!

Veganes Bärlauch- Pesto

Ich freue mich schon, wenn bald der Bärlauch seine Blüten öffnet und das leckere Knoblaucharoma durch die Parks zieht!

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Da ich auf meinem Balkon zur Zeit noch ca. 20 Pflanzen in einem großen Kübel stehen habe, brauche ich mir bei der Ernte keine Gedanken darüber zu machen, ob sich nicht doch ein Maiglöcken untergemischt hat.

Wer in freier Wildbahn sammelt sollte sich die Unterschiede vorher bewußt machen! Im Internet gibt es inzwischen zahlreiche Artikel, die die Ähnlichkeiten und Verwechslungsgefahren gut erklären.

Ich habe mir verschiedene Bärlauchpesto- Rezepte angeguckt und dann einfach mit den Zutaten, die ich zu Hause hatte, drauflos gemixt.

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Und zwar waren das:

– Eine große Handvoll Bärlauch- Blätter (ca. 120 Gramm)

– 200 Gramm Sonnenblumenkerne

– Salz

– Rapsöl nach Gefühl bis zur gewünschten Konsistenz

Alles in den Mixer geben und zu einer cremigen Masse zerkleinern.

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Herausgekommen sind bei dieser Mischung rund 400 Gramm Pesto.

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Du kannst das Pesto gleich frisch essen oder mit Öl bedeckt einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

Für alle, die die Frühlingsgefühle länger auf Vorrat sichern wollen, gibt es hier den Link zu meiner Lieblings- Einkochmethode.

Viel Spaß und guten Appetit!! 🙂

 

 

Tataa! Die einfachste Einkochmethode der Welt

Wer wie ich keine geräumige Küche und kein Händchen für kleckerarmes schnelles Arbeiten hat, wird sich über diese Einkochmethode sicherlich freuen 😉 .

Denn während bei der üblichen Methode (heiße Masse schnell in sterile Gläser füllen) schnelles und sauberes Arbeiten von Vorteil ist, hast du bei dieser Vorgehensweise alle Zeit der Welt:

Du füllst die Masse, die du einkochen willst (egal ob Marmelade, Gelee, Pesto, eingesammelte Früchte, kleingeschnittene Tomaten,… ) in Gläser. Dabei spielt es keine Rolle, welche Temperatur die Masse hat.

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Die Gläser schraubst du fest zu, nachdem du die Ränder oben und an den Außenseiten gesäubert hast (falls Reste auf den Rändern kleben besteht Schimmelgefahr).

Falls du wiederverwendete Gläser benutzt, achte darauf, dass die Deckel nicht verbeult sind. Ansonsten kommt Luft an das Eingekochte und es entsteht ebenfalls Schimmel.

Die befüllten und zugeschraubten Gläser stellst du anschließend in einen großen Topf.

Du kannst die Gläser dabei auf mehrere Ebenen stapeln.

Wichtig ist, dass du den Topf anschließend so mit Wasser befüllst, dass das Wasser bis mindestens zum Deckelrand der Gläser reicht (die Gläser können aber auch ruhig vollkommen mit Wasser bedeckt sein).

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Den so vorbereiteten Topf stellst du (mit Deckel drauf) auf den Herd und bringst das Wasser zum Kochen.

Wenn es kocht, kannst du die Temperatur soweit runterstellen, dass das Wasser noch mindestens 20 Minuten weiterkocht.

Danach nimmst du die Gläser heraus, stellst sie auf den Kopf, damit vorhandene Luft entweichen kann, und lässt alles abkühlen.

Fertig! Und so easy! 🙂 Viel Spaß!